Scheich-Millionen

17. Mai 2012 12:46; Akt: 17.05.2012 12:48 Print

Mancini will mit teuren Transfers Europa erobern

Kaum hat Manchester City den Titel in der Tasche, schreibt Trainer Roberto Mancini seinen Wunschzettel. Klubbesitzer Mansour bin Zayed Al-Nahyan soll für neue Transfers tief in die Tasche greifen.

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, Mittelfeld Für 22 Millionen Euro von Benfica Lissabon. , Verteidiger Für 15 Millionen Euro von Florenz. , Mittelfeld Für 15 Millionen Euro von Everton. , Stürmer Für 45 Millionen Euro von Atlético Madrid. , Mittelfeldspieler Für 27,5 Millionen Euro von Arsenal. , Innenverteidiger Für 12 Millionen Euro von Partizan Belgrad. , Stürmer Für 37 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg. , Mittelfeldspieler Für 30 Millionen Euro vom FC Barcelona. , Stürmer Für 29,5 Millionen Euro von Inter Mailand. , Mittelfeldspieler Für 28,75 Millionen Euro vom FC Valencia. , Mittelfeldspieler Für 22,7 Millionen Euro von Lazio Rom. , Mittelfeldspieler Für 22 Millionen Euro von Aston Villa. , Innenverteidiger Für 12,5 Millionen vom Hamburger SV, für 13,5 Millionen Euro an Bayern München verkauft. , Stürmer Für 29 Millionen Euro von West Ham United. , Stürmer Für 29 Millionen Euro von Arsenal, zurzeit an Tottenham Hotspur ausgeliehen. , Innenverteidiger Für 27,5 Millionen Euro von Everton. , Stürmer Für 21,2 Millionen Euro von den Blackburn Rovers, zurzeit an Betis Sevilla ausgeliehen. , Innenverteidiger Für 18,7 Millionen Euro von Arsenal. , Mittelfeldspieler Für 13,9 Millionen Euro von Aston Villa. , Stürmer Für 43 Millionen Euro von Real Madrid. Für 18 Millionen Euro an die AC Milan verkauft. , Brasilien Für 24 Millionen Euro von ZSKA Moskau. Ablösefrei zum Sport Club Internacional gewechselt. , Mittelfeldspieler Für 18 Millionen Euro vom Hamburger SV. , Mittelfeldspieler Für 15,5 Millionen Euro von West Ham United. Ablösefrei zum FC Liverpool gewechselt. , Verteidiger Für 13 Millionen Euro von Chelsea, an Sunderland ausgeliehen. , Stürmer Für 11,25 Millionen Euro von Chelsea. Für 4,5 Millionen Euro an die Queens Park Rangers verkauft.

Zum Thema
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Das neureiche Manchester City holt zum ersten Mal seit 44 Jahren den englischen Meistertitel. Die Millionen von Klubbesitzer Mansour bin Zayed Al-Nahyan führten nach vier Jahren Herrschaft im Norden Englands zum nationalen Erfolg. Meistertrainer Roberto Mancini hat damit aber noch nicht genug. Der Italiener fordert, dass noch mehr in Hochkaräter investiert wird, damit sein Team künftig auch um den Sieg in der Champions League mitreden kann.

2008 stieg Scheich Mansour beim Premier-League-Verein ein. Ein Jahr später übernahm er den Klub ganz. In der Zeitspanne von seinem Einstieg bis Ende letzte Saison hat der schwerreiche Klubboss 1,4 Milliarden Franken für Spieler und Löhne ausgegeben. Dies laut «Telegraph» bei nur 550 Millionen Franken Einnahmen. Den Fehlbetrag von 850 Millionen hat Mansour selbst berappt. Wenn es nach Mancini geht, dürfte es in Zukunft noch ein Stück mehr sein. «Barcelona und Real Madrid investieren jedes Jahr viel Geld in zwei oder drei Spieler», sagte Mancini demselben Blatt. Dies soll auch der englische Meister tun. Mancini hat bereits konkrete Vorstellungen: Arsenals Robin van Persie und Lilles Eden Hazard stehen auf dem Wunschzettel des Trainers.

Vermiest das Financial Fairplay ManCity die grosse Party?

Noch können «Citizens» auf grosse Einkaufstour gehen. Doch schon bald könnte damit Schluss sein. Die Uefa - allen voran Michel Platini - will den Klubs künftig ganz genau auf die Finger schauen. Das Financial Fairplay soll verhindern, dass die Vereine mehr Geld ausgeben als sie einnehmen. Sollten die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, kann die Differenz zwar durch private Gelder oder Investoren ausgeglichen werden - doch darf dieser Betrag nicht mehr als 45 Millionen Euro (rund 54 Millionen Franken) betragen.

