82. Tour de Suisse

14. Juni 2018 17:55; Akt: 14.06.2018 18:25 Print

Ein Däne triumphiert in der Königsetappe

Sören Kragh Andersen gewinnt das sechste Teilstück der Tour de Suisse. Auch für den australischen Leader läuft es rund.

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Premiere im Tessin: Stefan Küng gewinnt erstmals eine Etappe bei seiner Landesrundfahrt. (17. Juni 2018) Für den Thurgauer Radprofi ist die Tour optimal verlaufen. Am Ende kann sich Gesamtleader Richie Porte behaupten und die Schweizer Landesrundfahrt gewinnen. Der Australier beweist, dass er für die Tour de France gerüstet ist. Arnaud Démare kommt als Erster in Bellinzona an und gewinnt die achte Etappe der Tour de Suisse. Der Blick nach oben: Ein Kolumbier macht die Rundfahrt wieder spannend. (15. Juni 2018) Nairo Quinitana macht mit seinem Etappensieg in Arosa die Tour wieder spannend. Leader bleibt allerdings der Australier Richie Porte. Leiden im Aufstieg nach Arosa: Der Luzerner Mathias Frank fällt zurück. Der grösste Triumph seiner Laufbahn: Sören Kragh Andersen ist im Ziel in Gommiswald SG überglücklich. (14. Juni 2018) Richie Porte kann seine Führung im Gesamtklassement in den Schweizer Bergen sogar ausbauen. Wenigstens schönes Wetter: Das Feld kämpft in der Königsetappe auf den steilen Alpenstrassen. Mathias Frank (M.) und Berufskollegen auf der rasanten Abfahrt vom Klausen. Der Luzerner stösst im Gesamtklassement auf Rang 14 vor. Tapfer geschlagen: Stefan Küng fällt im Gesamtklassement zurück. (13. Juni 2018) Neuer Leader ist Küngs australischer Teamkollege Richie Porte. Der Italiener Diego Ulissi gewinnt das fünfte Teilstück mit Ziel in Leukerbad VS. Angriff im Wallis: Stilstudie des Amerikaners Lawrence Warbasse. Eine Aureissergruppe auf dem Weg nach Crans-Montana. Feiert seinen bisher grössten Erfolg: Der Däne Christopher Juul-Jensen entscheidet die 4. Etappe der Tour de Suisse für sich. (12. Juni 2018) Der 28-jährige aus dem Team Mitchelton-Scott kann sich bis zur Zieleinfahrt in Gstaad vor dem Feld behaupten. Schon kurz nach dem Start in Gangsingen kann sich Juul-Jensen mit einer Fluchgruppe absetzen und fährt später solo voraus. Der Schweizer Michael Albasini freut sich über den Etappensieg seines Teamkollegen. Grund zur Freude hat auch Stefan Küng. Der Thurgauer (r.) vom BMC Racing Team nimmt die 4. Etappe im gelben Leadertrikot in Angriff. Küng erreicht das Ziel als 23. mit dem Feld und kann seine Führung im Gesamtklassement behaupten. Er hat weiterhin drei Sekunden Vorsprung auf seine ersten Verfolger. In Krauchthal im Emmental fährt der Tross an Kühen vorbei, die sich allerdings nicht aus der Ruhe bringen lassen. Der Franzose Nans Peters (Team Ag2r La Mondiale) bewältigt im Regen eine Steigung. Der Holländer Bauke Mollema vom Team Trek-Segafredo blickt den 189,2 km, die am Dienstag zu bewältigen sind, etwas kritisch entgegen. Hartnäckig in Gelb: Für Stefan Küng läuft es bisher bei der einheimischen Rundfahrt rund. (11. Juni 2018) Sonny Colbrelli (r.) setzt sich im Spurt in Gansingen durch. Der Italiener bezwingt auch Weltmeister Peter Sagan. Mit Michael Albasini (M.) mischtauch ein Schweizer um den Etappensieg mit. Der formstarke Thurgauer wird am Ende Vierter. Er fühlt sich hierzulande wohl: Peter Sagan lässt die Konkurrenz in Frauenfeld stehen. (10. Juni 2016) Der Slowake erfreut mit seinem 16. Etappensieg an der Tour de Suisse auch die Fans aus seiner Heimat. Etappensieg des slowakischen Weltmeisters hin oder her: Stefan Küng bleibt nach der 2. Etappe Leader der Tour de Suisse. Teamkollege Greg van Avermaet wünscht dem einheimischen Tourleader alles Gute. Das Feld während des zweiten Teilstücks rund um Frauenfeld. Zeichen gesetzt: Stefan Küng darf sich in seiner Heimat das gelbe Trikot überziehen lassen. (9. Juni 2018) Küng und das BMC Racing Team gewinnen das Teamzeitfahren in der 1. Etappe der Tour de Suisse überlegen. AG2R La Mondiale mit dem Luzerner Mathias Frank dagegen verliert schon viel Zeit. Am Sonntag geht die Landesrundfahrt weiter mit einem Rundkurs rund um Frauenfeld. Zwei treue Fans der Tour lassen sich das Spektakel nicht entgehen. Keiner zu klein, um an der Tour de Suisse dabei zu sein. Wie sieht so ein futuristisches Ding mit zwei Rädern überhaupt genau aus? Heisser erster Tag: Im Schatten lässt sich wunderbar ausharren. Fans aus Kolumbien schauen sich im Fahrerlager in Frauenfeld um. Es geht los – die Landesrunfahrt ist in der Ostschweiz perfekt lanciert worden.

