Chennai City FC

04. Februar 2019 19:06; Akt: 04.02.2019 19:20 Print

Was will der FC Basel mit diesem indischen Club?

Am Mittwoch wird FCB-Präsident Burgener in Indien erwartet. Die Basler sollen Mitinhaber des Chennai City FC werden. E-Sports soll ein Grund dafür sein.

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Der Chennai City FC spielt in einer von zwei indischen Profiligen - und soll demnächst teilweise dem FC Basel gehören.

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Die Freude scheint gross zu sein beim Chennai City FC. So gross, dass der indische Club am Montag eine hübsche Einladung im Internet veröffentlicht hat, ohne Rücksprache mit den erwarteten Gästen zu nehmen. Eingeladen wurde zu einer Pressekonferenz mit Bernhard Burgener und Roland Heri. Inzwischen ist die Einladung wieder vom Netz genommen. Aber es stimmt: Der Präsident und der CEO des FC Basel werden am Mittwoch in Indien erwartet, das hat die «Basler Zeitung» verifiziert.

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Der FC Basel beteiligt sich an einem indischen Club. Gute Idee - oder blanker Irrsinn?

Dem Vernehmen nach wird der FCB eine Minderheiten-Beteiligung am Chennai City FC übernehmen. Die 15 Millionen Franken, die im Netz als Kaufsumme herum geboten werden, dürften weit über dem liegen, was die Basler ausgeben.

Trotzdem bleibt die Frage: Was will der FC Basel mit diesem indischen Club? Chennai, das früher Madras hiess, ist zwar eine Megacity mit über 7 Millionen Einwohnern, in Indien leben rund 1,4 Milliarden Menschen. Aber von ihnen interessiert sich nur eine verschwindend kleine Minderheit für den nationalen Fussball. Chennai spielt in der Regel vor etwas über 8000 Menschen in der I-League, einer von zwei konkurrierenden Profiligen des Landes. In der Fifa-Weltrangliste steht Indiens Nationalteam zwischen Estland und den Färöern auf Rang 97.

Die Hoffnung, in Chennai ein grosses Talent zu finden, ist damit verschwindend gering. Offenbar gehen die Bestrebungen der Basler in Indien aber sowieso eher in Richtung E-Sports. Ein Bereich, in dem der Club unter Präsident Burgener unbedingt wachsen will. Und das, obwohl das Engagement des FCB im E-Sports unter dem rotblauen Anhang umstritten ist.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Berner Bär am 04.02.2019 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Vielleicht wird der FCB indisch

    Ich als Basler würde mich rot und blau ärgern. Mit eurem unsympathischen Chef solltet ihr eigentlich dort stehen wo Xamax steht. In ein paar Jahren wird E-Sport wichtiger sein als die erste Mannschaft des FC Basel. YB macht da Gottseidank nicht mit.

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  • Ritschi am 04.02.2019 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Rotblaues Herz alles Quatsch

    Habt ihr noch nicht gemerkt das der Rasenfusball bei Burgener keinen hohen Stellenwert hat. Er hat dies bei den Quali Spielen genug mit seiner Abwesenheit demonstriert. Hoffentlich geht es dem FCB finanziell noch etwas schlechter damit diese Herren sich wieder besinnen.

  • PatMag am 04.02.2019 19:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wegen Roche?

    Roche ist auch gut in Chennai vertreten, ob da wer Fäden gezogen hat?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Hobbinger am 05.02.2019 12:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ist los mit der Welt?

    Mich wundert langsam gar nichts mehr

  • Bernat Herger am 05.02.2019 11:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FCB Fan

    Meiner Meinung nach heisst dieser indische Verein anders. Da muss wohl ein Schreibfehler vorliegen. Als traditionelles Mitglied der Nuggi Clique kann ich aber dieses Projekt nur unterstützen: Der kulturelle Austausch tut gut und man bleibt dadurch auch flexibel. Wir von der Nuggi Clique holen bspw. nach jeder zweiten Triangel- und Rasselprobe das Essen beim Inder um die Ecke, so dass der Austausch sichergestellt werden kann. Auch kann ich mich an einen Torhüter erinnern, der unsere Schule zum Titel eines bekannten Turnier, welches mindestens Champions League Level hat, geführt hatte.

  • Zaffke am 05.02.2019 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Das wars dann!!!

    Was diese FCB-Führung von sich gibt ist zum Haare ausreissen. An erster Stelle steht für Burgener sein Filmgeschäft, das war von Anfang an erkennbar. Aber was er jetzt in Indien sucht hat mit einer profesionellen Führung eines einst so erfolgreichen Clubs nichts mehr zu tun! Das soll also das Konzept "für immer rotblau" sein? Es schmerzt ohnmächtig zusehen zu müssen, wie ein einst so stolzer Verein Schritt für Schritt in den Ruin geführt wird!!!

    • Mr. Bull am 05.02.2019 12:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Zaffke

      Was hat er denn in indien zu tun? Wissen sie es?

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  • Muri42. am 05.02.2019 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    1,4 Milliarden Einwohner

    Hätte Indien Junioren Abteilung wie in der Schweiz, nur schon rein Statistik, hätten sie Millionen Talent Spieler.

    • Toni Montana am 05.02.2019 12:24 Report Diesen Beitrag melden

      @Muri42

      Du irrst dich.China hat auch nicht viele Talente.Kommt nicht auf die Einwohnerzahl eines Landes an.

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  • Giachem Gidon am 05.02.2019 10:27 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung

    Hoffentlich bleibt dieser Typ gleich in Indien, dann hätten wir ihn endlich los. Denn den FCB interessiert ihn soviel wie mich die Schweizer-Meisterschaft im Fahnenschwingen.