Tom Lüthi

12. Juni 2011 15:17; Akt: 12.06.2011 15:18 Print

Verregnet – auch verraten und verkauft?

von Klaus Zaugg, Silverstone - Töffstar Tom Lüthi ist beim Regen-GP von England nur auf Platz 15 gefahren. Nicht nur wegen der schlechten Resultate stehen die Zeichen nun auf Sturm.

Bildstrecke im Grossformat »
Reicht es für den WM-Titel? Drei Rennen vor Schluss weist der Berner einen Rückstand von 19 Punkten auf Franco Morbidelli auf. Lüthi beeindruckt über die ganze Saison gesehen mit konstanten Leistungen, die ihm bereits diverse Podestplätze und einen Sieg (in Brünn) eingebracht haben. Das zahlt sich aus. Am 23. August wird bekannt, dass der 30-Jährige ab der kommenden Saison in der MotoGP-Klasse an den Start geht. Speziell: Sein Teamkollege wird Franco Morbidelli sein. Der Italiener stand Lüthi 2017 bislang vor der Sonne. Er hat die besten Karten, um sich den Titel in der Moto2 zu krallen. Lüthi überzeugt mit konstanten Leistungen und belohnt sich mit vier Saisonsiegen: Katar, Grossbritannien, Japan und Australien. In der Endabrechnung muss er sich nur von Johan Zarco (M.) geschlagen geben. Der Franzose wechselt danach in die MotoGP. Ende 2016 wird bekannt, dass Dominique Aegerter (r.) das Schweizer Team Derendinger Racing Interwetten verlässt. Geballte Schweizer Moto2-Power. Tom Lüthi (M.) bildet neu ein Team mit Dominique Aegerter (l.) und Robin Mulhauser. Der 125er-Weltmeister von 2005 setzt sich im teaminternen Duell klar durch. Dennoch verläuft die erste Saison nach dem Wechsel durchzogen. Lüthi beendet sie im 5. Rang. Lüthi dreht im Herbst auf und gewinnt die Rennen in Japan (Bild) und Valencia. Im WM-Klassement belegt er am Ende Rang 4. Saison 2013: </B> Seit Mai bestreitet Tom Lüthi nach seinem Sturz bei den Tests wieder Rennen. 2013 endet ohne einen GP-Sieg und mit Rang 6 in der WM. Nach dem Unfall bei den Tests will Tom Lüthi die Rückkehr in den GP-Zirkus beim zweiten Rennen in Texas (21.4.) erzwingen. Er muss die Übung aber nach dem ersten Training abbrechen. Die Schmerzen sind zu gross. Jetzt versucht er das Comeback in Jerez am 5. Mai. Die Saison 2013 startet sehr unglücklich. Lüthi wird bei den Testfahrten in Jerez von Ratthapark Wilairot «abgeschossen» und zieht sich eine Schulter- und Armverletzung zu. Er muss operiert werden und verpasst den Saisonstart. Tom Lüthi testete zuvor während drei Tagen seine neue Moto2-Maschine in Valencia. Nach dem Sturz beim zweitletzten GP der Saison in Australien holt Marc Marquez den Titel. Lüthi erreichte in der WM-Wertung 2012 Rang 4. Im ersten Rennen nach der Sommerpause in Brünn fährt Tom Lüthi zum sechsten Mal in dieser Saison auf Podest. Er wird hinter Marc Marquez Zweiter. Tom Lüthi fährt beim GP von Italien zum fünften Mal in der Saison 2012 aufs Podest. In Silverstone läuft es Tom Lüthi nicht nach Wunsch. Nach einem Trainingssturz und Rang 8 im Rennen verliert der Emmentaler am 17. Juni die WM-Führung. Am 3. Juni 2012 übernimmt Tom Lüthi erstmals seit dem WM-Titel 2005 wieder die WM-Führung. Ein zweiter Rang in Barcelona in der Moto2-Klasse reicht dem Emmentaler dazu. Nach einem fünften Rang zum Auftakt und zwei dritten Plätzen gewinnt Tom Lüthi in Le Mans sein erstes Rennen der Saison 2012 und rückt WM-Leader Marc Marquez bis auf zwei Punkte auf die Pelle. Es ist Lüthis siebter Karrieren-Sieg. Die ersten Tests im März 2012 verlaufen für Tom Lüthi verheissungsvoll. Ausserdem sichert ihm Bike-Bauer Eskil Suter in diesem Jahr eine intensivere Betreuung zu. Perfekte Voraussetzungen für den Angriff auf den Moto2-WM-Titel? Ein erfolgreiches Duo spannt noch enger zusammen: Auf die Saison 2012 hin übernimmt Lüthis Freundin Fabienne Kropf die