Sauber begrüsst Chelsea

01. Mai 2012 19:55; Akt: 01.05.2012 22:39 Print

Regen stört Testfahrten in Mugello

Der teilweise starke Regen hat am ersten von drei Formel-1-Testtagen in Mugello keinen geregelten Betrieb zugelassen. Kamui Kobayashi kam im neuen «Chelsea-Sauber» nicht auf Touren.

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Zum ersten Mal seit vier Jahren sind den Formel-1-Equipen wieder Testfahrten während der Saison erlaubt. Dem dreitägigen Aufenthalt auf der Hausstrecke von Ferrari im Hinterland von Florenz messen die Teams grosse Bedeutung zu. Sie haben zahlreiche technische Neuheiten und Weiterentwicklungen im Gepäck, die es mit Blick auf die erste Prüfung des Jahres auf europäischem Boden, den Grand Prix von Spanien am übernächsten Sonntag in Montmeló, auszutesten gilt.

Zum Auftakt machte das Wetter diesem Ansinnen aber einen dicken Strich durch die Rechnung. Der leichte Regen am Morgen ging nach der Mittagspause in schwere Niederschläge über, was die Umsetzung der angedachten Vorgaben verunmöglichte. Die miserable Witterung sorgte am Nachmittag sogar für einen Unterbruch des Betriebs auf der Strecke. Als der Kurs wieder freigegeben wurde, verzichtete das Team Sauber auf weitere Ausfahrten.

Sauber begrüsst Chelsea

Wie bei den anderen Teams liegen auch bei Sauber die Neuerungen im Bereich der Aerodynamik im Zentrum des Interesses. Für den C31 umfassen die Nachbesserungen unter anderem den Frontflügel, das Heck und den Diffusor. Der Japaner Kamui Kobayashi, auf dessen Wagen der Schriftzug «Welcome FC Chelsea» geschrieben stand, nutzte die zwischenzeitlich (mehrheitlich) trockene Piste unter anderem zum Vergleich der neuen Teile mit der bisherigen Ausstattung. Ob sie den erhofften Fortschritt bringen, werden die kommenden zwei Tage zeigen - bessere äussere Bedingungen vorausgesetzt.

Am Donnerstag setzt Kobayashi die Arbeit fort. Tags darauf wird der Mexikaner Sergio Perez im Cockpit des C31 sitzen.

Mugello (It). Formel-1-Testfahrten. Erster Tag:
1. Fernando Alonso (Sp), Ferrari, 1:22,444 (46 Runden).
2. Mark Webber (Au), Red Bull-Renault, 1,204 Sekunden zurück (24).
3. Jean-Eric Vergne (Fr), Toro Rosso-Ferrari, 1,447 (32).
4. Jérôme D'Ambrosio (Be), Lotus-Renault, 1,604 (40).
5. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1,656 (49).
6. Kamui Kobayashi (Jap), Sauber-Ferrari, 2,292 (48).

(sda)

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