Hitzfeld erklärt

25. März 2011 14:34; Akt: 25.03.2011 14:40 Print

So knackt man die Bulgaren

von Reto Fehr, Sofia - Ottmar Hitzfeld wirkt an der Pressekonferenz vor der Partie gegen Bulgarien entspannt. Er nennt die wichtigen Punkte, welche zum Erfolg führen.

Ottmar Hitzfeld vor dem Spiel in Bulgarien. (Video: 20 Minuten Online)
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«Die Anspannung steigt», gibt Ottmar Hitzfeld zu. Man merkt es ihm im Hotel Hilton in Sofia allerdings kaum an. Immer wieder lächelt er und ergänzt: «Die Vorfreude steigt genauso.» Vor wichtigen Spielen hat er keine Angst, zu lange schon ist der Lörracher im Geschäft. Darum mag er die Wichtigkeit der Partie auch nicht einordnen: «Für mich ist jede Partie wichtig. Ich möchte keines meiner Spiele missen.»

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Dass er mit der Nati in heiklen Situationen bisher stets den Kopf aus der Schlinge gezogen hat, gibt zusätzliches Selbstvertrauen. «Die Schweizer Mannschaft hat in den letzten zwei Jahren auch schon schwierige Hürden genommen», erklärt er und zählt gleich auf: «Im Heimspiel gegen Lettland bewahrten wir die Nerven, in Griechenland holten wir drei Big Points und gegen Wales haben wir eine gute Reaktion und mentale Stärke gezeigt.» Unerwähnt bleibt das 0:0 an der WM 2010 gegen Honduras. Einen Sieg hätte es damals zum Erreichen der Achtelfinals gebraucht. Aber das wird jetzt ausgeblendet.

Zweikämpfe suchen und Aggressivität zeigen

Das Potenzial sei in der Mannschaft vorhanden, um in Sofia zu gewinnen, glaubt der 62-Jährige. Das blamable 0:0 auf Malta sei so weit weg wie die Mittelmeerinsel von Bulgarien: «Das spürt man auch innerhalb der Mannschaft, die will sich hier beweisen.» Aber auf was kommt es denn an, um die drei Punkte mit in die Schweiz zu nehmen? «Dazu ist notwendig, dass man vor allem die Zweikämpfe sucht und sie annimmt. Wir müssen verhindern, dass Bulgarien ins Spiel findet. Wenn die einen guten Tag erwischen, können sie jeden Gegner schlagen», weiss Hitzfeld. Dazu gehört «maximale Laufbereitschaft, grosse Entschlossenheit, schnelles Umschalten in die Offensive.»

Dzemaili der ideale Spieler

Alles Attribute, welche wie zugeschnitten sind auf Blerim Dzemaili. Trotzdem will der Trainer dem Parma-Söldner den Platz in der Startelf zumindest vor der Journalistenschar noch nicht versprechen: «Wenn er den Vorzug vor Pirmin Schwegler erhält, erwarte ich, dass er seine Ausstrahlung, seine Aggressivität im Zweikampf und seine gute Form aus dem Verein umsetzen kann.»

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Winkler Thomas am 25.03.2011 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Tore schiessen mit Frei/Streller?

    Um zu gewinnen muss man Tore schiessen, dazu braucht man wiederum eine gute Sturmspitze, was aber mit Frei und Streller definitiv nicht gegeben ist. Mag sein, dass sie beim FCB erfolgreich sind, das reicht aber leider nicht...

  • Dr.Stabbo am 25.03.2011 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Soll er sich denken was er will....

    Won wegen Worst Case Szenario! Los Schweizer!! Fegt die Bulgaren vom Platz! Wie damals unvergessen in Griechenland... The Time Is Now!

  • Kranz Reckenbauer am 25.03.2011 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Gähn. Wer spielt ?

    Ach so stimmt ja. Die luschen Schweiz. Das Spiel schauen; oh mein Gott, sicher nicht. Ich möchte ja nicht schon nach 5 Minuten einschlafen. Eigentlich wäre ich froh, wenn sie verlieren und nicht an die EM fahren, schliesslich will ich mich ja nicht dauernd schämen müssen. Dass wir verlieren, dafür wird die Superdiva Frei und Co schon sorgen. Darum kann ich beruhigt ins Weekend steigen und was sinnvolles machen und nicht das Spiel Bulgarien:Schweiz schauen !

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter M. am 26.03.2011 09:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ungenügende Leistung.

    Wann werden Resultate erwartet? Rhetorik, Versprechen, Einsicht, Rechtfertigungen... die Leistung des Trainers, der gesamten Mannschaft ist und bleibt lausig!

  • Kom Plex am 25.03.2011 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Der Grund ist ein Rätsel

    In der CH herrscht das zweifelhafte Talent, nicht sich selbst gross zu machen, sondern sich selbst gross zu fühlen indem man alle um sich herum klein redet. Dies gepaart mit mangelnder Objektivität ist in der Regel kein Erfolgsgarant. Scheint mitunter auch ein Grund für die schwindende Sympathie ennet der Grenzen sein. Die zur Zeit besten Spieler innerhalb der Schweiz spielen nunmal bei BS. Nichtmal Inler ruft in der Nati derzeit sein Pensum ab.

  • Winkler Thomas am 25.03.2011 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Tore schiessen mit Frei/Streller?

    Um zu gewinnen muss man Tore schiessen, dazu braucht man wiederum eine gute Sturmspitze, was aber mit Frei und Streller definitiv nicht gegeben ist. Mag sein, dass sie beim FCB erfolgreich sind, das reicht aber leider nicht...

  • Michi am 25.03.2011 17:41 Report Diesen Beitrag melden

    Freii

    wenn Alex Frei spielt, muss man gar nicht antreten. Jeder, der sagt Alex ist ein guter Stürmer weil er viele Tore schiesst, hat von Fussball keine grosse Ahnung. Denn es ist ja wohl logisch dass wenn du ein Stürmer bist, Tore schiesst! Muss ja fast so sein oder etwa nicht??

  • Luggi am 25.03.2011 17:31 Report Diesen Beitrag melden

    Verlieren, na und?

    Verlieren, und dann? Einem kanns gleich sein, Herrn Hitzfeld, hat Vertrag über die Niederlage hinaus..