Medienarbeit für den Töff-Star und bringt sich in dessen Vermarktung mit ein. Ihr erster Schachzug: Lüthi fährt nicht mehr Subaru, sondern BMW. Schliesslich beendet Lüthi die Moto2-Saison 2011 als WM-Fünfter. Und er kann es doch noch: Drei Wochen später gewinnt Lüthi gar den GP von Sepang. Es ist der erste Sieg des Emmentalers seit über fünf Jahren! Ende Saison geht es mit Tom Lüthi wieder bergauf: Am 2. Oktober fährt er beim GP von Japan als Dritter zum ersten Mal seit Anfang April wieder in einem Rennen in die Top 3. Mitte September platzt für Tom Lüthi ein Traum: Er wird nächste Saison nicht in der MotoGP fahren. Sein Manager konnte nicht die nötigen finanziellen Mittel organisieren. Es kommt auch Polemik auf: Lüthi werde vom Schweizer Fahrwerkhersteller Eskil Suter zu wenig umsorgt. Allerdings hat dieser dem Emmentaler vertraglich nie eine Sonderbehandlung zugesichert. Doch die Saison geht nicht so verheissungsvoll weiter, wie sie begonnen hatte: Es folgen für Lüthi Stürze und Platzierungen ausserhalb der Top-Ränge. Ein Rückschlag. Beim zweiten Saisonrennen in Jerez muss sich der Emmentaler nur von Stefan Bradl schlagen lassen und fährt auf Rang 2. Zum Auftakt in Katar erreicht Lüthi den dritten Rang und startet somit so gut wie schon lange nicht mehr. Noch vor Saisonstart 2011 wird bekannt, dass Lüthis Manager Daniel Epp fürs kommende Jahr ganz grosse Pläne hegt: Der Emmentaler soll in die «Königsklasse», die MotoGP, aufsteigen. Für die Saison 2011 wechselt Lüthi auf die Maschine des Schweizer Herstellers Suter. In einer Klasse, in der alle die gleichen Motoren besitzen, will er wieder um den Titel mitreden. Lüthi gehört auf der Moriwaki mit fünf Podestplätzen zu den Spitzenfahrern. Er verpasst aber den angestrebten WM-Titel und wird im Klassement mit 156 Punkten Vierter. : Sportlich wird aus der Viertelliterklasse 2010 die neugeschaffene Moto2. Ein Jahr nach der Trennung von Fabienne finden die beiden Ende 2009 wieder zusammen. Lüthi wird Siebter der 250er-Klasse mit 120 Zählern - aber ohne Podestplatz. 2009 gehts wieder etwas aufwärts - zumindest im WM-Klassement. Er holt immerhin 2 Podestränge, aber nur noch 108 Punkte, was in der WM Platz 11 bedeutet. Auch in diesem Jahr kann Lüthi nicht um den Titel mitfahren. Die erste Saison auf der Aprilia läuft nicht optimal: Kein Podestplatz, WM-Rang 8 mit 133 Punkten. In der Saison 2007 wechselt Lüthi in die 250er-Klasse und lernt italienisch, um seine Mechaniker besser zu verstehen. 2007 verliebt sich Lüthi in Fabienne Kropf, Miss Bern 2005. Nach einem Jahr trennt sich das Paar wieder. Er gewinnt ein Rennen und holt 113 Punkte. Das bedeutet WM-Rang 8. Lüthi kann den Titel in der Achtelliterklasse nicht bestätigen. Lüthi bei seiner Teilnahme am Super10Kampf der Sporthilfe. Der Emmentaler erhält die Auszeichnung zum Schweizer Sportler des Jahres 2005. Mit 242 Punkten wird er mit 19 Jahren der sechstjüngste Weltmeister der Geschichte. Er holt fünf Poles, vier Siege und insgesamt acht Podestplätze. 2005 startet Lüthi total durch. Lüthi fährt nie aufs Podest und sammelt nur 14 WM-Punkte. Am Ende bedeutet dies Gesamtrang 25. In diesem Jahr fährt der Schweizer auch einmal aufs Podest. Am Ende ists WM-Rang 15 für ihn. In der Saison 2003 absolviert Lüthi seine erste vollständige Saison. Er holt dabei 68 Punkte. Lüthi, der am 6. September 1986 geboren wurde, absolvierte als 15-Jähriger seine erste Saison in der 125er-Klasse. In sieben Rennen holt er sieben Punkte und WM-Rang 27. Damals ahnte noch niemand, dass hier der nächste Weltmeister sitzt. Als Neunjähriger startete er seine Karriere auf dem Pocket-Bike. Aus Linden im Emmental eroberte Tom Lüthi die Töff-Welt.

