Weltmeister

04. Januar 2016 21:16; Akt: 04.01.2016 21:17 Print

Real Madrid bestätigt Zidane als neuen Trainer

Real Madrid hat genug: Die Königlichen haben ihren Trainer Rafael Benítez entlassen. Weltmeister Zinédine Zidane soll es besser machen.

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Zinédine Zidane hat in 50 Spielen als Trainer von Real Madrid nur zweimal verloren. Mit dem 2:2 gegen Borussia Dortmund in der Champions League bleiben Zizou und Real zum 34. Mal in Serie ungeschlagen. Das ist Vereinsrekord. Zidane scheint sich mit seinen Spielern, speziell auch mit Superstar Cristiano Ronaldo (r.), blendend zu verstehen. Der 44-Jährige bleibt stets diplomatisch und überlässt das Rampenlicht seinen Spielern, er ist auch als Trainer ein ruhiger Typ. Der erste grosse Erfolg: Real Madrid gewinnt mit Coach Zidane zum elften Mal die Champions League. Im Final in Mailand besiegen die Königlichen Stadtrivale Atlético. Trainer und Schlüsselspieler feiern gemeinsam: Zidane mit Ronaldo. Zidane leitet sein erstes Training als Headcoach bei Real Madrid. Der Franzose und einer seiner Stars, Cristiano Ronaldo. Zidane muss bei Real den Durchblick behalten. Die Verantwortlichen von Real Madrid haben genug: Sie entlassen Trainer Rafael Benítez. Zinédine Zidane wird Nachfolger des Spaniers. Der Franzose trainierte bisher die zweite Mannschaft Reals. Benítez stand nach der 0:4-Pleite im Clásico gegen Barcelona im letzten November bereits gewaltig unter Druck. Real-Präsident Florentino Perez stärkte seinem Trainer damals aber noch den Rücken. Dem ist nun nicht mehr so. Sonntag, 12. Juli 1998 Frankreich ist erstmals Weltmeister - und das im eigenen Land. Zidane stemmt den Pokal in die Höhe. Zizou schiesst Frankreich im Final gegen Brasilien mit zwei Toren zum 3:0-Erfolg.

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Das 2:2 gegen Valencia am Sonntag war offenbar der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Real-Madrid-Präsident Florentino Pérez zog die Reissleine und entliess Trainer Rafael Benítez am Montagnachmittag. Über die Absetzung des Spaniers war in den vergangenen Wochen mehrfach spekuliert worden.

Auf Benítez folgt ein Weltmeister. Kein geringerer als Zinédine Zidane soll Real zurück auf die Erfolgsspur bringen. Präsident Pérez präsentierte Zidane als neuen Cheftrainer anlässlich einer Pressekonferenz am Montagabend im Stadion Santiago Bernabéu. Der Franzose war bis anhin für die zweite Mannschaft der Königlichen verantwortlich. Für den 43-Jährigen ist es eine Premiere, dass er eine erste Mannschaft trainiert. Bei Real war «Zizou» in der Vergangenheit Assistent von Carlo Ancelotti.


Zidane bedankte sich an der Pressekonferenz für das Vertrauen des Clubs. «Es ist ein sehr wichtiger Tag für mich. Ich werde alles geben für diesen Verein», so der Franzose.

Der Welt- und Europameister kam 2001 als Spieler für die damalige Rekordsumme von 73,5 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real Madrid, führte das Team zum Champions-League-Titel 2002 und zur Meisterschaft 2003. Zidane erklärte 2006 seinen Rücktritt und wurde 2011 von Pérez als Sportdirektor zu den Königlichen zurückgeholt. Seit Montag führt er als 14. Real-Trainer in 13 Jahren das Star-Ensemble um Cristiano Ronaldo.

(hua/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Oy Seme am 04.01.2016 16:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ancelotti top

    Ancelotti zu entlassen war ein sehr grosser Fehler...

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  • Mr.? am 04.01.2016 16:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat man schon bei seiner Ankunft kommen sehen.

    Verstehe nicht, warum Ancelotti damals entlassen wurde. Das hat Real nun davon.

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  • Martinez am 04.01.2016 16:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Visca Barca

    Real na jetzt habt ihr es begriffen. Gratulation. Wenn ihr jetzt noch mourinho holt, kann euch niemand mehr helfen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • hanmpe am 05.01.2016 12:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jein

    Zidane würde ich den erfolg gönnen doch den verein mag ich trotzdem nicht und hoffe das sie nocht gut spielen

  • Banana am 05.01.2016 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Das gibt's auch bei uns!

    Ist ja beim Schweizer Eishockey auch nicht anders. Da wird ein Spieler ohne jede Vorbildung Direktor der Nationalmannschaften. So ist Zidane schon fast überqualifiziert.

  • Ernad am 05.01.2016 08:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    SIR ALEX ALS VORBILD

    Typisch für den heutigen Fussball bei den Topklubs. Sobald ein Trainer keinen guten Start hatt ist er weg vom Fleck egal wie erfolgreich seine Vergangenheit war. Das ist eine Schande, man sollte jedem Trainer mindestens Zwei Jahre Zeit geben um sein können als Trainer zu beweisen. Dan wäre der Fussball sicherlich spektakulärer. Ich sage nur eins Hutt ab an Manchester United die 18Jahre Sir Alex Fergusson gehalten haben auch wen Sie nicht immer Top waren. Ein Vorbildlicher Klub bis 2013 mit dem Rücktritt des Sir Alex.

  • Ueli Blost am 05.01.2016 07:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zidane

    Zidane war ein sehr guter Spieler, aber als Trainer hat er sich überhaupt noch nicht bewiesen. Mal schauen ob er's hinkriegt

  • Alumdria841 am 05.01.2016 00:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Recht so

    Das gönne ich Zidane. Er tat mir damals mega leid, als er an der WM die rote Karte bekam. Dabei macht ihn genau diese Kopfnuss so sympathisch :-)