Um zwei Jahre

28. August 2017 15:06; Akt: 28.08.2017 15:57 Print

Petkovic verlängert bei der Nati

Vladimir Petkovic bleibt bis 2020 Trainer der Schweizer Fussball-Nati. Der Vertrag wurde am Wochenende um zwei Jahre verlängert.

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Der Coach sorgt für Aufregung. Er teilt fünf erfahrenen Spielern telefonisch mit, dass er im Herbst vermehrt jüngeren Spielern Einsatzzeit gewähren will. Daraufhin sagt Valon Behrami gegenüber dem Tessiner Fernsehen, dass er aus dem Nationalteam verbannt wurde. Behrami und auch Gelson Fernandes erklären ihren Rücktritt aus dem Nationalteam. Auch an seiner zweiten Endrunde bedeutet der Achtelfinal Endstation: Vladimir Petkovic scheitert mit der der Nati an der WM 2018 in Russland an Schweden. Geschafft! Die Schweiz setzt sich in der Barrage gegen Nordirland durch und qualifiziert sich zum vierten Mal in Serie für eine WM. Die Gruppengegner heissen Brasilien, Serbien und Costa Rica. Am 10. Oktober 2017 muss Petkovic einen Dämpfer hinnehmen: Die Nati verliert das letzte Gruppenspiel gegen Portugal und verpasst die direkte Qualifikation für Russland. Das Vertrauen in den Coach ist gross. Der Schweizerische Fussballverband und Petkovic verlängern die Zusammenarbeit vorzeitig um weitere zwei Jahre. Er startet mit einem 2:0 gegen Gruppenfavorit Portugal in die WM-Qualifikation 2018. Der Startsieg gegen den Europameister ist der Anfang einer Erfolgsgeschichte: Die Nati reiht neun Siege aneinander - bis zum 0:2 im letzten Gruppenspiel gegen Portugal. An der EM 2016 in Frankreich hatte Petkovic eine bittere Pille zu verdauen: Die Nati scheitert im EM-Achtelfinal an Polen erst im Penaltyschiessen. Die EM beginnt für Petkovic und seine Mannen gut: Die Nati besiegt Albanien 1:0. Petkovic verlängert seinen Vertrag mit dem SFV bis Ende 2017. Sollte er die Schweiz an die WM in Russland führen, gilt der Kontrakt automatisch bis nach der Endrunde. Die Nati qualifiziert sich mit einem 7:0 gegen San Marino vorzeitig für die EM-Endrunde in Frankreich, weil Slowenien gegen Litauen nur 1:1 spielt. Der Nati-Trainer muss den Engländern um deren Captain Wayne Rooney zum 2:0-Sieg im Wembley gratulieren. Petkovic sieht in Basel einen kapitalen 3:2-Sieg seiner Mannschaft gegen Slowenien, der die Schweiz der EM einen grossen Schritt näherbringt. Die Nati geht mit dem Heimspiel gegen Slowenien (5. September) und drei Tage später im Wembley gegen England in die entscheidende Phase der EM-Qualifikation. Wenn man den Punktedurchschnitt in 9 Länderspielen berechnet, ist Vladimir Petkovic (1,88 Punkte) der erfolgreichste Schweizer Nationaltrainer vor Roy Hodgson und Ottmar Hitzfeld. Mit einem 2:1-Sieg gegen Litauen in Vilnius geht die Nati in die Sommerpause und ist in der Qualifikation für die Euro 2016 auf Kurs. In. St. Gallen doppelt die Schweiz mit einem weiteren 4:0 gegen Litauen nach und bringt sich wieder auf Kurs Richtung EM 2016. Fünf Tage nach dem Litauen-Match feiert Petkovic in San Marino den ersten Sieg als Nationaltrainer - 4:0 in der EM-Qualifikation. Sein Fehlstart ist perfekt: Nach dem 0:2 gegen England verliert Petkovic auch sein zweites Spiel als Schweizer Nationaltrainer. In der EM-Quali in Slowenien resultiert ein 0:1. Beim EM-Qualifikationsspiel gegen England in Basel steht Vladimir Petkovic erstmals an der Seitenlinie. Die Nati verliert dabei nach zwei Toren von Danny Welbeck 0:2. Vladimir Petkovic leitet in Freienbach sein erstes Training mit der Schweizer Nationalmannschaft. Der neue Nati-Coach wird begeistert empfangen. Der neue Nati-Coach Valdimir Pektovic gibt vor seinem ersten Spiel (EM-Quali gegen England) sein Aufgebot bekannt. Dabei ernennt er Yann Sommer zur neuen Nummer 1 im Tor. Kurz vor Weihnachten steht fest: Vladimir Petkovic wird nach der WM 2014 die Geschicke der Schweizer Nationalmannschaft lenken.

