Unfall von Robert Kubica

12. Februar 2011 11:28; Akt: 12.02.2011 11:35 Print

Eine Reliquie zur Genesung

Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz schenkte dem verunfallten Formel-1-Fahrer Robert Kubica eine Reliquie von Papst Johannes Paul II.

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Bei der Reliquie, die zur schnellen Genesung beitragen soll, handelt es sich um eine Medaille, in der sich Blutstropfen und Teilchen eines Kleidungsstücks von Johannes Paul II. befinden. Dziwisz übergab sie einem «TVN24»-Reporter, der sie dem in einem Spital in Italien liegendem Kubica überbringen soll. Dziwisz sagte dem Sender: «Papst Johannes Paul II. praktizierte auch Sport und mochte Sportler.»

Der aus Krakau stammende Kubica ist einer der populärsten Sportler Polens. Papst Johannes Paul II. war stets Kubicas Vorbild, deshalb steht dessen Name auch stets auf den Helmen des Rennfahrers. Kubica hatte nach seinem schweren Rallye-Unfall in Italien mehrfach operiert werden müssen, liegt jedoch mittlerweile nicht mehr auf der Intensivstation.

Die Blutstropfen stammen aus einer medizinischen Untersuchung des 2005 verstorbenen Papstes aus Polen. Die Ärzte der römischen Gemelli-Klinik übergaben sie dem damaligen Papstsekretär Dziwisz. Nach früheren Angaben des Kardinals soll eine Ampulle mit Blutstropfen auch in eine Kirche in Krakau überführt werden, die Anfang Mai eingeweiht werden soll. Am 1. Mai spricht Papst Benedikt XVI. seinen Vorgänger selig. Hunderttausende Polen wollen zur Seligsprechung von Johannes Paul II. nach Rom pilgern.

(sda)

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