Die Karriere des Tom Lüthi.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Absturz ist spektakulär. Tom Lüthi beginnt die Moto2-WM 2011 als heisser Titelanwärter. Er hat die Vorsaisontests zusammen mit dem Deutschen Stefan Bradl (21) dominiert. Der Weltmeister von 2005 (125 ccm) ist so stark wie nie. Die hohen Erwartungen erfüllt er in den ersten vier Rennen trotz eines Sturzes in Estoril (in Führung liegend) mit den Plätzen drei, zwei und fünf. Bei allen Trainings ist er vorne dabei. Viermal startet er aus der ersten, einmal aus der zweiten Reihe. Die grösste Schwäche der letzten Saison – schwache Trainingsleistungen, die im Rennen zu riskanten Aufholjagden zwingen – ist behoben.

Dann fällt der schöne Traum vom WM-Titel am 5. Juni mit dem Sturz beim GP von Katalonien in Barcelona wie ein Kartenhaus zusammen. Seither ist Tom Lüthi nicht mehr wiederzuerkennen. Er ist verunsichert. Der hochtalentierte Stilist hat das feine Gefühl für die Maschine verloren. Beim GP von England in Silverstone hat er nie eine Chance auf einen Spitzenplatz. Nicht im Training (14.), nicht im Rennen (15.).

Dieser 15. Platz ist die schlechteste Klassierung seitdem allerersten Moto2-Rennen beim Saisonauftakt 2010 in Katar. Damals war er auch 15. geworden. Lüthi wird inzwischen vom neuen Schweizer Töffstar Randy Krummenacher in allen Trainings (8.) und im Rennen (11.) dominiert. Noch liegt Lüthi in der WM mit 48 Punkten auf Platz 6 – aber Krummenacher hat auf Position 12 nur noch 19 Punkte Rückstand.

Hin und Her beim Markenwechsel

Was ist los? Was ist passiert? Tom Lüthi ist in Silverstone nicht nur verregnet worden. Sondern in gwisser Weise offenbar auch verraten und verkauft. Wir müssen zurückblicken, um die Situation zu verstehen. Vor einem Jahr entschliesst sich sein Teamchef Terrell Thien zu einem Markenwechsel für die Saison 2011: Von der japanischen Moriwaki auf die deutsche Kalex, die nun Silverstone-Sieger und WM-Leader Stefan Bradl und Randy Krummenacher (11. in Silverstone) eingesetzt wird. Er hat sich mit den Deutschen geeinigt. Die Sitzproben sind bereits gemacht.

Doch dann entscheidet Lüthis Manager Daniel M. Epp anders. Er hat das letzte Wort: Lüthi rückt diese Saison nicht mit einer Kalex aus. Sondern mit einem der Bikes, die Eskil Suter in Turbenthal (ZH) herstellt. Die Idee ist gut: Ein Schweizer Pilot auf einem Schweizer High-Tech-Töff. Suter ist der wichtigste Hersteller von Moto2-Fahrwerken. 14 von 38 Piloten fahren 2011 eine Suter. Alle haben die gleichen Motoren (Honda) und Reifen (Dunlop). Einen freien Markt gibt es nur bei den Fahrwerken.

Eskil Suter sichert Epp zwar nie offiziell eine Vorzugsbehandlung zu. Aber alle gehen (naiverweise?) davon aus, dass sich der ehemalige GP-Fahrer schon um seinen prominenten Schweizer Kunden kümmern wird. Bei den Vorsaisontests ist Tom Lüthi vorne dabei. In den ersten vier Rennen (Katar, Jerez, Estoril, Le Mans) auch. Doch nun zeigt sich bei den ersten Schwierigkeiten: Die Zusammenarbeit zwischen Suter und dem Team von Tom Lüthi ist nicht krisenfest.

