Erstes Training

24. März 2011 19:04; Akt: 25.03.2011 10:28 Print

Yakin beliebt – Streller geschont - Frei gefürchtet

von Reto Fehr, Sofia - Marco Streller verpasst das erste Nati-Training in Sofia. Es sei eine Vorsichtsmassnahme. Im Mittelpunkt stehen derweil Hakan Yakin und Alex Frei.

Viele Bulgarische Journalisten drängen sich - neben einigen wenigen Schweizern - um Hakan Yakin.
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Nur 19 Spieler absolvierten im Levski-Stadion das erste Schweizer Training in Bulgarien. Während Stéphane Grichting (Daumen) und Gelson Fernandes (rechter Unterarm) mit kleinen Bandagen alles mitmachten, blieb Marco Streller im Hotel. «Er hat eine kleine Fussverletzung. Das ist rein präventiv», erklärt Medienchef Marco von Ah. Mit genaueren Infos will er nicht herausrücken: «Beim Abschlusstraining ist er sicher wieder dabei.» Ist es doch etwas Ernsthafteres oder sind die vielen bulgarischen Journalisten der Grund für die spärliche Auskunft?

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Diese belagerten vor dem Training Hakan Yakin. Ob er überrascht sei, dass Montenegro so stark spielt? Was hält er von Bulgarien? Wie schätzt er die eigene Mannschaft ein? Alle Antworten wurden von Medienchef von Ah übersetzt, nur eine benötigte keine Erklärungen: Ist die Schweiz schon mit einem Unentschieden zufrieden? «Nein», so Yakin energisch.

Schlechte Erinnerungern an Alex Frei

Aber ob die bulgarischen Journalisten auch wissen, dass Yakin bei der Schweiz höchstens als Joker eingesetzt wird? Zumindest einer von ihnen hat mehr Angst vor Alex Frei. Warum? «Der hat 2009 in zwei Europa-League-Spielen gegen ZSKA Sofia vier Tore erzielt. Verteidiger Ivan Ivanov wusste nicht mehr, wie ihm geschah», so der Journalist. Dieser Ivanov dürfte auch am Samstag wieder Frei als Gegenspieler haben. Er sei zudem etwas ausser Form. Und warum spielt er, wenn er nicht in Form ist? «Wir haben keinen anderen.»