Tour de France

26. Juli 2014 18:24; Akt: 26.07.2014 19:01 Print

Martin gewinnt Zeitfahren – Nibali vor Gesamtsieg

Der Deutsche Tony Martin gewinnt das einzige Zeitfahren der Tour de France. Vincenzo Nibali (It) sichert sich auf der zweitletzten Etappe dank seinem 4. Etappenrang den Gesamtsieg.

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Der Deutsche Tony Martin gewinnt das Einzelzeitfahren von Bergerac nach Périgueux über 54 km überlegen. Er nimmt dem Zweiten Tom Dumoulin aus Holland 1:39 ab. Der Italiener Vincenzo Nibali verteidigt sein Leader-Trikot souverän und wird im Zeitfahren Vierter. Ramunas Navardauskas überrascht die Sprinter und gewinnt die 19. Etappe in Bergerac. Das Wetter zeigt sich nicht von der netten Seite. Gesamtleader Vincenzo Nibali hat keine Probleme und geht mit beruhigendem Vorsprung ins Zeitfahren am Samstag. Vincenzo Nibali feiert in Hautacam seinen vierten Etappensieg und baut den Vorsprung im Gesamtklassement weiter aus. Bergpreisleader Rafal Majka aus Polen gewinnt die zweite Pyrenäenetappe von Saint Gaudens nach Saint Lary-Soulan 29 Sekunden vor dem ersten Verfolger. Gesamtleader Vincenzo Nibali wurde mit 49 Sekunden Rückstand Etappendritter. Der Australier Michael Rogers (Bild) gewinnt die erste Etappe in den Pyrenäen vor Thomas Voeckler. Vincenzo Nibali zeigt keine Schwäche und ist weiter auf Titelkurs. Der Ruhetag hat nicht geholfen: Weltmeister Rui Costa (rechts) muss wegen Problemen mit den Bronchien die Tour de France abbrechen. Alexander Kristoff jubelt über seinen Sprintsieg. Der Schweizer Martin Elmiger (l.) und Jack Bauer prägen die Etappe mit einer Soloflucht, werden aber kurz vor dem Ziel eingeholt. Gute Sicht auf den Tour-Tross. Am Vortag noch Zweiter, jetzt überquert der Pole Rafal Majka als Erster die Ziellinie. Er gewinnt die zweite Alpen-Etappe solo. Leader Vincenzo Nibali ist ihm auf den Fersen und beendet das Rennen auf dem zweiten Platz. Damit baut er die Führung aus. Solo-Sieg von Tour-Leader Vincenzo Nibali. Gegen den Italiener ist auf der ersten Alpenetappe kein Kraut gewachsen. Der zweitplatzierte Pole Fafal Majka kommt mit einem Rückstand von 10 Sekunden im Ziel auf 1730 Metern Höhe an. Alexander Kristoff gewinnt die 12. Etappe im Sprint vor Peter Sagan. Es ist der erste Tour-de-France-Etappensieg für den Norweger. Vincenzo Nibali darf das gelbe Trikot weiterhin tragen. Schmerzhaft: David de la Cruz melgarejo verletzt sich bei einem Sturz und muss die Tour aufgeben. Tony Gallopin triumphiert nach dem Ruhetag im Schlusssprint der 11. Etappe. Vincenzo Nibali verteidigt das gelbe Leadertrikot souverän. Ruhetag an der diesjährigen Tour de France: Fabian Cancellara gibt bekannt, dass er aus der Rundfahrt aussteigt. Tagessieg und Gesamtführung: Vincenzo Nibali gewinnt die 10. Etappe mit der Bergankunft in La Planche des Belles Filles. Der Italiener überholt im Schlussaufstieg alle Gegner und erscheint nach 161,5 km alleine im Ziel. Tony Gallopin muss das Maillot jaune nach nur einem Tag wieder an Nibali abtreten. Mit Tränen und Schmerzen endet die 10. Etappe für Mitfavorit Alberto Contador. Der Spanier