Hauptsache Spektakel

02. März 2011 12:35; Akt: 02.03.2011 13:20 Print

Ecclestone will es künstlich regnen lassen

Bernie Ecclestones Ideen, den Formel-1-Sport attraktiver zu machen, sind zuweilen etwas kurios. Auch diesmal: Der 80-Jährige möchte die Strecken künstlich bewässern lassen.

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Bernie Ecclestone will, dass die Formel 1 spannend bleibt. (Bild: Keystone)

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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone liebt es, wenn es auf der Strecke Action gibt. Er denkt wie ein Zuschauer und kann es nicht haben, wenn den Rennen die packenden Überholmanöver fehlen. Immer wieder bringt der 80-jährige Brite Vorschläge, wie die Königsklasse noch attraktiver gemacht werden könnte.

Neben der Verteilung von Medaillen statt Punkten und spektakuläreren Kursen überrascht das F1-Urgestein nun mit einer weiteren kuriosen Idee. Nach dem Prinzip «Bloss keine Langeweile» begibt sich Ecclestone auf völlig neue Pfade: Nun will er es künstlich regnen lassen.

«Regen» für die letzten 10 Runden

«Sehen Sie sich die Rennen an, die wir jetzt haben. Überholen ist im Trockenen fast unmöglich, weil man wegen des Gummi-Abriebs nur auf der Ideallinie mit der grösstmöglichen Geschwindigkeit fahren kann», glaubt Ecclestone. «Das sieht völlig anders aus, wenn es nass ist. Im Nassen hatten wir immer die spannendsten Rennen. Wir sollten darüber nachdenken, es regnen zu lassen.»

Der Geschäftsführer der Formel-1-Holding plädiert in einem Interview mit der offiziellen Formel-1-Homepage dafür, die Rennstrecken künstlich nass zu machen. «Es wäre einfach, ein solches System auf diversen Kursen zu installieren», erläuterte Ecclestone seinen Plan. «Warum soll man es nicht zur Mitte eines Rennens regnen lassen - 20 Minuten lang, oder für die letzten zehn Runden. Vielleicht mit einer zweiminütigen Vorwarnung. Spannung wäre garantiert und es wäre für alle Fahrer das Gleiche.» Die Fans würde es sicherlich freuen: Spektakel und Spannung, ohne zu nass zu werden.

(pre)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • freddy f. am 02.03.2011 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    wo leben wir eigentlich?

    das ist doch die gleiche schwachsinnsidee wie beim fussball die torkameras, lasst die technik aus dem spiel, sonst wird sport an der gamekonsole bald intressanter

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  • Peter Stutz am 02.03.2011 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ein absoluter Blödsinn !!!

    Das wäre etwa das gleiche, wie wenn man sehr leicht bekleidete Girls an den Rand der Rennstrecke stellen würde um die Piloten abzulenken. So ein Schwachsinn. Dabei ist's ganz einfach. Nehmt alle elektronischen Hilfen weg und macht ganz einfach Rennautos mit einem Motor, Kupplung, ein paar Gängen und fertig. Am besten ein absolut identisch gleiches Auto für alle, welches jede Woche neu verlost wird, so dass man nie weiss, welches Auto man bekommt. Dann wirds wieder spannender und die Qualitäten der Fahrer sind gefragt und nicht diejenigen, welche die besten SW-Programmierer haben !

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  • paedu am 02.03.2011 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Langsam wird er alt..

    Aufs Alter hin hat der schon immer schrulligere Ideen..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Cedric am 11.03.2011 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Keine schlechte Idee. Warum nicht?

    ich finde die Idee nicht schlecht. Seht euch doch die teilweise langweiligen Rennen an... Ich bin dafür!

  • Alain am 02.03.2011 16:11 Report Diesen Beitrag melden

    Solch ein Blödsinn

    Weshalb sollte man den jetzt plötzlich die Strecken noch benezen ? In den Renngebieten wie Dubai herrscht so oder so schon Wasserknappheit, dann soll man also das wenige Wasser auf die Rennstrecke giessen nur weil es einen 80-jährigen sonst langweilt ein Rennnen zu sehen ? Kaum zu glauben was Leute für Aufmerksamkeit und Geld alles tun wollen.

  • Peter Stutz am 02.03.2011 15:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ein absoluter Blödsinn !!!

    Das wäre etwa das gleiche, wie wenn man sehr leicht bekleidete Girls an den Rand der Rennstrecke stellen würde um die Piloten abzulenken. So ein Schwachsinn. Dabei ist's ganz einfach. Nehmt alle elektronischen Hilfen weg und macht ganz einfach Rennautos mit einem Motor, Kupplung, ein paar Gängen und fertig. Am besten ein absolut identisch gleiches Auto für alle, welches jede Woche neu verlost wird, so dass man nie weiss, welches Auto man bekommt. Dann wirds wieder spannender und die Qualitäten der Fahrer sind gefragt und nicht diejenigen, welche die besten SW-Programmierer haben !

    • Driver am 08.03.2011 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht nur der Fahrer zählt...

      Beim F1 geht es schon lange nicht mehr nur um den Fahrer, sondern um auch um die besten Konstruktöre, bestes Setting (Software) etc. Das Gesamtpaket muss stimmen!

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  • hans russi am 02.03.2011 15:38 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Action

    Nehmen wir mehr Action als "Regen"... Wir bauen eine Art von Mario-Kart-Element in die F1 ein: Die letzten 10 Runden dürfen jegliche tricks verwendet werden: Eingebaute Maschinengewehre, Flammenwerfer, Ölteppichdüsen, Bananenwerfmaschinen, Turboburner, Rammböcke und so weiter... einfach ein no-limit race! Action-DAHER!

    • XXX am 05.03.2011 08:42 Report Diesen Beitrag melden

      zu gefählich

      hallo hans Russi was läuft mit dir falsch... Wie du es erzählst wäre es viiiiiil zu gefährlich.. das wäre eine art Death Race einfach auf kindliche Art.

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  • FormelFan am 02.03.2011 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Irgendwo muss man ein Mann sein ;o)

    Jaja nie ist es genug. Was soll das bitte bringen? Wir reden hier von Formel 1, welche so bereots genug Gefahren mitbringt! Wozu also noch bewässern? Ist er denn zu klein geraten oder was ist das Problem? Verstehe nicht, weswegen hier die Justiz nicht eingreift? Die Leute dort, nehmen einfach Menschenleben in Kauf um etwas mehr Spannung und evtl. Länge zu bieten??!

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