Peroni hebt ab

07. September 2019 12:03; Akt: 07.09.2019 14:09 Print

Nächster Horror-Crash vor Formel-1-Rennen in Monza

Die Schlagzeilen aus der Motorsport-Szene reissen nicht ab. Am Samstag kommt es erneut zu einem Unfall, dieses Mal glücklicherweise ohne Verletzte.

Der Australier Alex Peroni fliegt beim Formel-3-Rennen in Monza ab und bleibt wie durch ein Wunder unverletzt. (Video: SkySports)
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Im Rennen der Nachwuchsserie Formel 3 am Samstag in Monza hat der Australier Alex Peroni einen schweren Unfall offenbar unverletzt überstanden. In der sogenannten Parabolica auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Monza wurde der 19-Jährige mit dem Wagen von Campos Racing in die Luft katapultiert, als er über die Randsteine fuhr. Peroni wurde hochgeschleudert, der Wagen überschlug sich dabei mehrfach und krachte auf die Reifenstapel. Im Fangzaun blieb er letztlich liegen.

«Es sieht so aus, dass er ok ist», schrieb das Team bei Twitter zum Zustand des Fahrers. Peroni war aus eigener Kraft und ohne sichtbare äussere Verletzungen in das sogenannte Medical Car gestiegen. Im medizinischen Zentrum an der Strecke im Autodromo Nazionale wurde er zunächst untersucht. Für weitere Tests wurde der Nachwuchsfahrer aber noch in ein Krankenhaus gebracht.

Sicherheitsdebatte wird weiter angeheizt

Die Rennkommissare liessen die Randsteine vor Beginn des Formel-1-Trainings entfernen. Der Unfall dürfte die aktuelle Sicherheitsdebatte weiter befeuern. Vor einer Woche war beim Rennen der Formel 2 in Spa-Francorchamps der 22 Jahre alte Franzose Anthoine Hubert tödlich verunglückt. Der ebenfalls in den Horrorcrash verwickelte Juan Manuel Correa befindet sich nach Komplikation und einem Atemstillstand auf einer Spezial-Intensivstation in London.

Der Pilot mit amerikanischem und ecuadorianischem Pass ist nicht bei Bewusstsein, die Ärzte versetzten ihn in diesen Zustand. Correa ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen, wie die Eltern des 20-Jährigen in einem Statement in der Nacht auf Samstag bekanntgaben.

Motorsport

(dpa/erh)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • B. Remser am 07.09.2019 12:25 Report Diesen Beitrag melden

    Bericht Unnötig

    20 Minuten berichtet nicht über die unteren Rennklassen wenn kein Unfall passiert, also braucht es auch keinen Artikel wenn einer geschieht...

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  • Renningenieur am 07.09.2019 12:45 Report Diesen Beitrag melden

    Todesfälle sind sehr selten!

    Anders als zum Beispiel Wanderer sind sich Rennfahrer dem Risiko bewusst. Wenn man schaut wie viele in den Bergen umkommen, müsste der Aufschrei dort massiv höher liegen als nun im Motorsport. Täglich wird auf Rennstrecken gefahren. Todesfälle sind verhältnissmässig äusserst selten. Also liebe Medien schaukelt nicht alles künstlich hoch

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  • A.Meise am 07.09.2019 13:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wo liegt das Problem?

    Ich frage mich echt, wo das Problem liegt. Formel-Wagen sind aerodynamische Meisterwerke - solange sie flach am Boden sind. sobald sie auch nur ein wenig abheben wird die Angelegenheit ballistisch. Jeder Fahrer weiss das. Jeder Fahrer weiss, dass dieser Sport - wie viele andere Sportarten auch - nicht ohne Restrisiko betrieben weden kann. Der Grenzbereich ist schmal und die Klippe danach steil. Das macht das ganze so sensationell, darum kann man in der obersten Klasse so viel Geld verdienen. War so, ist so, soll auch so bleiben. Für alle die, die das nicht vertragen gibt es Hello Kitty :)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • socom am 08.09.2019 20:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    frage

    pro jahr sterben mehr menschen an herabfallenden kokosnüssen, als im motorsport. verbieten wir jetzt deswegen kokosnüsse?

  • Swissgirl am 08.09.2019 19:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Irrsinnig und unsinnig

    Warum wird dieser Schwachsinn nicht endlich verboten? Ich sehe den Sinn nicht, wenn 20 Fahrer stupide ihre Runden Bolzen und dabei noch ihr Leben riskieren.

    • socom am 08.09.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Swissgirl

      wenn sie den technologischen sinn nicht erkennen, lassen sie es doch einfach mit dem kommentieren!

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  • Dr Nidwaldner am 08.09.2019 06:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unfall ist bei Rennen nur eine Zeitfrage, es wird

    Ein Unfall wird gemacht, er passiert nicht. Und das ein Rennwagen auf einen Stehenden prallt, dieses Risiko ist nicht sinnvoll zu eliminieren. Jedoch sollten bauliche Massnahmen, einen solchen Abflug des Australiers in Monza, nicht fördern. Da hat wohn einer nicht viel studiert, Sicherheit kommt vor Massnahmen, welche ein umfahren verunmöglichen oder verhindern sollen. Gut ist nicht mehr passiert in Monza.

  • R. V. am 08.09.2019 00:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Berichte über Ranglisten statt Unfälle

    wäre schön Zusammenfassungen und Ranglisten von der Formel 2 und 3 zu sehen, statt nur von den Unfällen zu lesen.

    • heinzelmann rudolf am 08.09.2019 06:57 Report Diesen Beitrag melden

      Wo sind die Ranglisten wo.

      Genau so Ranglisten findet man sehr selten in den News.

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  • Francesco S. am 07.09.2019 18:45 Report Diesen Beitrag melden

    Inkonsequent!

    Der neue Rennleiter hat rigorose Konsequenzen für das Überfahren der weissen Linie angekündigt, aber bei Vettel der in Turn 11 mit allen Rädern ausserhalb war, schaut man weg. Kopfschüttel......

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