Moto2

03. November 2019 08:54; Akt: 03.11.2019 10:21 Print

Jetzt ist auch der «kleine» Marquez Weltmeister

von Fabian Ruch - Am GP von Malaysia wird Tom Lüthi nach einem starken Rennen Dritter. Rivale Alex Marquez aber holt sich vorzeitig den WM-Titel.

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Mit einer souveränen Vorstellung und dem zweiten Platz sichert sich Alex Marquez in Sepang seinen ersten Weltmeistertitel in der Moto2-Kategorie. Erster Gratulant bei den ausgelassenen Feierlichkeiten nach dem GP von Malaysia ist Bruder Marc Marquez, der schnellste Motorradpilot der Welt und MotoGP-Überflieger.

Alex Marquez hatte die beste Zeit im Qualifying aufgestellt und kontrollierte das Rennen über weite Strecken. Den Sieger Brad Binder griff er in der Schlussphase nicht an, Marquez beschränkte sich darauf, Tom Lüthi auf Distanz zu holten. Das gelang ihm, obwohl Lüthi nach Rang 5 im Training viel riskierte, am Limit fuhr, die kleine Lücke im hochklassigen Dreikampf jedoch nicht ganz zu schliessen vermochte.

Lüthi nun vier Punkte hinter Binder

Zum zweiten Mal in der Motorrad-WM-Geschichte gelang es den Marquez-Brüdern damit, im gleichen Jahr Weltmeister zu werden. 2014 hatte Alex Marquez in der Moto3 triumphiert. «Ich lebe meinen Traum», sagt der 23-Jährige. «Das ist fantastisch.» Mit fünf Siegen innerhalb von sechs Rennen hatte Marquez Mitte Saison die Basis für seinen Titel gelegt. Auf die zuletzt schwächeren Resultate reagierte er in Malaysia beeindruckend.

So sehen Sieger aus: Alex Marquez (links) freut sich mit Bruder und MotoGP-Weltmeister Marc Marquez. (Quelle: Twitter)

Hätte Lüthi den Spanier in Malaysia am Ende noch überholt, wären er und Binder vor dem Rennen in Valencia jeweils 24 Punkte hinter Marquez gelegen. Nun nimmt der Schweizer den letzten GP in zwei Wochen als WM-Dritter in Angriff, vier Punkte hinter dem Südafrikaner Binder und 32 Zähler hinter Marquez. Nach seinem dritten Podestplatz in Serie hat Lüthi allerdings bereits 20 Punkte Vorsprung auf den Vierten Jorge Navarro.

Dritter Podestplatz in Serie

Der 33-Jährige dürfte damit am Ende auf dem WM-Podium stehen, was nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich interessant wäre, weil Lüthi eine lukrative Prämie erhalten würde. «Ich bin ein wenig traurig, kann ich im letzten Rennen nicht mehr um den Titel kämpfen», sagt Lüthi in Sepang. «Aber ich bin glücklich, fuhr ich zum dritten Mal nacheinander aufs Podest.» Er habe alles probiert, sei teilweise über dem Limit gefahren, mehr sei in Malaysia nicht möglich gewesen. Aber er sei insgesamt nicht unzufrieden, nach dem schwierigen letzten MotoGP-Jahr ohne Punkt nun wieder ganz vorne mitfahren zu können. Dann gratuliert Lüthi dem Weltmeister und sagt: «Alex Marquez hat einen tollen Job gemacht.»

WM-Punkt für Aegerter

Dominique Aegerter verbesserte sich derweil in Malaysia im Rennen von Platz 24 auf 15, kurz vor Schluss überholte er den Italiener Andrea Locatelli. Noch immer hat der Schweizer nach einer wenig überzeugenden Saison seinen Vertrag bei MV Agusta nicht verlängert. Es geht um finanzielle Dinge und vor allem darum, wie viel Geld Aegerter 2020 mitbringen muss. Sein Manager Oliver Imfeld ist weiter auf der Suche nach Sponsoren. Jesko Raffin wiederum war als 16. ins Rennen gestiegen - und beendete es auf Rang 20.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Massimo Paradiso am 03.11.2019 09:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super Tom - Danke

    Vor der Saison hatte niemand an Lüthi geglaubt! Das ist wirklich eine tolle Leistung und wir hoffen, dass er im letzten Rennen wieder aufs Podest steigen kann! Schade, das dieser Artikel nicht auf der Classic Ansicht ersichtlich ist... Ein bisschen Werbung für Lüthi und Aegeter würde ihnen sicher gut tun!

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  • Rudi am 03.11.2019 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Gratulation

    Alle drei an der Spitze haben eine Super Leistung gezeigt. Schade das KTM aussteigt.

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  • Carlo S. am 03.11.2019 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    Tom Lüthi fehlte einfach die Konstanz!

    Über die gante Saison fehlte Tom Lüthi die Konstanz die ein Alex Marquez eben auszeichnet. Nur ein Sieg in 19 Rennen ist halt zuwenig.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Carlo S. am 03.11.2019 18:39 Report Diesen Beitrag melden

    Tom Lüthi fehlte einfach die Konstanz!

    Über die gante Saison fehlte Tom Lüthi die Konstanz die ein Alex Marquez eben auszeichnet. Nur ein Sieg in 19 Rennen ist halt zuwenig.

  • PhilippGlanzmann am 03.11.2019 16:10 Report Diesen Beitrag melden

    Tom lüthi

    Lüthi ist gut er muss erster werden

  • Ulli am 03.11.2019 16:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dieser..

    ...Lüthi ist Weltklasse wenn es darum geht zu versagen! Dies hat er nun etwa 20mal bewiesen! Chapeau

  • bbr bern am 03.11.2019 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    weltmeister

    weltmeister wollte lüthi in den moto 2 doch werden! nach null punkten in den moto gp kamen doch grosse töne von lüthi! na ja dann nächstes jahr ! ist ja erst 34 jährig und fährt mit 17 - 24 jährigen herum das muss doch mal klappen!

    • Daniel T. am 03.11.2019 16:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @bbr bern

      und worin sind Sie unter den besten 10 der Welt? Wahrscheinlich nicht mal in ihrem Beruf. Traurig.

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  • Maximus Marquez am 03.11.2019 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Beste

    Wie immer kommt das Beste vom Besten aus Spanien. Wir sinds halt. Wo sind die Italienerli?

    • Don Muffo am 03.11.2019 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Maximus Marquez

      Wenn Spanier die Regeln machen und auslegen können muss das ja klappen

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