Adiós Superstars

13. Juli 2018 11:40; Akt: 13.07.2018 11:44 Print

Ronaldos Abgang lässt den spanischen Liga-Boss kalt

von Fabian Sangines, Genf - 2017 Neymar, nun Ronaldo. Spanien gehen die Superstars aus. Liga-Präsident Javier Tebas ist überzeugt: Real rüstet massiv auf.

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Paris Saint-Germain sichert sich im Sommer 2017 die Dienste des Brasilianers. Sie blättern für den Angreifer Euro auf den Tisch. (Quelle: Transfermarkt.ch) Das französische Sturmtalent landet im August 2017 ebenfalls bei PSG. Der Hauptstadtclub leiht ihn zuerst für ein Jahr aus, um ihn dann für Euro definitiv zu verpflichten. Bereits im Sommer 2017 hatte sich der FC Barcelona intensiv um den 25-jährigen Mittelfeldspieler bemüht. Am 6. Januar 2018 gibt der FC Liverpool den Abgang des Brasilianers bekannt. Für rund wechselt Coutinho zu den Katalanen. Der Franzose erzwingt im Sommer 2017 einen Wechsel von Borussia Dortmund zu Barcelona mit einem Trainingsstreik. Es gelingt ihm. Barça bezahlt Euro. Der Franzose wechselt im Sommer 2016 von Juventus Turin zum Stammverein Manchester United zurück. Die Red Devils bezahlen für den Mittelfeldspieler Euro. Der Portugiese wechselt im Sommer 2018 von Real Madrid zu Juventus Turin. Die Italiener bezahlen für den Angreifer Euro. Im Sommer 2013 wechselt der Waliser von Tottenham Hotspur zu Real Madrid. Lange wurde über die Ablösesumme, die damals mit 101 Millionen Euro angegeben wurde, spekuliert. Im Januar 2016 kommt dank Football-Leaks Licht ins Dunkel: Insgesamt Euro blätterten die Königlichen für Bale hin. Manchester United akzeptiert am 11. Juni 2009 das Rekordangebot von Real Madrid über Euro. Juventus Turin krallt sich von Neapel den Torschützenkönig der Serie-A-Saison 2015/16. Die Alte Dame bezahlt für den argentinischen Nationalspieler Euro. Der Brasilianer wechselt im Jahr 2013 vom FC Santos zum FC Barcelona. Ablösesumme: Euro. Der Niederländer ist der teuerste Verteidiger der Geschichte: Liverpool überweist für den 26-Jährigen 75 Millionen Pfund an Southampton. Das sind umgerechnet rund Euro. Satte Euro bezahlt Manchester United am 10. Juli 2017 für den belgischen Nationalspieler von Everton. Den Uruguayer zieht es 2014 von Liverpool zum FC Barcelona, Kostenpunkt: Euro. 2014 lockt den Gaucho die Insel. Er wechselt von Real Madrid zu Manchester United für Euro. Am 22. Juli 2014 wird der Wechsel von Kolumbiens WM-Torschützenkönig von Monaco zu Real Madrid bekannt. Die Königlichen blättern Euro auf den Tisch. Manchester City blättert im Sommer 2015 Euro für den Belgier vom VfL Wolfsburg hin. Wechsel im Jahr 2001 von Juventus Turin zu Real Madrid. Ablösesumme: Euro. 2009 wechselt der Schwede im Tausch für Samuel Eto'o und 50 Millionen Euro von Inter zu Barça. Umgerechnet kostet Ibra also Euro. Im Juli 2017 wechselt der Spanier für Euro von Real Madrid zu Chelsea. Wechselt im Jahr 2009 von Milan zu Real Madrid. Die Ablösesumme beträgt Euro. Wechselt im Jahr 2013 von Napoli zu Paris Saint-Germain. Der uruguayische Nationalspieler kostet Euro. Der Transfer von Manchester United zu Paris Saint-Germain geht im August 2015 mit Euro über die Bühne. Manchester City will Sterling unbedingt und überweist Liverpool Euro. Der Franzose wechselt im September 2015 für Euro von Monaco zu Manchester United. Bei Chelsea nur noch auf dem Abstellgleis, wechselt der Goalgetter im Dezember 2016 für Euro zu Shanghai SIPG. Wechselt im Jahr 2000 von Barcelona zu Real Madrid. Ablösesumme: Euro. Chelsea bezahlt 2011 für Fernando Torres Euro Ablösesumme an Liverpool. Im Juli 2017 kauft Manchester City den Franzosen von Marseille für Euro. Wechsel im Sommer 2016 von Zenit St. Petersburg zu Shanghai Dongya. Ablösesumme: Euro. Im August 2016 verpflichtet Manchester City den Engländer für Euro von Everton. Wechselt im Jahr 2000 von Parma zu Lazio Rom. Ablösesumme: Euro. Der Franzose wechselt im Juli 2017 für Euro von Lyon zu Arsenal. Wechselt im Jahr 2001 von Parma zu Juventus Turin. Ablösesumme: Euro. Manchester City holt den Engländer im Juli 2017 für Euro von Tottenham. Der 19-Jährige wagt 2015 den Sprung von Monaco zu Manchester United. Der Franzose kostet die Red Devils Euro. Der Brasilianer wechselt im Februar 2015 für Euro von Schachtar Donezk zu Jiangsu Suning nach China. Manchester City bezahlt im Sommer 2016 Euro für den Offensivspieler von Schalke. Im Juli 2017 verlässt der Portugiese Monaco und wechselt zu Manchester City. Ablösesumme: Euro. Der Krauskopf wechselt 2014 von Chelsea zu PSG, das kostet die französischen Hauptstädter Euro. Wechsel im Jahr 2001 von Valencia zu Lazio Rom. Ablösesumme: Euro. Arsenal legt für den Deutschen 2013 Euro auf den Tisch, Real Madrid nimmt gerne an. Der Stürmer wechselt im Sommer 2015 von Aston Villa zum FC Liverpool und kostet Euro. Wechselt im Jahr 1999 von Lazio Rom zu Inter Mailand. Ablösesumme: Euro. Manchester United bezahlt im Jahr 2002 Euro für den Verteidiger von Leeds United. Der Schweizer wechselt im Sommer 2016 für Euro von Borussia Mönchengladbach zu Arsenal. Im Sommer 2013 wechselt der Kolumbianer vom FC Porto ins Fürstentum zu Monaco. Die Ablöse: Euro. Real Madrid verpflichtet das brasilianische Talent von Flamengo im Mai 2017 für Euro. Wechselt im Jahr 2002 von Inter Mailand zu Real Madrid. Ablösesumme: Euro.

