Nach Ausschreitungen

01. August 2011 13:13; Akt: 01.08.2011 13:37 Print

Stadionverbot für 30 Sion- und Xamax-Fans

Harte Strafen für gewaltbereite Anhäger der beiden ASL-Klubs Sion und Xamax: Nach mehrfachen Ausschreitungen in den letzten Monaten gibt es für 30 Personen bis zu dreijährige schweizweite Stadionverbote.

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Sicherheitskräfte überwachen Ende Mai beim Cupfinal zwischen Sion und Xamax die Fans. (Bild: Keystone/AP)

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23 Fans des FC Sion und 7 Anhänger von Neuchâtel Xamax sind für die Dauer von ein bis drei Jahren mit einem schweizweiten Stadionverbot belegt worden. Die Neuenburger Polizei macht sie für Gewalttaten während Matches zwischen den beiden Fussballklubs verantwortlich.

Während das Spiel vom Sonntag im Neuenburger Stadion Maladière ohne Zwischenfälle verlief, war es bei den Partien vom 12. Dezember 2010 und vom 6. Februar 2011 zu Ausschreitungen gekommen, wie die Neuenburger Polizei am Montag in einem Communiqué in Erinnerung rief.

In der Folge identifizierten die Neuenburger Ermittler mit Unterstützung ihrer Walliser Kollegen die Krawallmacher. Das gegen die Walliser Hooligans bereits früher verhängte Rayonverbot wurde auf ein schweizweites Stadionverbot für alle Plätze des Schweiz. Fussballverbandes ausgeweitet. Sie wurden zudem in Neuenburg wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte angezeigt.

Die 7 Neuenburger Hooligans waren beim Cupfinale vom 29. Mai in Basel gewaltsam auf Walliser Fans losgegangen. Nebst dem durch den Fussballverband verhängten Stadionverbot müssen sich die Krawallmacher vor den Basler Strafverfolgungsbehörden verantworten.

(sda)