Challenge League

18. Mai 2012 16:23; Akt: 18.05.2012 16:32 Print

St. Gallen erhält den Pokal schon am Samstag

Auf Gesuch von Aufsteiger St. Gallen wird die Pokalübergabe in der Challenge League nicht erst in der letzten Runde, sondern bereits beim Heimspiel gegen Aarau vorgenommen.

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Der FC St. Gallen wird den Meisterpokal der Challenge League im letzten Heimspiel entgegen nehmen dürfen. (Bild: Keystone)

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Die St. Galler ersuchten um einen würdigen Rahmen für ihre Meister- und Aufstiegsfeier, nachdem sie den Wiederaufstieg vor Wochenfrist auswärts in Locarno perfekt gemacht hatten und in der letzten Runde am Mittwoch in Vaduz antreten müssen. Mit Recht, denn bisher wurden bereits 10 700 Tickets abgesetzt.

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Trainer Jeff Saibene will gegen Aarau all jenen Spielern nochmals ein Einsatz-Schaufenster geben, die den Klub am Saisonende verlassen werden (Imhof, Muntwiler, Roduner, Vailati, Valente). Klar ist aber, dass erst nach dem Schlusspfiff gefeiert wird, schliesslich wollen sich die Ostschweizer die Aufstiegsfete nicht mit einer Niederlage vermiesen lassen.

Aarau kämpft um Barrage-Platz

Dies auch aus Respekt vor den sportlichen Ambitionen der Gegnerschaft. Aarau und Bellinzona duellieren sich im Gleichschritt um den Barrageplatz. Beide sind vor den letzten beiden Runden punktgleich. Auch die Tordifferenz spricht nur minim zugunsten der Aargauer, die bei Gleichstand allerdings klar mehr Plustore aufweisen.

Aarau trifft nach dem schweren Spiel in St. Gallen noch auf das abstiegsgefährdete Etoile Carouge, die Tessiner empfangen nach ihrem Gang zu Absteiger Delémont am Mittwoch das sich ebenfalls noch im Abstiegskampf befindende Wohlen. Nur noch ins Aufstiegsgeschehen eingreifen könnten Lugano und Winterthur, wenn Aarau und Bellinzona beide keine Punkte mehr holen und sie selber voll punkten würden.

Hochspannung im Abstiegskampf

Auch in den Abstiegskampf sind noch fünf Teams mehr oder weniger intensiv verwickelt, nachdem Brühl St. Gallen, Kriens und Delémont bereits zur Relegation verurteilt sind. Die schlechtesten Karten hat Etoile Carouge in den Händen. Die Genfer liegen drei Punkte hinter Stade Nyonnais und Wohlen zurück und weisen auch die klar schlechteste Tordifferenz und die wenigsten Plustore auf. Carouge empfängt zwar heute Absteiger Brühl, am Mittwoch steht jedoch der schwere Gang nach Aarau an.

Das zweite Ticket in die neue 1. Liga Promotion wird wohl unter Wohlen und Stade Nyonnais verteilt. Beide sind punktgleich, die Aargauer haben mit Vaduz (h) und Bellinzona (a) aber das schwerere Restprogramm als Nyon (Chiasso h, Winterthur a). Noch einen Sieg zur theoretischen Rettung benötigt Biel, während Locarno bereits mit einem Punkt gerettet wäre.

(sda)

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