Angesichts der 850 Millionen Franken, die Mansour bereits aus der eigenen Tasche bezahlt hat, wird sich ManCity nicht über das Financial Fairplay freuen. Noch bleibt Mancini aber ausreichend Zeit, seine Wunschtransfers nach Manchester zu lotsen. Die Regelung tritt voraussichtlich erst 2015 in Kraft. So lange bleibt die glitzernde Welt im Norden Englands bestehen. Und wer weiss, vielleicht reicht es bis dahin für den Titel in der Königsklasse.

(als/heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Asdf am 17.05.2012 23:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beispiel Bundesliga

    Sollten sich die ganzen spanischen und englischen Clubs mal ein Beispiel an der Bundesliga nehmen: Dortmund war fast bankrott, baut jetzt aber nachhaltig etwas auf und der lange Prozess trägt erste Früchte. Diesen Vereinen gehört die Zukunft! Musterbeispiel ist natürlich nach wie vor Bayern- was Uli Hoeneß dort geleistet hat, ist schlicht unglaublich!

  • Strudel sagt am 17.05.2012 13:18 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn im Fussball

    850 Mio in 4 Jahren!!! Und man wird im Sommer nochmal für über 100 Mio auf Einkaufstour gehen. Es wird Zeit das die FIFA durchgreift.

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  • dani am 17.05.2012 13:33 Report Diesen Beitrag melden

    Anfang vom Ende

    Wie viele andere Ligen ist die Premier League, wohl am meisten verseucht, was fahrlässige Geldwirtschaft angeht. Der Tag wird kommen wo der Englische Fussball kolabiert...Jeder professionell geführte Club müsste sich ein Bsp. an den Bayern nehmen. Vernünftig und erfolgreich!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Asdf am 17.05.2012 23:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beispiel Bundesliga

    Sollten sich die ganzen spanischen und englischen Clubs mal ein Beispiel an der Bundesliga nehmen: Dortmund war fast bankrott, baut jetzt aber nachhaltig etwas auf und der lange Prozess trägt erste Früchte. Diesen Vereinen gehört die Zukunft! Musterbeispiel ist natürlich nach wie vor Bayern- was Uli Hoeneß dort geleistet hat, ist schlicht unglaublich!

  • Azzurro am 17.05.2012 16:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Money rules

    Das wird sich leider nicht ändern,und es wird schlimmer! Mancity und Psg sind das beste Beispiel: Ich nenne es das "PlayStation Prinzip" Erstelle eine Mannschaft mit den besten Spieler und der Erfolg ist so gut wie garantiert! wieso in Gottes Namen sollte man in Quatar eine WM organisieren....weil man allen Ländern eine Chance geben muss?.....klar,das muss der Grund sein!! Europäische Stadien fallen auseinander und in 15 Quadratkilometer will man in Quatar ganz neue Stadien bauen,sogar klimatisiert....pure Dekadenz und eine Zerstörung des Fußballs,danke Darth Blatter!

  • Franz Keller am 17.05.2012 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Financial FairPlay

    Solange solche Investoren das Geld auch wirklich besitzen sollte man sich als Verband(UEFA) raushalten.Man sollte einfach bei Vereinen mit Schulden Ausgaben beschränken.

    • Ich am 17.05.2012 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Yes

      Bravooo!! Genau so ist es!

    • Claudio am 18.05.2012 09:09 Report Diesen Beitrag melden

      Uefa

      Raushalten?! Endlich tun sie was die UEFA, das kann nicht sein das nur noch das Geld im Fussball Regiert. Und glaube mir ob Investoren oder nicht alle Vereine haben Schulden!!!

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  • Yöng Böy am 17.05.2012 14:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erfolg ist käuflich

    Siehe Basel...

    • Alain am 17.05.2012 14:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Ewiger zweiter?

      Basel gibt nicht millionen für Transfers aus,sie hollen die spieler vom Nachwuchs.. Nicht wie YB die sie von afrika kauffen

    • holz am 17.05.2012 15:04 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht immer...

      Siehe Bern :)

    • Hans Zimmer am 17.05.2012 21:17 Report Diesen Beitrag melden

      Der ewige Zweite hat gesprochen

      Ja klar. Hat ja nicht viel für Transfers ausgegeben. Und nicht den teuersten Trainer der Liga gefeuert :-D Höre ich da Neid? ;-)

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  • Andro am 17.05.2012 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traurige welt

    Wenn man bedenkt, dass es leute gibt, die nichts zu essen habe...