WM-Helden 1998

06. Januar 2016 15:05; Akt: 06.01.2016 15:52 Print

Vom Real-Trainer bis zum Pool-Verkäufer

Zinédine Zidane führte Frankreich 1998 zum WM-Titel. Nun ist er Trainer von Real Madrid. Andere Weltmeister schlugen einen anderen Weg ein.

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Zinédine Zidane (l.) traf im WM-Final beim 3:0-Sieg gegen Brasilien zweimal. Seit Januar 2016 ist Zidane Trainer von Real Madrid. Goalie Fabien Barthez ... ... fährt seit mehreren Jahren Autorennen. Das Markenzeichen von Abwehrchef Laurent Blanc: der Kuss auf die Stirn von Barthez. Blanc trainiert seit 2013 Paris St-Germain. Mittelfeldstratege Didier Deschamps führte Les Bleus als Captain zum WM-Titel. Seit Juli 2012 ist Deschamps französischer Nationaltrainer. Lilian Thuram ist mit 142 Spielen Frankreichs Rekordinternationaler. Thuram setzt sich seit Jahren für sozial benachteiligte Leute ein und kämpft gegen den Rassismus. Bixente Lizarazu ... ... arbeitet für das französische Fernsehen TF1. Frank Leboeuf ... ... ist immer mehr in Theaterauftritten zu sehen und versucht sich gelegentlich als Schauspieler. Marcel Desailly (r.) ... ... gründete 2011 in seiner früheren Heimat Ghana eine Fussballschule. Emmanuel Petit ... ... ist Vater von drei Mädchen und sieht das als eine Art Trainerherausforderung an. Ende 2014 sorgte Petit mit einer Aussage für Kopfschütteln: «Hätte Deutschland uns besetzt, würde es uns besser gehen.» Später entschuldigte er sich für diese Aussage. Patrick Vieira (r.) ... ... ist seit 2016 Trainer von New York City. Christian Karembeu ... ... ist heute Berater von Olympiakos Piräus. Youri Djorkaeff ... ... ist seit 2007 Präsident eines Amateurvereins aus der Banlieue von Lyon. Robert Pires (l.) ... ... beendete seine Karriere im März 2015 beim indischen Club Goa. Mittlerweile hält er sich bei Arsenal fit, wo er von 2000 bis 2006 spielte. Stéphane Guivarc'h (l.) ... ... verkauft heute Swimmingpools und Spa-Produkte. David Trézéguet ... ... zog bei der EM-Gruppenauslosung im Dezember 2015 die Schweiz in die Gruppe A mit Gastgeber Frankreich, Albanien und Rumänien. Seit seinem Rücktritt Anfang 2015 gehört er dem Betreuerstab seines früheren Vereins Juventus Turin an. Thierry Henry ... ... ist seit dem Frühling 2015 bei Arsenal als Nachwuchstrainer tätig.

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Er ist zurück auf der ganz grossen Fussballbühne: Zinédine Zidane. Der 43-jährige Franzose ist seit dem 4. Januar 2016 neuer Trainer von Real Madrid. Seit seinem Rücktritt 2006 blieb «Zizou» dem Fussball treu. Zuletzt trainierte er die zweite Mannschaft der Königlichen.

Zidane, der die Franzosen vor bald 18 Jahren mit seinen zwei Toren beim 3:0-Sieg gegen Brasilien zum Titel schoss, ist nicht der einzige WM-Held, der ins Trainerbusiness einstieg. Laurent Blanc ist Coach von Paris St-Germain, Didier Deschamps trainiert die französische Nationalmannschaft.

Was die übrigen französischen WM-Helden von 1998 heute machen, sehen Sie in der Bildstrecke oben. So viel sei schon verraten: Nicht alle blieben dem Fussball treu.

(heg)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Caio am 06.01.2016 15:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gut

    Danke Ich fand es sehr interessant, über mehr solche Berichte würde ich mich nicht beklagen.

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  • Paunki23 am 06.01.2016 16:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ach das geht ja noch

    sind alle gut beschäftigt und zufrieden mit ihrem leben... dachte mir es gäbe einige die total aus der reihe tanzen...