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Mit Sören Kragh Andersen aus Dänemark und dem Leader Richie Porte aus Australien kannte die Königsetappe der 82. Tour de Suisse von Fiesch nach Gommiswald zwei Sieger. Kragh Andersen gewannen die Etappe solo, Porte baute die Führung in der Gesamtwertung aus.

Porte griff an der Rampe, die drei Kilometer vor dem Ziel begann, aus dem Feld der Favoriten an und schüttelte dabei all seine Konkurrenten um den Gesamtsieg ab. Der Effort im Finish wurde belohnt. Porte klassierte sich im 6. Rang der Etappe und nahm seinen ersten Verfolgern rund eine halbe Minute und mehr ab.

In der Favoritenrolle

In der Gesamtwertung führt Porte nun 32 Sekunden vor den beiden Niederländern Wilco Kelderman und Sam Oomen. Mit der Machtdemonstration hievte sich der Captain von BMC endgültig in die Favoritenrolle um den Gesamtsieg. Der 33-Jährige hatte das Leadertrikot am Mittwoch von seinem Teamkollegen Stefan Küng übernommen.

Die nächste Prüfung erwartet Porte, der im Juli auch den Gesamtsieg an der Tour de France anstrebt, bereits am Freitag, wenn von Eschenbach nach Arosa die nächste schwierige Bergetappe im Programm steht.

Starke Vorstellung von Frank

Mathias Frank klassierte sich mit 39 Sekunden Rückstand auf Kragh Andersen im 10. Rang der Etappe. Der Luzerner liess in der kurzen Schlusssteigung auch Fahrer wie Nairo Quintana oder Vorjahressieger Simon Spilak hinter sich. Im Gesamtklassement verbesserte sich der bestklassierte Schweizer um zwei Positionen in den 14. Rang (1:19 hinter Porte).

Nach 186 Kilometern über Furka- und Klausenpass besass Sören Kragh Andersen am Ende der Königsetappe noch am meisten Kraft. Der 23-Jährige hatte der Fluchtgruppe angehört und sich auf den ansteigenden, letzten drei Kilometern von seinen verbliebenen Gefährten abgesetzt. Kragh Andersen feierte den grössten Sieg seiner noch jungen Karriere.

Auf den Plätzen 2 und 3 des Tagesklassements folgten der Australier Nathan Haas und der Spanier Gorka Izagirre – beides Fluchtgefährten von Kragh Andersen. Das Trio hatte sich zusammen mit 15 anderen Fahrern am Furkapass abgesetzt.

