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28. Februar 2011 13:22; Akt: 12.03.2011 14:03 Print

71 400 wollen Rundstreckenrennen in der Schweiz

Die Motorsportler Tom Lüthi und Neel Jani übergaben am Montag der Bundeskanzlei in Bern eine Petition zur Aufhebung des Rundstreckenverbots.

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In den vergangenen Monaten haben sie zusammen mit Motorsportverbänden 71 400 Personen von ihrem Vorhaben überzeugt, in der Schweiz wieder Rundstreckenrennen stattfinden zu lassen.

Rundstreckenrennen mit Motorfahrzeugen sind in der Schweiz seit über 50 Jahren nicht mehr erlaubt. Das Verbot war eine Folge eines Unfalls im französischen Le Mans, wo 1955 über 80 Menschen ums Leben kamen. Der letzte Schweizer Grand Prix fand 1954 in Bern statt. Für die Befürworter von Rundstrecken ist das Verbot heute nicht mehr berechtigt und überholt. Sowohl die Rundkurse als auch die Fahrzeuge seien wesentlich sicherer geworden. Neben Lüthi und Jani unterstützen auch die Motorradsportler Dominique Aegerter, Adolf Hänni, Jacques Cornu und Luigi Taveri die Petition.

Der Ständerat hatte im Juni 2010 eine nationalrätliche Vorlage für die Wiederzulassung von Rundstrecken durch Nichteintreten beerdigt. Zu Beginn dieses Jahres startete die Verkehrskommission des Nationalrats (KVF) einen neuen Versuch: Mit 14 zu 10 Stimmen stimmte die KVF drei parlamentarischen Initiativen aus den Reihen von SVP, FDP und CVP für eine Wiederzulassung zu.

(sda)

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