Rundumschlag

24. März 2011 17:02; Akt: 24.03.2011 17:39 Print

Ecclestone lästert über Todt und Technik

Bernie Ecclestone haut vor dem Formel-1-Saisonstart in Melbourne auf die Pauke. Er übt harsche Kritik an FIA-Präsident Jean Todt, dem Verband und gewissen Techniken.

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Bernie Ecclestone haut auf die Pauke. (Bild: Keystone/AP)

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Der Formel-1-Promoter bezeichnete den Franzosen als «Max für Arme» und den Internationalen Automobil-Verband als «Witz». Todt habe im Gegensatz zu seinem Vorgänger Max Mosley bei Reisen um die Welt viele Dinge getan, «die Max nicht oft getan hat: Babys geküsst und Hände geschüttelt», sagte Ecclestone. «Das ist vielleicht gut für die FIA, aber in der Formel 1 brauchen wir das nicht.» Todt habe keinen sonderlich positiven Effekt für die Formel 1, meinte der Brite.

Ecclestone mag die von Todt propagierten 1,6-Liter-Turbomotoren überhaupt nicht, die ab der Saison 2013 zum Einsatz kommen sollen. «Das ist nicht mehr die Formel 1, und das klingt auch nicht mehr wie die Formel 1», kritisierte Ecclestone. Der Brite liess auch am wieder erlaubten Energierückgewinnungssystem KERS kein gutes Haar. «Es hat nur viel Geld gekostet. Ich glaube nicht, dass sich jemand darum schert, was es ist oder was es bewirkt.»

«FIA soll nur kontrollieren»

Auch die Tatsache, dass die FIA das Reglement für die Formel 1 aufsetzt und sie kontrolliert, stört Ecclestone. «Wir sollten die Regeln mit den Teams schreiben und danach der FIA übergeben. Die FIA sollte dann sicherstellen, dass die Vorgaben eingehalten werden. Sie sollte wie die Polizei sein. Die schreibt auch keine Gesetze und sagt dir, dass du höchstens 30 Meilen pro Stunde fahren darfst. Die FIA ist ein Witz.»

(sda)

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