Finale der nächsten Tour in Goms

Die Tour de Suisse endet im kommenden Jahr im Goms im Oberwallis. Dies gaben die Organisatoren am Rand der diesjährigen Königsetappe von Fiesch über Furka- und Klausenpass nach Gommiswald bekannt. Geplant ist ein Zeitfahren am Samstag und ein Alpencircuit zum Abschluss. Die hochalpine Region, umgeben von Furka-, Nufenen- und Grimselpass, bieten beste Voraussetzung für eine anspruchsvolle Routenwahl für die Königsetappe 2019.

Der Start zur Landesrundfahrt im nächsten Jahr erfolgt mit zwei Etappen in Langnau im Emmental.

82. Tour de Suisse. 6. Etappe, Fiesch - Gommiswald (186 km): 1. Sören Kragh Andersen (DEN) 4:59:53. 2. Nathan Haas (AUS) 0:10 zurück. 3. Gorka Izagirre (ESP) 0:24. 4. Maxime Monfort (BEL) 0:25. 5. Cyril Gautier (FRA), gleiche Zeit. 6. Richie Porte (AUS) 0:27. 7. Michael Gogl (AUT) 0:29. 8. Diego Ulissi (ITA) 0:39. 9. Arthur Vichot (FRA). 10. Mathias Frank (SUI). Ferner: 17. Wilco Kelderman (NED). 18. Nairo Quintana (COL). 19. Sam Oomen (NED). 20. Simon Spilak (SLO). 21. Mikel Landa (ESP), alle gleiche Zeit. 47. Silvan Dillier (SUI) 2:31. 48. Reto Hollenstein (SUI), gleiche Zeit. 55. Stefan Küng (SUI) 3:11. 75. Gregory Rast (SUI) 4:44. 83. Michael Schär (SUI) 5:41. 104. Michael Albasini (SUI) 15:51. - 144 Fahrer gestartet, 141 klassiert.

Gesamtklassement: 1. Porte 22:04:13. 2. Kelderman 0:32. 3. Oomen, gleiche Zeit. 4. Enric Mas (ESP) 0:33. 5. Jack Haig (AUS) 0:41. 6. Quintana 0:45. 7. Ion Izagirre (ESP) 0:48. 8. Ulissi 0:52. 9. Spilak 0:58. 10. Landa 0:59. Ferner: 14. Frank 1:19. 35. Küng 6:04. 51. Hollenstein 16:21. 54. Kragh Andersen 18:28. 59. Dillier 21:58. 87. Rast 41:48. 93. Albasini 49:01. 101. Schär 49:01.

(fal/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pfui am 14.06.2018 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luss vom rind...,,,,,,,

    Und det sieger bekommt kuss von rinderknächt! Igitt

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  • Velo Fan Sepp am 15.06.2018 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Vorher orientieren!

    Die Zeitung Ostschweiz ,sollte sich besser orientieren .Die haben geschrieben das die Tour de Suisse gestern Donnerstag über Ziegelbrücke ging, das ist leider falsch .die Tour ging von Niederurnen nach Bilten +dann nach Gommiswald.Liebe Ostschweiz ,vorher besser sich orientieren!nicht das Leute nach Ziegelbrücke pilgern.

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  • globi am 15.06.2018 07:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    haha

    Und das soll die Königsetappe gewesen sein. Wir Schweizer haben halt keinen König darum wissen wir auch nicht was das Wort bedeutet. Mir scheint dass da nicht die richtigen Leute am Werk sind denn die diesjährige TdS ist nur langweilig und in dieser Form zum Tod verurteilt. Noch schlechter sind nur noch die Fernsehkommentatoren mit ihrem Gschnurr als ob sie am Radio den Leuten erklären müssten was sie sehen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Velo Fan Sepp am 15.06.2018 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Vorher orientieren!

    Die Zeitung Ostschweiz ,sollte sich besser orientieren .Die haben geschrieben das die Tour de Suisse gestern Donnerstag über Ziegelbrücke ging, das ist leider falsch .die Tour ging von Niederurnen nach Bilten +dann nach Gommiswald.Liebe Ostschweiz ,vorher besser sich orientieren!nicht das Leute nach Ziegelbrücke pilgern.