«Der Bock hat einfach nicht mehr funktioniert»

Tom Lüthi verrät gegenüber 20 Minuten Online, was passiert ist: «Nach dem GP von Portugal haben wir in Estoril Testfahren gemacht. Dabei sind wir bei der Abstimmung einen grossen Schritt weiter gekommen und wir waren schneller als die Trainingsbestzeit beim GP. Aber wir haben da wohl in die falsche Richtung gearbeitet und Einstellungen gefunden, die nur in Estoril und nur bei besten äusseren Bedingungen funktionieren. Bereits beim GP in Barcelona kam ich einfach mit der Maschine nicht mehr zurecht. Ich musste zu grosse Risiken eingehen, um mithalten zu können. Hier in Silverstone ist gar nichts mehr gegangen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie ich hier in meinen Helm hineingeflucht habe, weil der Bock einfach nicht mehr funktioniert hat.»

Tom Lüthi hat inzwischen das Gefühl für die Maschine verloren. Doch das kann passieren. Das grössere Problem ist die Krisenbewältigung. Die Pannen bei der Suchte nach diesem verlorenen Gefühl.

Mangelnde Unterstützung von Suter

In Silverstone hatte Lüthi die technische Unterstützung des Fahrwerkherstellers nötig wie noch nie in dieser Saison. Und ausgerechnet jetzt war ihm diese Unterstützung entzogen worden. Teamchef Thien spricht gegenüber 20 Minuten Online Klartext: «Suter lässt seine Kunden im Stich. Normalerweise sind fünf Leute von Suter auf dem Rennplatz und einer hat sich diese Saison intensiv um Tom Lüthi gekümmert. Hier in Silverstone waren nur noch zwei Techniker da.»

Tatsächlich flog Reto Karrer, der sich bisher um Lüthi gekümmert hat, und zu einer Vertrauensperson des Berners geworden ist, nicht nach England. Vor Ort waren bloss die beiden Franzosen Didier Languët und Didier Lambert. Lüthi sagt gegenüber 20 Minuten Online, dass diese fehlende Betreuung ein Problem sei. Warum hat er nicht auf den Tisch gehauen? Es geht ja um ihn. Um seine Karriere. «Ich habe noch keinen Aufstand gemacht. Das hat mein Cheftechniker Alfred Willeke bereits für mich erledigt. Suter hat uns auch Informationen vorbehalten, die anderen Teams zur Verfügung stehen.»

Suter wehrt sich

Suter bestreitet gegenüber 20 Minuten Online keineswegs, dass er nicht wie üblich fünf, sondern nur zwei Techniker nach England entsandt hat: «Ich brauche meine Leute jetzt im Betrieb.» Sein Unternehmen entwickelt für nächste Saison auch Bikes für die Klassen MotoGP und Moto3 (ersetzt die 125er-WM). Am Dienstag und Mittwoch wird in Mugello der neue MotoGP-Töff getestet.

Die Vorwürfe, wegen der vielen Projekte den Service auf dem Rennplatz und damit die Moto2-Kunden zu vernachlässigen, akzeptiert er hingegen nicht. «Wir helfen auf dem Rennplatz so gut es geht. Aber die Abstimmung müssen die Teams schon selber machen. Unter den ersten vier des Trainings in Silverstone standen drei unserer Maschinen. Es geht also.»

VIP-Betreuung für einzelne Kunden?

Aber die Suter-Bikes standen in diesem Training nicht nur ganz oben (1. Marquez/2. Redding/4. Cluzel) – sie stehen auch weit hinten (14. Lüthi) oder ganz hinten (31. Aegerter, 33. Iannone). Und im Rennen ist die Suter-Bilanz mit den Plätzen 4 (Cluzel), 5 (Redding), 8 (Sofuoglu), 14 (Baldolini), 15 (Lüthi), 16 (Iannone), 19 (Forres) und 20 (Aegerter) nicht eben berauschend.

Suter kann den Verdacht nicht ganz aus der Welt schaffen, dass einzelne Kunden VIP-Betreuung geniessen und dass er wegen seiner MotoGP- und Moto3-Projekte die Moto2-WM vernachlässigt. Dass Umsatz und Geschäft wichtiger ist, als die intensive Betreuung der Kunden während der Saison.

