Hakan Calhanoglu

19. November 2019 17:05; Akt: 19.11.2019 17:11 Print

Türkischer Spieler verteidigt Militärgruss

Der in Deutschland aufgewachsene Hakan Calhanoglu behauptet, der Jubel aus den EM-Quali-Spielen sei nicht als politisches Zeichen zu werten.

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Der türkische Nationalspieler Hakan Calhanoglu hat den Salut-Jubel während der EM-Qualifikationsspiele gegen Albanien und Frankreich verteidigt. «Es war einfach ein Gruss an unser Militär», sagte der Mittelfeldspieler der AC Milan in einem Interview mit der «Sport Bild». Der Gruss sei weder als politisches Zeichen, noch als Provokation zu verstehen, sagte der 25-Jährige.

«Wir wollten mit dem Gruss unsere Soldaten motivieren, dass sie wieder gesund zurückkommen.» Als Fussballer spreche er nur ungern über Politik, aber er fände es schade, wenn die türkischen Spieler jetzt in einem schlechten Licht dastünden, erläuterte Calhanoglu, der in Deutschland aufgewachsen war und dort für Karlsruhe, den Hamburger SV und Leverkusen spielte.

Mehrere Profis hatten zuletzt mit ihrem Salut-Jubel für die bei der Militäroffensive in Nordsyrien im Einsatz befindlichen Soldaten für Aufsehen gesorgt und die Uefa zu einer Untersuchung veranlasst. Die Aktion wurde mehrfach auch in den unteren Spielklassen nachgeahmt und löste eine kontroverse Debatte über politische Statements im Fussball aus. Internationale Medien kritisierten den als politisches Bekenntnis interpretierten militärischen Gruss scharf.

Fussball

(dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wäggiser am 19.11.2019 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sperren

    Sport hat nichts mit Politik zu tun. Wer das nicht akzeptiert, muss sofort gesperrt werden.

  • Msrcello am 19.11.2019 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unnötige geste

    Politik gehört nun mal nicht aufs Fußballfeld. basta. und das gilt für alle.

  • Philipp74 am 19.11.2019 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    denn Sie wissen nicht was sie tun...

    Fussballer waren noch die Schlausten...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Philipp74 am 19.11.2019 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    denn Sie wissen nicht was sie tun...

    Fussballer waren noch die Schlausten...

  • @li am 19.11.2019 18:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wieso?

    mbappe hatte im frankreich trikot dasselbe gemacht , wieso gab es keine reaktionen ? wieso werden da nationen verschieden behandelt ?

  • Msrcello am 19.11.2019 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unnötige geste

    Politik gehört nun mal nicht aufs Fußballfeld. basta. und das gilt für alle.

  • Bahnfan am 19.11.2019 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer's glaubt wird selig

    Papperlapapp, nichts Politisches. Wer's glaubt wird selig.

  • Wäggiser am 19.11.2019 17:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sperren

    Sport hat nichts mit Politik zu tun. Wer das nicht akzeptiert, muss sofort gesperrt werden.