Lagerhalle in Flammen

14. März 2019 13:09; Akt: 14.03.2019 15:39 Print

Nach verheerendem Brand ist MotoE-WM gefährdet

Im spanischen Jerez zerstört ein Feuer alle Motorräder, bevor die neue Rennserie begonnen hat. Der WM-Start findet deshalb später statt.

Eine Feuersbrunst mit Folgen: In Jerez brennt ausgerechnet jene Lagerhalle komplett nieder, in der alle Maschinen der neuen MotoE-WM untergebracht sind. (Video: Twitter/RaiSport)
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Die Ausrichter der ersten E-Motorrad-Weltmeisterschaft stehen vor einem gewaltigen Problem. Am Donnerstagmorgen mussten sie sich mehrfach ihre Augen reiben. In der Nacht auf den 14. März ist in Jerez ausgerechnet diejenige Halle in Brand geraten, in der alle Elektromotorräder für die neue Rennserie gelagert waren. Der WM-Start am 5. Mai am selben Ort wurde bereits abgesagt. Ob zwei Wochen später in Le Mans gefahren werden kann, ist noch unklar.

Der Auftakt ist respektive war für den Sonntag, 5. Mai, anlässlich des GP von Spanien – der ersten MotoGP- und Moto2-Rennen der Saison in Europa – vorgesehen.

Der gesamte MotoE-Tross hat sich für einen zweiten Test in der andalusischen Stadt eingefunden. Alle 18 Rennmaschinen sowie etliches Ausrüstungsmaterial und Werkzeug gingen in Flammen auf und wurden komplett zerstört. Sie waren in einer Halle untergebracht, die als provisorisches Lager diente. Das Feuer ist in der Nacht ausgebrochen und breitete sich rasant aus. Spanische Medien berichten von einer «initialen Explosion», die von einem Töff während dessen Ladevorgang ausgegangen sein soll. Die Polizei ermittelt die genaue Brandursache noch.

Auch Schweizer betroffen

Der italienische Elektromotorradhersteller Energica, der mit seinen Maschinen die WM ausrüstet, zeigte sich laut motorradonline.de am Boden zerstört. Sämtliche Motorräder sind speziell für die MotoE-WM angefertigt worden. Immerhin wurden beim verheerenden Brand keine Personen verletzt. Der Sachschaden ist aber enorm und kann noch nicht beziffert werden.

MotoGP-Ausrichter Dorna teilte in einem ersten Bulletin mit, dass nun geprüft werde, welche Auswirkungen der Brand auf die Austragung der MotoE-WM habe. Einzelne Medien berichteten bereits, dass die Rennserie vor dem Aus stehe. Damit dieses Horrorszenario nicht eintrifft, müssen für einmal die Verantwortlichen und nicht die Fahrer Vollgas geben. Mit Jesko Raffin will auch ein Schweizer Fahrer den neuen MotoE-World-Cup bestreiten. Der Zürcher gehört wie Moto2-Pilot Tom Lüthi dem Team Dynavolt Intact GP an. Vor drei Wochen präsentierte er an der Swiss Moto in der Limmatstadt sein neues E-Bike.

Motorsport

(ddu)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • alright am 14.03.2019 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Werbung pur

    Beste Werbung für Elektrofahrzeuge

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  • Marki am 14.03.2019 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    bin gespannt

    das wird ein heisses Rennen werden.

  • Dan Wesson am 14.03.2019 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Brandgefahr

    Wegen den vielen Lithiumbatterien wird es noch viele Brände geben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Humungus am 25.03.2019 10:44 Report Diesen Beitrag melden

    Lipo brennt Fahrer rennt

    und sowas soll als sicher im Strassenverkehr gelten ? Lipos sind einfach nicht sicher..und wenn sie brennen unlöschbar. erst kürzlich ist ein Tesla inkl. fahren in Florida abgebrannt, nch dem Löschen hat der Wagen noch 3x wieder angefangen zu brennen.

  • Christian V. am 19.03.2019 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Motorsport keine Referenz für eMobility

    Es ist wohl anzunehmen, dass die hochgezüchteten Batteriepacks - wenn es dann wirklich der Auslöser war - nicht den gängigen Industriestandards (Automotive) entsprechen. Sicherheitsmechanismen kosten Geld, verbrauchen Platz und Gewicht - an Systemen welche sowieso nach jedem Rennen schrottreif sind. Aber schon komisch, Brände beim Motorsport, brennende Kupplungen, Motoren... dürfen dann doch zur Tagesordnung gehören ?! Aber wer weiss, ob das Öl-Lobby-Propaganda war...

    • Humungus am 25.03.2019 10:45 Report Diesen Beitrag melden

      Lipofire

      Lipo bleibt Lipo.. egal wo er eingesetzt wird.

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  • Ueli am 19.03.2019 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    an alle eMobilitätsGegner

    ihr habt NICHTS verstanden und werdet eh "aussterben"... um einmal mit euren Wörtern zu sprechen, damit ihr es auch versteht... Nehmt euch ein Buch, lest Fakten und beginnt die Technologie zu verstehen und dann werdet ihr selber lernen (ja, man muss halt denken und lesen können), dass die Vorteile von eFahrzeugen von LCA bis LCC/TCO besser sind als die Verbrenner. Solche Rückschläge muss die eMobiliät hinnehmen und wird dadurch noch viel besser. und ja, es kommt auf den Strommix an - bitte einfach lesen und denken - DANKE

    • Humungus am 25.03.2019 10:47 Report Diesen Beitrag melden

      Libumm

      Verstehe doch das Lithium mit Sauerstoff sehr agressiv reagieren kann.. das ist der Rest recht egal

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  • Hot Runner am 16.03.2019 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Gut so

    Nur brennende E-Fahrzeuge sind gute Farzeuge. Soll mir noch einer sagen, E-Fahrzeuge produzieren kein CO2. Bestes Beispiel.

  • Tom am 15.03.2019 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hihi

    Jetzt sind diese Dinger da wo sie hin gehören :).

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