Zum zweiten Mal

24. April 2012 11:49; Akt: 24.04.2012 12:12 Print

Servette erhält Konkursaufschub

Die Genfer Justiz hat dem angeschlagenen Fussball-Club Servette Genf einen weiteren Konkursaufschub gewährt. Die neue Leitung hat bis zum 19. Mai Zeit, den Sanierungsplan zu präsentieren.

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Jean-Philippe Rapp (l., Sprecher), und Philipp Kneubuehler (Geschäftsführer von Servette) beim Verlassen des Gerichtsgebäudes. (Bild: Keystone)

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Laut dem Genfer Zivilgericht müssen die beiden ernannten Sachverwalter ausserdem bis zum 9. Mai einen Bericht «über ihre Aktivitäten und die Perspektiven einer Sanierung» des FC Servette vorlegen. Auch sei eine «Anhörung vor dem 15. Mai» geplant, schreibt das Zivilgericht am Dienstag in einem Communiqué. Dieses begründete seinen Entscheid damit, dass eine Sanierung des Vereins «noch immer möglich» sei.

Der Hoffnungsträger des FC Servette, der Kanadier Hugh Quennec, hatte den Fussballclub, der Anfang März die Bilanz deponieren musste, vom früheren Präsidenten und Besitzer, Majid Pishyar für einen symbolischen Franken übernommen. Quennec, der auf der Suche nach neuen Geldgebern ist, braucht zwischen sechs und zehn Millionen Franken, um die Zukunft des Fussballvereins zu sichern.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jürg Moning am 24.04.2012 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Inkompetent

    Die neue Saison hat noch nicht begonnen und schon wurstelt man im Verband munter weiter. Man vergleicht gestandene Präsidenten, welche seit Jahren Geld in den Club investieren (CC) mit profilierungsneurotischen Tschetschenen und verweigert die Lizenz. Servette lässt man ungestraft - zwar noch ohne Lizenz aber das wird sich ändern - und zeigt bereits jetzt: seht her, wir sind die SFL, wir machen was wir wollen und pfeifen auf alle und jeden. Hauptsache, wir rechtfertigen unser eigenes Funktionärsdasein!

  • Bruno Blattner am 24.04.2012 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Verbandsschläfer

    Wie lange geht das noch so weiter, bald beginnt die neue Saison. Es ist kaum zu glauben, man sollte eigentlich gewarnt sein (Xamax, Sion)) und keine Spielchen mehr eingehen. Clubs die Ihre Hausaufgaben gemacht haben (FCA u.a.) und ehrlich geschäften müssen hinten anstehen! Wünsche Quennec und CC alles Gute, auf dass sie die Verbandsschläfer weiter auf Trab halten!

  • Alex Weislein am 24.04.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    hut ab

    Abgesehen von den (legitimen) Einwänden in den anderen Kommentaren: Hut ab vor Hugues Quennec und Philipp Kneubühler die nachdem alle Ratten das Boot verlassen hatten erst aufgesprungen sind und verscuhen den Club zu retten!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jürg Moning am 24.04.2012 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Inkompetent

    Die neue Saison hat noch nicht begonnen und schon wurstelt man im Verband munter weiter. Man vergleicht gestandene Präsidenten, welche seit Jahren Geld in den Club investieren (CC) mit profilierungsneurotischen Tschetschenen und verweigert die Lizenz. Servette lässt man ungestraft - zwar noch ohne Lizenz aber das wird sich ändern - und zeigt bereits jetzt: seht her, wir sind die SFL, wir machen was wir wollen und pfeifen auf alle und jeden. Hauptsache, wir rechtfertigen unser eigenes Funktionärsdasein!

  • Alex Weislein am 24.04.2012 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    hut ab

    Abgesehen von den (legitimen) Einwänden in den anderen Kommentaren: Hut ab vor Hugues Quennec und Philipp Kneubühler die nachdem alle Ratten das Boot verlassen hatten erst aufgesprungen sind und verscuhen den Club zu retten!

  • Stan am 24.04.2012 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit den Lizenzverstössen?

    Frage an die SFL und ihren Präsidenten Claudius Sch.: Wann gedenkt man den Servette FC für die Lizenzverstösse in dieser Saison zu bestrafen (Punkteabzug etc.)? Nächstes Jahr? Oder ist es normal, dass die Löhne über das RAV bezahlt werden, 5 Mio. bis Ende Saison fehlen und für nächste Saison auch noch keine Lizenz erteilt wurde? Zusammengefasst: Servette FC kann sich seine Lizenz normalerweise abschminken. Aber was ist bei der SFL (nicht SFV) schon normal.

    • Anti SFV am 24.04.2012 15:29 Report Diesen Beitrag melden

      Bravo

      Endlich jemand der das Kind beim Namen nennt. Siehe Xamax. Ihnen wurde in der gleichen Situation bereits 8 Punkte abgezogen. Und hier diskutiert absolut niemand darüber. Apropos, wenn ich GC und Lausanne wäre, würde ich mich in Grund und Boden schämen, 10 und 11 Spiele mehr als Xamax, aber immer noch weniger Punkte.

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  • Anthares am 24.04.2012 12:46 Report Diesen Beitrag melden

    War zu erwarten

    Schon wieder Aufschub? Wäre Servette ein Hersteller von Geschenkpapier, eine Stahlbaufirma, ein Transportunternehmen oder vielleicht eine Teppichweberei deren Angestellten mit kargem Lohn versuchen sich und die Familie durchzubringen, wären die Lichter längst gelöscht worden. Aber Servette ist halt ein Fussballverein, hier gelten andere Massstäbe. Im Stade de Genève wird Anlauf geholt um jeden mit voller Wucht ins Gesicht zu treten der irgendwann einmal seine Stelle verloren hat, weil für die Verantwortlichen "Sozialkompetenz" nur ein bedeutungsloses, veraltetes Wort im Duden ist.

  • Bruno Blattner am 24.04.2012 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Verbandsschläfer

    Wie lange geht das noch so weiter, bald beginnt die neue Saison. Es ist kaum zu glauben, man sollte eigentlich gewarnt sein (Xamax, Sion)) und keine Spielchen mehr eingehen. Clubs die Ihre Hausaufgaben gemacht haben (FCA u.a.) und ehrlich geschäften müssen hinten anstehen! Wünsche Quennec und CC alles Gute, auf dass sie die Verbandsschläfer weiter auf Trab halten!