GP Bahrain

09. Juni 2011 20:17; Akt: 09.06.2011 22:24 Print

Todts offener Brief an Ecclestone

Es kommt wieder Bewegung in die «Akte» Bahrain GP. Jean Todt fordert Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zum Umdenken auf.

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Jean Todt (r.) fordert Bernie Ecclestone in einem offenen Brief zum Umdenken auf. (Bild: Keystone)

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Das umstrittene Formel-1-Rennen in Bahrain steht zum zweiten Mal in diesem Jahr vor dem Aus. Nach heftiger Kritik lenkte Automobil-Weltverbandschef Jean Todt am Donnerstag ein und will noch einmal über die Neuansetzung des Grand Prix für den 30. Oktober entscheiden.

Der Franzose forderte Chefvermarkter Bernie Ecclestone in einem offenen Brief auf, den Beschluss vom vergangenen Freitag erneut zu überprüfen und dem Motorsport-Weltrat einen neuen Vorschlag zu unterbreiten. Damit könnte das wegen der blutigen Unruhen im Februar zunächst abgesagte Wüstenrennen erneut gestrichen werden.

Erst am Dienstag hatte sich die Teamvereinigung FOTA gegen einen Bahrain-Grand-Prix in diesem Jahr ausgesprochen und die Verlegung des Indien-Debüts in den Dezember als «unrealistisch» kritisiert. «Ich habe auf ihren in letzter Minute geäusserten Einspruch gehört», schrieb Todt und versprach eine «konstruktive» Debatte.

(res/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Philippe Latscha am 10.06.2011 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Sport darf nicht Politisch sein!

    Sport darf nicht Poltitisch werden. Er darf nicht als Plattform für Länder dienen, die Menschen unterdrücken und die die Menschenrechte nicht respektieren. Und Geld ist auch keine Rechtfertigung. Gerade bei der Formel 1 geht es in erster Linie um die Sicherheit. Dieser Sport ist schon gefährlich genug. Es gibt genügend Rennstrecken, um diese Lücke zu füllen. Den Grand Prix in Bahrain ein für alle Mal absagen und die Diskussionen einstellen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Philippe Latscha am 10.06.2011 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Sport darf nicht Politisch sein!

    Sport darf nicht Poltitisch werden. Er darf nicht als Plattform für Länder dienen, die Menschen unterdrücken und die die Menschenrechte nicht respektieren. Und Geld ist auch keine Rechtfertigung. Gerade bei der Formel 1 geht es in erster Linie um die Sicherheit. Dieser Sport ist schon gefährlich genug. Es gibt genügend Rennstrecken, um diese Lücke zu füllen. Den Grand Prix in Bahrain ein für alle Mal absagen und die Diskussionen einstellen!

    • Marco am 10.06.2011 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      Unlogisch

      Wenn der GP abgesagt wird, zeigt dass doch ganz klar wie sehr die politischen Geschehnisse den Sport beeinflussen! Wenn der GP stattfindet könnte man sagen, dass die Politik keinen Einfluss darauf hatte, da der GP ja wie vor den politischen Unruhen geplant durchgeführt würde (wenn auch verspätet). Ihre Argumentation ist total unlogisch.

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