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Der Schweizerische Fussballverband verlängert den Vertrag mit Nationaltrainer Vladimir Petkovic vorzeitig um zwei Jahre bis und mit der EM-Kampagne 2020. Wie Petkovic hat auch Assistenztrainer Antonio Manicone den Vertrag um zwei Jahre verlängert.

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Wie enden die Qualifikationsspiele gegen Andorra und Lettland?
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Insgesamt 3068 Teilnehmer

Der 54-jährige gebürtige Bosnier übernahm nach der WM 2014 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld die SFV-Auswahl und qualifizierte sich mit ihr für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Dort scheiterte die Schweiz in den Achtelfinals im Penaltyschiessen an Polen.

In der laufenden WM-Qualifikation führt die Schweiz ihre Gruppe nach sechs Spielen mit dem Punktemaximum vor Europameister Portugal an. Am Donnerstag trifft die Schweiz in St. Gallen im 31. Länderspiel Petkovics auf Andorra, am Sonntag folgt in Riga das Auswärtsspiel gegen Lettland.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Simon am 28.08.2017 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Freude herrscht

    Petkovic macht einen sehr guten Job, auch wenn das hier die meisten anders sehen. Aber das liegt wohl sowieso eher an seinem Namen, als an seinen Leistungen...

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  • Simu R. am 28.08.2017 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Mit einem erfolgreichen Trainer sollte man möglichst frühzeitig verlängern. Der SFV macht endlich mal was richtig!

  • Vlädu_95 am 28.08.2017 15:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Good News!

    Der beste Schweizer Nati Trainer der Geschichte bleibt weiterhin bei uns! Freue micht auf die WM!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Liron am 29.08.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    Analogie

    Ist wie im Vatikan, wo für die Papstwahl gilt: "Wer als Papst hineingeht, kommt als Kardinal hinaus". Hoffe, unsere Nati komme nicht als Priesterkandidat retour.

  • Hectopascal am 29.08.2017 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts erreicht

    Die Nati hat unter Petkovic noch nichts zählbares erreicht. An eine EM fährt bald jeder. Die Mannschaft muss an EM/WM bestehen und endlich vordringen. Nur das sind wahre Erfolge. Nicht Matches gegen Andorra, Lettland, Liechtenstein usw.

  • Brandon am 29.08.2017 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht vergessen: Koller-Effekt!

    Vorsicht! Ich erinnere an das österreichische EM-Debakel. Perfekte Qualifikation, dann entglitt der Ball. Jedoch: Koller als Trainer wäre mir lieber. Petko hat zwar liebe Augen, aber dieses schwermütige Wirken ist das Falsche. Eine Mischung zwischen Koller und "Kloppo" - das wäre was. (-:

  • Betty, Lausanne am 29.08.2017 07:36 Report Diesen Beitrag melden

    Torestand WM-Qualifikation

    POR: 22 Tore geschossen, 3 kassiert; CH: 12 Tore geschossen, 3 kassiert. Will heissen, wenn es wirklich eng wird bei Punktegleichstand, zählen die Tore. Und - Rang 1 in der Quali - bedeutet nicht die Welt. An einem Turnier zeigt sich, wer wirklich was drauf hat.

  • Alb am 29.08.2017 01:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab petkovic

    Die nati strahlt ein stabieleres licht ab seit petko dabei ist. Gegen portugal tippe ich auf ein unentschieden!