    • Alt Velo Gümmeler. am 16.06.2018 08:20 Report Diesen Beitrag melden

      Ein Weesner der nach Niederurnen ging.

      Lieber Sepp habe ich auch so gelesen in der Südostschweiz .Aber habe im Glück Marschtabelle studiert +bin nicht nach Ziegelbrücke gepilgert.

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  • globi am 15.06.2018 07:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    haha

    Und das soll die Königsetappe gewesen sein. Wir Schweizer haben halt keinen König darum wissen wir auch nicht was das Wort bedeutet. Mir scheint dass da nicht die richtigen Leute am Werk sind denn die diesjährige TdS ist nur langweilig und in dieser Form zum Tod verurteilt. Noch schlechter sind nur noch die Fernsehkommentatoren mit ihrem Gschnurr als ob sie am Radio den Leuten erklären müssten was sie sehen.

    • Haase am 16.06.2018 07:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @globi

      In Bezug auf die Fernsehkommentatoren, insbesondere der Dauerplauderi Felder muss ich dir recht geben. Einfach nur peinlich.

    • EX Velo Profi momentan im TI am 16.06.2018 08:28 Report Diesen Beitrag melden

      Eine der härtesten Sportart !

      Vermutlich hat dieser Globi noch nie ein Rennrad bestiegen.Pässe wie Furka über 2400 Meter +Klausen von Bürglen nach dem Klausenpass circa 1900 Meter sind kein Zuckerschlecken.Aber am PC kann man schon grosse Sprüche klopfen.Velo Profi ist ein hartes Metier.Da könnten sich die Rasenclowns eine Scheibe abschneiden.Dieser Globi hat null Ahnung .

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  • Giachem Gidon am 14.06.2018 20:33 Report Diesen Beitrag melden

    Hauseckenrennen

    Und das soll eine Königsetappe sein? Für mich ein besseres Hauseckenrennen ohne jede Spannung. Das Ende der TdS naht zum regionalen Ereignis.

    • Fredi am 14.06.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Giachem Gidon

      War eine richtige langweilige Königsetappe bis auf den letzten Kilometer. Bis jetzt die ganze Tour keine Spannung.

    • EX Profi am 15.06.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

      Knallharte Etappe vom Wallis bis nach Go

      Wenn jemand schreibt das eine solche Etappe über die diese schweren Pässe als Hausecken Rennen sind ,versteht er nichts von Radsport .Auch die Klausenetappe ist recht schwer von Bürglen bis zum Klausen.Ich frage mich ?was für Schreibtischtäter das sind.

    • Franco am 16.06.2018 08:33 Report Diesen Beitrag melden

      Für mich sind Velo Profis super Kerle.

      Bin deiner Meinung EX Profi.Ueber Furka 2400 Meter circa und Klausen 1900Meter circa ist knallhart zufahren.Und dann noch den Stutz bis Gommiswald.

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  • Pfui am 14.06.2018 20:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luss vom rind...,,,,,,,

    Und det sieger bekommt kuss von rinderknächt! Igitt

    • Sepp von der March am 16.06.2018 08:41 Report Diesen Beitrag melden

      Bin deiner Meinung Herr Pfui

      Es gäbe sicher auch andere Ehrendamen als Lesbische.Die Schlager trällernde kann man lassen.

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  • Was soll das? am 14.06.2018 18:57 Report Diesen Beitrag melden

    Zuoberst

    Soll nicht Federer,nicht Tour de Suisse, sondern Fussball WM!

    • Hector am 14.06.2018 19:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Was soll das

      Hier geht es um Sport. In dies Kategorie fällt Fussball leider nicht.

    • Velochnüttler am 15.06.2018 08:27 Report Diesen Beitrag melden

      Migranten Truppe Rasenclowns.

      Da muss ich auch sagen .diese Rennvelofahrer machen noch harten Sport ,was man bei den Rasenclowns nicht sagen kann.

    • Ehemaliger Velo Rennfahrer am 16.06.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

      Velo Rennfahrer 120%Fit

      Als ehemaliger Rennfahrer ,weiss ich was Renn Velo fahren ist.Da kann man nicht wie beim Fussball am Klausen auf ein Bänklein hocken.

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