Frühlingsfest

22. März 2011 12:38; Akt: 22.03.2011 12:41 Print

Spanier fackeln Fernando Alonso ab

Ein schlimmes Bild: Der Formel-1-Bolide von Ex-Weltmeister Fernando Alonso steht in Flammen. Doch keine Angst, es handelt sich nur um eine Attrappe von Fahrer und Wagen.

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Es ist wohl die Angst eines jeden Formel-1-Piloten, bei einem Crash einer Feuerhölle nicht mehr entkommen zu können. Was beim obenstehenden Bild nach solch einer schlimmen Szene aussieht, ist zum Glück kein echter Unfall. Der Ferrari-Bolide mit Fernando Alonso am Steuer, der in Flammen aufgeht, ist eine Attrappe aus Pappmaché und Holz. Dieser wurde in der Nacht auf Sonntag am traditionellen Fallas-Frühjahrsfest in Valencia angezündet, gemeinsam mit zahlreichen anderen «Ninots», wie die extra für das Fest angefertigten Fallas-Figuren aus brennbaren Materialien auch genannt werden.

Das Frühjahrsfest hat seinen Ursprung im 18. Jahrhundert, woher die Tradition mit dem Verbrennen der Fallas kommt, ist allerdings nicht ganz klar. Man sagt, dass Zimmerleute am Ende des Winters ihre Holzgestelle für Kerzen und Lampen verbrannt hätten, weil sie diese nicht mehr benötigten. Daraus sei dann der Brauch entstanden. Mittlerweile werden jährlich zahlreiche bis zu haushohe «Ninots» erstellt, für deren Anfertigung die Künstler bis zu ein Jahr benötigen. Meist sind es humorvoll wirkende Skulpturen von Sportlern, Politikern und anderen Prominenten. Die Besucher des Fests stimmen jeweils über die schönste Fallas-Figur des Jahres ab. Diese verschont man vor den Flammen stellt man in der Folge aus. Alle anderen Skulpturen werden in der Nacht des letzten Festtages feierlich verbrannt.

(mon)

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