Von Forte zu Forte

08. April 2019 21:24; Akt: 08.04.2019 21:57 Print

Was sich seit Fortes letzter Amtszeit bei GC getan hat

Der Zürcher wird zum zweiten Mal Trainer der Grasshoppers. Seit seinem Abgang 2013 sind schon einige grosse Namen gescheitert.

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Am 16. April 2012 wurde Uli Forte zum ersten Mal bei den Grasshoppers vorgestellt. Er ist der letzte Trainer, der mit den Zürchern einen Titel gewann, 2013 war das, im Penaltyschiessen holte er den Cupsieg gegen Basel. Nach 43 Spielen und 71 Punkten wechselte er zu den Young Boys. An seinen Schnitt kam seither kein Trainer mehr heran. Fortes Nachfolger hiess Michael Skibbe. Der Deutsche war davor unter anderem Coach bei Bayer Leverkusen, Hertha Berlin und Eintracht Frankfurt. Bei GC holte er im Schnitt 1,55 Punkte pro Spiel, im Januar 2015 war Schluss. Momentan ist Skibbe vereinslos, bis im Oktober coachte er Griechenlands Nationalteam. Eine Woche nach Skibbe war Pierluigi Tami da. Der Tessiner übernahm die Hoppers Mitte Januar 2015. Den Punkteschnitt seiner Vorgänger konnte er nicht halten, genau 100 holte er in 78 Spielen. Dafür ist er in dieser Phase der Trainer mit der längsten Amtszeit, erst im März 2017 war seine Zeit bei den Zürchern vorbei. Es kam Carlos Bernegger. Der gebürtige Argentinier sprang zuerst als Feuerwehrmann ein, danach bekam er einen fixen Vertrag. Nach einem völlig verpatzten Saisonstart mit nur vier Punkten aus fünf Spielen musste er gehen. Mit Murat Yakin wurde es auch nicht besser. Der ehemalige Schweizer Nationalspieler holte in 22 Spielen 28 Punkte und ging mit einem grossen Knall. Heute coacht Yakin mit dem FC Sion seinen bereits fünften Super-League-Verein. Weil ein neuer Trainer nicht gerade in Sicht war, ersetzte Mathias Walther, damaliger Sportchef, Yakin kurzfristig. Er stand während drei Spielen an der Seitenlinie und holte drei Punkte. Walther coachte GC so lange, bis man ihn gefunden hatte: Thorsten Fink. Der Deutsche kam mit dem Ziel, GC auf einen Europa-League-Platz zu führen, hatte aber seine liebe Mühe damit. Gemeinsam mit Sportchef Walther wurde er Anfang März 2019 entlassen. Dies nach nur 0,78 Punkten pro Spiel. Weniger Punkte sammelte nur einer zwischen den beiden Amtszeiten von Uli Forte. Und zwar er hier: GC probierte es nach Fink mit dem Kroaten Tomislav Stipic. In seinen fünf Spielen feierte er keinen einzigen Sieg, sortierte aber gleich sechs Spieler aus. Darunter Raphael Holzhauser, von Fink geholt, von Walther als «Königstransfer» betitelt. Und jetzt ist also Uli Forte zurück. Er hat einiges zu tun, denn GC schlittert dem Abstieg entgegen. Mit nur fünf Siegen aus 27 Spielen steht der Rekordmeister am Tabellenende, fünf Punkte Rückstand hat er auf Neuchâtel Xamax und den Barrageplatz.

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(mro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Piri am 08.04.2019 21:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abstieg

    Forte ist der richtige Mann. Er weiss wie man absteigt...

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  • Hopper87 am 08.04.2019 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Rück­grat von GCZ

    Finde es einfach nur peinlich das wir jetzt diesen Wanderfloh zurück zu GC holen. Stipic hat seine Arbeit ja ganz OK gemacht. Den Forte will in Zürich keiner mehr!

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  • Willi am 08.04.2019 21:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So wird's gemacht

    1. Forte her 2. Abstieg ins B 3. Flasche leer

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Günther Nepfer am 09.04.2019 12:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kenner

    Wer nichts wird......wird GC Trainer!

  • R. Baur am 09.04.2019 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feuer

    GC-Fans pilgert zum Sechseläutenplatz und verbrennt eure Wimpel und Fahnen. Das Böögfeuer lodert noch.

    • Spührer am 10.04.2019 03:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @R. Baur

      So schnell wie der Tschüss gesagt hat würde ich sagen es wird ein kalter Sommer!".

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  • Ätti us Müetti am 09.04.2019 09:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Team falsch zusammen gestellt worden

    Und nach drei sieglosen spielen wird auch der Uli in Frage gestellt (Uli Forte ist vielleicht der meist überschätzte Trainer der Neuzeit!!)? So wird es kommen da kein Trainer der Welt, diesen zusammen gewürfelten haufen nichtsnutziger Fussballer coachen könnte, ohne Schiffbruch zu erleiden. Das Team ist so was von falsch zusammen gestellt worden, Punkt.

    • Anita am 09.04.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ätti us Müetti

      Dieser Kommentar ist absolut unqualifiziert. Uli Forte hat damals sehr erfolgreich bei GC gearbeitet und einen sehr guten Job gemacht! Das gleiche gilt für seine Engagements bei YB und FCZ. Das einzige,was man ihm vorwerfen kann,ist der etwas unschöne und abrupte Abgang bei GC.

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  • Te Rasse am 09.04.2019 08:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ein Trainer

    Diesen Job annimmt, sagt das eigentlich schon alles über eben diesen Trainer aus.

  • Martina Schulthess-Kaplan am 09.04.2019 07:51 Report Diesen Beitrag melden

    juhu super

    juhu bin mega glücklich das zu hören beste Idee jetzt kommt es sicher besser....... Gruss Tina

    • martin86 am 09.04.2019 08:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martina Schulthess-Kaplan

      wenigstens eine die ahnung von fussball hat

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