  • Lanesra Dirdam am 06.01.2016 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    ZZ10

    Ibrahimovic meinte mal über Zidane: "Er ist von einem anderen Planeten. Wenn Zidane den Platz betrat, wurden zehn andere Jungs plötzlich besser. So einfach ist das." Ich hoffe er schafft das auch als Trainer. War allgemein ein Super WM Finale damals mit den wohl aller besten Spieler unserer Generation auf dem Feld.

Die neusten Leser-Kommentare

  • lopoc am 07.01.2016 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kocht auch nur mit Wasser

    Er wäre besser ins Wrestling eingestiegen mit den Kopfstössen.

  • floyd am 06.01.2016 17:17 Report Diesen Beitrag melden

    Barthez und sein Kopf...

    schon lustig. In dieser Woche wurde schon seine Frisur als "lustig" betitelt und jetzt wird sein ganzer Kopf zur Stirn. Oder wo genau soll Blanc ihn küssen?

  • 1998 WM am 06.01.2016 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Früher wahren das noch Männer

    Die Franzosen hatten 1998 glück gegen die Jahrhundert Mannschaft au Kroatien. Das war mal ein Halbfinale an das ich mich heute noch erinnere. Kroatien damals mit Suker(Real Madrid), Boban(Milan) & Prosinecki (Real+Barca). Das waren noch Spieler.

    • nööö am 06.01.2016 17:28 Report Diesen Beitrag melden

      suker?

      du meinst den schwalbenkönig und stollen-voran suker? kann ich mich gut erinnern... ja!

    • Miguel am 06.01.2016 17:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nööö

      achja die Schweiz war doch auch mal im Halbfinale... dass ich nicht lache ;-) Riesentruppe die Kroaten damals!! und dann kommt Thuram und schiesst 2 Tore, unglaublich.

    • nööö am 06.01.2016 17:55 Report Diesen Beitrag melden

      @Miguel

      und was bitte hat das jetzt mit der Schweiz zu tun? Beleidigt? Du weisst ja nicht mal ob ich Schweizer bin! und ich hab nicht mal bestritten, dass die Kroaten eine tolles Team hatten. Zuerst lesen und überlegen bitte...

    • s'grosi am 06.01.2016 18:31 Report Diesen Beitrag melden

      @Miguel

      ach Miguel - bleib doch sachlich. ist doch nicht nötig sich jetzt über die CH lustig zu machen. Suker war nunmal nicht der fairste Spieler. Das solltest auch du akzeptieren können.

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  • Lanesra Dirdam am 06.01.2016 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    ZZ10

    Ibrahimovic meinte mal über Zidane: "Er ist von einem anderen Planeten. Wenn Zidane den Platz betrat, wurden zehn andere Jungs plötzlich besser. So einfach ist das." Ich hoffe er schafft das auch als Trainer. War allgemein ein Super WM Finale damals mit den wohl aller besten Spieler unserer Generation auf dem Feld.

  • Aril am 06.01.2016 16:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Basler

    Schon interessant. Wenn man bedenkt, dass etwa die halbe Mannschaft aus Spielern vom schwarzen Kontinent kommt. Es würde schon reichen , wenn sie die zweite Generation wären, die in Frankreich zur Welt gekommen sind. Aber nicht einmal dies ist der Fall. Ich habe auch Migrationshintergrund, bin aber dagegen , dass Spieler eingesetzt werden die in der Regel keine Chance im eigenen Land haben. Schade Schade

    • Roter Bastard am 06.01.2016 16:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Aril

      Im eigenen Land keine Chance haben??? Ich vergass, dass Zidane für Frankreich spielte weil die Algerier mit Ausnahmetalenten nur so vollgespickt sind...

    • Swisshoopz am 07.01.2016 02:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roter Bastard

      Du musst das so sehen. Zidane entschied sich für frankreich, WEIL algerien eben nicht mit ausnahmetalrnten vollgespickt ist!

    • Jaron Bumann am 07.01.2016 08:26 Report Diesen Beitrag melden

      Hop Sion!

      Es entwickelt sich eigentlich schon fast zur Regel, dass die FCB-Fans Rassisten sind. Und wenn es sich dabei um FCB-Fans aus dem Kanton Solothurn handelt, dann ist es gewiss.

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