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Die Werbeplakate waren hübsch. Die mehrfachen Weltfussballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo, der designierte Nachfolger Neymar und der damals teuerste Fussballer Gareth Bale – alle auf einem Bild. Noch besser: das Quartett vereint auf dem Rasen, mindestens zweimal pro Jahr, wenn sich im Clásico Real und Barcelona messen.

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«Die grössten Stars in der besten Liga der Welt», propagierten sie gern in Spanien. Javier Tebas, Präsident der spanischen Liga, nannte die «estrellas», die Stars, gerne als zentrales Verkaufsargument, um im Kampf um die lukrativsten TV-Deals gegenüber der Premier League Boden gutzumachen.

Real hat Lust auf Shopping

Auch deshalb wehrte er sich 2017 vehement, als Neymar für 222 Millionen Euro zu PSG wechselte – so wurde zumindest gemunkelt. Demnach ist der Abgang von Weltfussballer Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin ein Desaster für die beste Liga der Welt? «Er ist eine Legende. Aber es schmerzt uns weniger, als es uns vor fünf Jahren geschmerzt hätte», so Tebas.

Gerade mithilfe der Messis, Ronaldos und Neymars habe La Liga sich einen Status erarbeitet, sodass sie nicht mehr nur auf grosse Namen angewiesen sei: «Mittlerweile ist unsere Marke grösser als diejenige eines Spielers oder Vereins.»

Ausserdem ist sich der 55-Jährige sicher, dass Real auf dem Transfermarkt mächtig zuschlagen wird: «Sie haben sich 2017 zurückgehalten. Jetzt haben sie richtig Lust.» Ungewohnt wortkarg antwortete der sonst redselige Tebas nur auf eine Frage: Kehrt Neymar zurück? «Ich habe keine Ahnung.»

Hier gelangen Sie zum ausführliche Interview mit LaLiga-Präsident Javier Tebas.

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