stürzt in der Abfahrt des Petit Ballon und muss mit einer Knieverletzung aufgeben. Solo-Sieg in Mulhouse: Der Deutsche Tony Martin feiert seinen Erfolg auf der 9. Etappe nach 170 Kilometern. Fabian Cancellara sichert sich mit einem beherzten Sprint in der Verfolgergruppe Rang 2 hinter Martin. Der Franzose Blel Kadri beschehrt Frankreich an der 8. Etappe der diesjährigen Tour de France den ersten Heimsieg. Die Schweizer Hoffnung Mathias Frank muss die Tour de France 2014 aufgeben. Der Luzerner stürzt auf der 7. Etappe und bricht sich den linken Oberschenkel. Nicht nur Frank stürzt. Im Schlusssprint in Nancy erwischt es auch den Amerikaner Andrew Talansky. Im Sprint setzt sich der Italiener Matteo Trentin hauchdünn vor Peter Sagan durch. Leader bleibt der Italiener Vincenzo Nibali. Wieder ein deutscher Etappensieg: André Greipel setzt sich im Sprint durch. Vincenczo Nibali belibt auch nach der sechsten Etappe im gelben Trikot. Der Holländer Lars Boom fährt bei der Pavé-Etappe zum Sieg. Nibali bleibt im Leadertrikot. Für Titelverteidiger Christopher Froome ist die Tour de France bereits vorbei. Er stürzt auf der 5. Etappe mehrmals und gibt rund 70 Kilometer vor dem Ziel auf. Von den Stürzen gezeichnet steigt er in den Team-Wagen. Die 4. Etappe von Le Toquet-Paris-Plage nach Lille wird im Sprint entschieden. NIcht zu schlagen: Der Deutsche Marcel Kittel holt seinen dritten Tagessieg. Nicht mehr dabei ist Andy Schleck. Der Tour-Sieger von 2010 hatte sich bei der 3. Etappe bei einem Sturz am Knie verletzt. Frankreich empfängt den Briten Christopher Froome nicht herzlich: Der Titelverteidiger stürzt, zieht sich heftige Schürf wunden zu, kann jedoch weiterfahren. Marcel Kittel feiert in der dritten Etappe der Tour de France seinen zweiten Tagessieg - schon in der Startetappe war er nicht zu schlagen. Die Zielgerade vor dem Buckingham Palace in London fuhr Kittel von der Spitze aus und blieb von seinen Konkurrenten unangetastet. Der Italiener Vincenzo Nibali fährt zwei Sekunden vor den ersten Verfolgern ins Ziel der zweiten Tour-Etappe. Damit fährt der letztjährige Giro-Sieger die 3. Etappe in Gelb. Marcel Kittel gewinnt den Massenspurt und darf sich als erster Fahrer ins Maillot jaune einkleiden lassen. Mark Cavendish kommt kurz vor dem Ziel zu Fall und verletzt sich an der Schulter. Fabian Cancellara (l.) entgeht dem Sturz. Sein Angriff rund 1 Kilometer vor dem Ziel bleibt aber ohne Erfolg. Königliche Unterstützung beim Tour-Start in England. Alberto Contador (r.) fordert Vorjahressieger Christopher Froome heraus. Mathias Frank ist Captain des Schweizer Teams IAM. Fabian Cancellara startet ohne grosse Ambitionen. Die 101. Tour de France beginnt am 5. Juli in Leeds und endet am 27. Juli in Paris.

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Nibali hielt auch im Kampf gegen die Uhr mit den Besten mit und liess im Gesamtklassement erwartungsgemäss nichts mehr anbrennen. Von den Top Ten in der Gesamtwertung war Nibali der schnellste (1:58 hinter Martin). Er wird am Sonntag als erster Italiener seit Marco Pantani 1998 im «Maillot jaune» auf der Champs-Élysées einfahren.