Der Spruch ist bitterbös, aber halt treffend: «Money talks, bullshit walks». Suter sieht sich nicht ganz zu Unrecht mit dem Vorwurf konfrontiert, die Ehre von Tom Lüthi verkauft zu haben.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dano am 13.06.2011 01:14 Report Diesen Beitrag melden

    ein guter Startplatz ist wichtig

    Gerade in dieser Klasse ist es wichtig im Training vorne dabei zu sein. Wenn Tom aber zum Rennen aus dem Mittelfeld starten muss verwundert es niemanden wenn er im Kampf um die ersten Plätze nicht mithalten kann. Vielleicht läuft es in Assen wieder besser.

  • Marc Suter am 12.06.2011 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    Interessanter Ansatz

    Interessanter Ansatz. Könnte man durchaus so sehen. Offensichtlich ist für mich als Laie jedenfalls, dass Kalex mittlerweile dominiert und zum Beispiel Moriwaki viel Boden auf Suter gut gemacht hat. Das klingt schon komisch, wenn Suter mit solchen Ausreden argumentiert. Ein sportlicher Ansatz wäre doch, diesen Umstand sofort anzugehen um kompetitiv zu bleiben? Kann auch verstanden werden, dass die neuen Projekte nicht wie geplant laufen und mehr Aufwand benötigen und Suter sich mit dem Entwicklungs-Support noch hauptsächlich auf Marquez konzentriert, weil da der grösste Imageverlust droht...

  • Ein Töff am 12.06.2011 17:53 Report Diesen Beitrag melden

    Sport? das kennen die leite nicht mehr

    Auch ist es wie bei andern Spitzensportarten: Kohle regiert die Welt - alles ander zählt nicht. Schweizer hilft SChweizer? nur wenner bezhalen kann. Das ist der heutige Sport! das muss heissen Business à la Romana (= Gladiatoren). Viel Spass!

Die neusten Leser-Kommentare

  • ducimonster am 14.06.2011 23:16 Report Diesen Beitrag melden

    weltmeister können mehr!

    als ehemaliger rennmaechaniker von sm-250ccm schweizermeiser und vizemeister, (strasse und motocross)weiss ich, wie die rennfahrer reagieren denen der hof zu fest gemacht wird. sobald nicht der ganze zirkus um sie herum ist und nicht alles wie am schnürchen läuft, verlieren die mental etwas schwächeren fahrer schneller die fassung. es ist nun mal so, dass gewisse strecken auf die einen fahrwerke besser passt und auf die anderen weniger. das ist auch in der moto-gp und f1 so. der tom lüthi ist ein weltmeister. also tom: besinne dich auf deine stärken auch in schwierigen zeiten.

  • dano am 13.06.2011 01:14 Report Diesen Beitrag melden

    ein guter Startplatz ist wichtig

    Gerade in dieser Klasse ist es wichtig im Training vorne dabei zu sein. Wenn Tom aber zum Rennen aus dem Mittelfeld starten muss verwundert es niemanden wenn er im Kampf um die ersten Plätze nicht mithalten kann. Vielleicht läuft es in Assen wieder besser.

  • Marc Suter am 12.06.2011 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    Interessanter Ansatz

    Interessanter Ansatz. Könnte man durchaus so sehen. Offensichtlich ist für mich als Laie jedenfalls, dass Kalex mittlerweile dominiert und zum Beispiel Moriwaki viel Boden auf Suter gut gemacht hat. Das klingt schon komisch, wenn Suter mit solchen Ausreden argumentiert. Ein sportlicher Ansatz wäre doch, diesen Umstand sofort anzugehen um kompetitiv zu bleiben? Kann auch verstanden werden, dass die neuen Projekte nicht wie geplant laufen und mehr Aufwand benötigen und Suter sich mit dem Entwicklungs-Support noch hauptsächlich auf Marquez konzentriert, weil da der grösste Imageverlust droht...

  • Ein Töff am 12.06.2011 17:53 Report Diesen Beitrag melden

    Sport? das kennen die leite nicht mehr

    Auch ist es wie bei andern Spitzensportarten: Kohle regiert die Welt - alles ander zählt nicht. Schweizer hilft SChweizer? nur wenner bezhalen kann. Das ist der heutige Sport! das muss heissen Business à la Romana (= Gladiatoren). Viel Spass!

Moto GP News