Axpo Super League

08. Dezember 2011 21:50; Akt: 08.12.2011 20:56 Print

Thun denkt an Marco Schneuwly

von Peter Berger - Frohe Weihnachten oder nicht? Für YB und Thun steht morgen zum Abschluss der Vorrunde sehr viel auf dem Spiel.

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Unter Christian Gross in einer untergeordneten Rolle: Stürmer Marco Schneuwly. Foto: key

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Eine Niederlage gegen den kleinen Kantonsrivalen würde die Sinnkrise bei den Young Boys weiter vertiefen. Der selbsternannte Titelanwärter ist in den vergangenen Wochen sowieso schon oft aus den Fugen und «Meister-Traktanden» gefallen.

Auf der Gegenseite geraten die Thuner immer weiter in die Abstiegs­zone. «Das Derby ist sehr wichtig. Für uns ist es besser, wenn wir Punkte holen. Sonst überwintern wir mit viel Druck und Unsicherheit», sagt Andres Gerber. Der Thuner Sportchef wehrt sich jedoch dagegen, dass sich das Team auf einer Talfahrt befinde. «Wenn wir die Vorrunde als Ganzes betrachten, verlief sie für uns zufriedenstellend. Nur weil wir zu Beginn einen Höhenflug hatten, erscheint jetzt der Eindruck einer Talfahrt. Es gilt aber beides zu relativieren.»

Trotzdem wollen sich die Berner Oberländer für die Rückrunde wappnen. «Wir suchen einen Stürmer», so Gerber. Die 35-jährigen Milaim Rama und Mauro Lustrinelli sollen entlastet werden. Eine Möglichkeit wäre Marco Schneuwly (26). «Dass wir ihn gerne hätten, ist kein Geheimnis.»

Der Freiburger spielt bei YB unter Christian Gross nur selten und dürfte nach der Pause, wenn auch die Berner Zuzüge in der Offensive getätigt haben, noch weniger Kredit geniessen.
Kein Thema in Thun ist Mario Raimondi. Der Oberdiessbacher erhielt zuletzt mehrmals von Gross nicht einmal ein Aufgebot. «Liebend gern hätte ich ihn zurück in Thun», sagt Gerber, «aber nicht im Moment. Wir haben auf seiner Position genügend Alternativen.»

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