Begleitet wird Nibali in Paris auf dem Podest von den beiden Franzosen Jean-Christophe Péraud (7:52 hinter Nibali) und Thibaut Pinot (8:24). Dank seinen Zeitfahren-Qualitäten verdrängte Péraud (7./2:27 hinter Martin) seinen Konkurrenten Pinot (12./3:12) noch von Platz 2. Zwei Franzosen standen letztmals 1984 auf dem Podest einer Tour de France.

Elmiger fuhr stark

Der Spanier Alejandro Valverde konnte sich seinen in den Pyrenäen verlorenen Podestplatz als 28. (4:28 hinter Martin) nicht mehr zurückerobern. Ein starkes Zeitfahren zeigte Martin Elmiger. Der 35-jährige Zuger verlor wie Pinot 3:12 und klassierte sich als bester Schweizer im 13. Rang.

Martin war im 54 km langen Zeitfahren von Bergerac nach Périgueux eine Klasse für sich. Er fuhr auf den zweitklassierten Holländer Tom Dumoulin einen Vorsprung von 1:39 Minuten heraus. Dritter wurde der Tscheche Jan Barta mit einem Rückstand von 1:47. Der Wahlschweizer Martin sicherte sich den zweiten Tagessieg an dieser Tour, nachdem er die 9. Etappe nach Mulhouse solo (vor Fabian Cancellara) für sich entschieden hatte.

Die Tour de France geht am Sonntag mit der 137,5 km langen Etappe von Évry nach Paris zu Ende. Für den prestigeträchtigen Sieg auf der Champs-Élysées sind erneut die Deutschen – mit den Sprintern Marcel Kittel und André Greipel – favorisiert.

101. Tour de France. 20. Etappe, Einzelzeitfahren Bergerac - Périgueux (54 km): 1. Tony Martin (De) 1:06:21. 2. Tom Dumoulin (Ho) 1:39 zurück. 3. Jan Barta (Tsch) 1:47. 4. Vincenzo Nibali (It) 1:57. Ferner: 7. Jean-Christophe Péraud (Fr) 2:27. 12. Thibaut Pinot (Fr) 3:12. 13. Martin Elmiger (Sz) 3:12. 28. Alejandro Valverde (Sp) 4:28.

Gesamtklassement: 1. Nibali 86:37:52. 2. Péraud 7:52. 3. Pinot 8:24. 4. Valverde 9:55. 5. Tejay van Garderen (USA) 11:44. 6. Romain Bardet (Fr) 11:46. Ferner: 23. Richie Porte (Au) 1:00:35. 32. Wyss 1:38:27. 43. Schär 2:09:52. 44. Rafal Majka (Pol) 2:17:53. 47. Martin 2:25:20. 61. Peter Sagan (Slk) 2:53:16. 70. Albasini 3:06:00. 75. Elmiger 3:12:19. 86. Reichenbach 3:27:19. 102. Rast 3:43:37.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Loris am 26.07.2014 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toller symphatischer und anständiger ....Nibali!

    Nibali Nibali Grande!! Grazie!!! So toll il scualo!!

  • pantani7 am 26.07.2014 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sei un grande

    und die franzosen werden uns wieder hassen.wieder schnappt ihnen ein italo den grossen sieg weg....nibali schenkt das gdlbe trikot pantanis mutter tonina...tolle geste.grande

Die neusten Leser-Kommentare

  • pantani7 am 26.07.2014 22:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sei un grande

    und die franzosen werden uns wieder hassen.wieder schnappt ihnen ein italo den grossen sieg weg....nibali schenkt das gdlbe trikot pantanis mutter tonina...tolle geste.grande

  • Loris am 26.07.2014 19:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toller symphatischer und anständiger ....Nibali!

    Nibali Nibali Grande!! Grazie!!! So toll il scualo!!