Alleiniger Rekordhalter

23. September 2019 20:30; Akt: 23.09.2019 22:59 Print

Messi ist zum sechsten Mal Weltfussballer

Der Argentinier schlägt bei der Wahl Cristiano Ronaldo und Virgil van Dijk. Es ist ein eher überraschender Sieg.

Zum sechsten Mal Weltfussballer und damit alleiniger Rekordhalter: Lionel Messi. (Video: SRF)
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Lionel Messi ist als erster Spieler zum sechsten Mal Weltfussballer. Er wurde am Montagabend vom Weltverband Fifa in der Mailänder Scala ausgezeichnet. Messi feierte in dem altehrwürdigen Opernhaus seinen wiedererrungenen alleinigen Rekord – der fünfmalige Titelträger Cristiano Ronaldo, der wie Liverpools Virgil van Dijk das Nachsehen hatte, war nicht anwesend.

Messi hatte bereits in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012 und 2015 triumphiert und in den vergangenen Monaten eine starke, wenn auch nicht alles überragende Saison gespielt. Mit den Katalanen hatte der 32-Jährige erneut die spanische Meisterschaft gewonnen, in der Champions League war Barcelona nach einem dramatischen Rückspiel (0:4) am späteren Titelträger FC Liverpool gescheitert.

Rapinoe holt den nächsten Award

Bei den Frauen ist Weltmeisterin Megan Rapinoe zur Weltfussballerin gewählt worden. Die 34-Jährige, die mit ihrer Stimme gegen soziale Missstände und US-Präsident Donald Trump weit über den Fussball hinaus Bekanntheit erlangt hat, setzte sich bei der Abstimmung gegen ihre US-Teamkollegin Alex Morgan und die Engländerin Lucy Bronze durch, die vor allem auf Vereinsebene überzeugt hatte.

Megan Rapinoe holt wenig überraschend den nächsten Award ab. (Video: SRF)

Rapinoe war in Frankreich als WM-Torschützenkönigin mit dem Goldenen Schuh und als beste Spielerin des Turniers mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet worden. Ihre bewegende Ansprache beim Triumphzug der US-Fussballerinnen durch New York ging um die Welt. «Wir müssen mehr lieben, weniger hassen. Mehr zuhören, weniger reden. Es ist unsere Verantwortung, die Welt zu einem besseren Ort zu machen», hatte sie gesagt. Einen möglichen Besuch bei Trump im Weissen Haus hatten die Nationalspielerinnen aus Protest gegen dessen US-Politik schon vor einer Einladung abgelehnt.

Klopps Premiere

Der Award für den besten Trainer des Jahres ging wenig überraschend an Liverpool-Coach Jürgen Klopp. «Wow! Was kann ich sagen?! Ich muss mich bei vielen Menschen bedanken, angefangen bei meiner Familie, die daheim sitzt und hoffentlich zuschaut», sagte dieser sichtlich beeindruckt. Er setzte sich gegen Pep Guardiola (Manchester City) und Mauricio Pochettino (Tottenham Hotspur) durch. «Das hätte niemand erwartet, als ich vor über 20 Jahren angefangen habe. So ist der Fussball. Ich muss mich bei meinem überragenden Club FC Liverpool bedanken, bei den Eigentümern, beim Team, ganz besonders beim Team. Ich bin sehr stolz.»

Die weiteren Gewinner:

  • Trainerin des Jahres: Jill Ellis, Frauen-Nationalteam USA
  • Torhüter des Jahres: Alisson Becker, Liverpool und Brasilien
  • Torhüterin des Jahres: Sari van Veenendaal, Atlético und Niederlande
  • Tor des Jahres:Daniel Zsori, Debrecen und Ungarn
  • Fairplay-Award: Marcelo Bielsa, Trainer von Leeds United
  • Fan-Award: Silvia Grecco mit ihrem blinden Sohn Nicolas
Teams des Jahres:

Männer: Alisson; de Ligt, Ramos, van Dijk, Marcelo; de Jong, Modric; Messi, Mbappé, Hazard, Ronaldo.

Frauen: van Veenendaal; Bronze, Renard, Fischer, O'Hara; Henry, Lavelle, Ertz; Rapinoe, Morgan, Marta.

Fussball

(dpa)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Fussballkenner am 23.09.2019 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Überraschend??

    Überraschend? Messi hatte wieder mal mehr als 50 kalenderjahrtore. Wurde torschützenkönig aller grossen ligen, pichichu in spanien, torschützenkönig der cl, schönstes tor der cl und war im puskas award nominiert. Dann noch fast 30 assists und unzählige schöne dribblings. Er hat es mehr verdient als jeder andere.

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  • Miguel Ochocinco am 23.09.2019 21:24 Report Diesen Beitrag melden

    Gratulation

    an Jürgen Klopp. Mega sympathischer und bodenständiger Mensch und zurecht Trainer des Jahres.

  • Virgil am 23.09.2019 22:05 Report Diesen Beitrag melden

    GOAT

    Endlich ist der Beste allein an der Spitze... 6ter Titel

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Markus am 26.09.2019 10:25 Report Diesen Beitrag melden

    Nur einmal gewinnen können

    Einen solchen Award sollte jeder Fussballer nur einmal im leben gwinnen können. Man sollte so lange nominiert werden dürfen, bis man gewinnt, oder auch nicht, aber hat man gewonnen, ist schluss. Danach sollte derjenige nicht mehr gewählt oder nominiert werden können. Das wäre viel interessanter und würde dem Fussball föderlich sein

  • Per Holund am 24.09.2019 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer?

    Wer ist eigentlich dieser Messi. Noch nie etwas von ihm gehört. Ist das ein Alphornbläser von der Lüderealp?

  • Max W. am 24.09.2019 19:18 Report Diesen Beitrag melden

    Warum Klopp?

    Guardiola hat in England 6Titel geholt. Das hat noch niemand geschafft. Und ist sicher mehr Wert oder schwieriger als nur die Champions League.

  • Ronaldo am 24.09.2019 12:57 Report Diesen Beitrag melden

    Ronaldo

    Ronaldo 3 Schweiz 0 Alles neider vorallem die Schweizer behaltet eure richtigen Eidgenosen Adler haaaaaaaaa

    • Xerd am 24.09.2019 18:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ronaldo

      Und wieso sind sie nicht im geliebten Portugal, dort müssen sie weder Eidgenossen und Doppeladler ertragen.

    • Ronaldo am 24.09.2019 19:45 Report Diesen Beitrag melden

      Ronaldo

      Wer würde da bei euch in der nationalmaschaft spielen? keiner wenn wir alle zuhause bleiben würden

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  • Eishockey ist eh besser am 24.09.2019 12:49 Report Diesen Beitrag melden

    Wohl eher

    Bester Marketing Fussballer des Jahres ja...