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Seit 1925 wird der Schweizer Cup ausgetragen. 16 verschiedene Titelträger gab es bisher - zuletzt eroberte Basel die begehrte Trophäe. Wer wird Cupsieger 2011? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte.

Spieler müssen «Nachsitzen»

30. Mai 2011 14:58; Akt: 18.10.2011 07:40 Print

Ungewisse Zukunft bei Xamax

von Eva Tedesco - Xamax muss nach der Niederlage gegen Sion im Cupfinal noch zwei Tage warten, bis es in die Ferien geht. Denn die neuen Investoren wollen mit allen über die Zukunft sprechen.

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Eine Weiterbeschäftigung von Bernard Challandes als Trainer von Xamax Neuenburg ist ungewiss. (Keystone/AP)

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Das Team von Bernard Challandes hatte sich viel vorgenommen für den Cupfinal. Im vierten Anlauf wollte man endlich den Pokal ergreifen und zudem der übermächtigen Cup-Mannschaft aus dem Wallis endlich eine erste Niederlage zufügen. Das Vorhaben bröckelte bereits in der 3. Minute des Endspiels. Giovanni Sio hatte per Kopf zur Sittener Führung getroffen. Als Vilmos Vanczak nur vier Minuten später zum 2:0 erhöht hatte, war der Traum vollends geplatzt

«Vom Schlag des frühen Gegentreffers haben wir uns bis in die zweite Halbzeit nicht erholt», so Fréderic Page. Der Xamax-Verteidiger suchte erst gar nicht nach Ausreden. «Sion ist halt eine Cup-Mannschaft. Wenn du gegen die im Final so früh zwei Tore zurückliegst, wird es ganz, ganz schwierig.» Es wurde für die Neuenburger nicht nur schwierig, sondern unmöglich sich noch einmal aufzubäumen und den Match eine Wende zu geben.

Ungewisse Zukunft in Neuenburg

Die Saison ist mit dem Cupfinal für Xamax aber immer noch nicht zu Ende. Die Spieler müssen in den nächsten zwei Tagen «Nachsitzen» und für Gespräche mit den neuen Investoren bereit stehen. «Der Präsident und der Sportchef werden uns wohl über die nächste Zukunft informieren. Wir wissen ja derzeit gar nichts. Weder wer Trainer wird, noch wie es weitergeht», so Page. Erst nach den Gesprächen dürfen die Spieler in die Ferien gehen – genauer ab Dienstagabend.

Der Vertrag von Trainer Bernard Challandes, der als «Feuerwehrmann» für die letzten Spiele im Abstiegskampf eingestiegen war und dessen Vertrag mit dem Cupfinal in Basel zu Ende ging, wird nicht verlängert. Präsident Rudakow und Klubbesitzer Tschagajew suchen für die Besetzung der Trainerbank eine neue Lösung.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Chregi Furler am 30.05.2011 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    50+1

    In der Schweiz muss man die 50+1Regeln einführen. Damit niemand einen Fussballclub alleine beherrschen kann. Da ist Deutschland ein Vorbild.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Chregi Furler am 30.05.2011 15:36 Report Diesen Beitrag melden

    50+1

    In der Schweiz muss man die 50+1Regeln einführen. Damit niemand einen Fussballclub alleine beherrschen kann. Da ist Deutschland ein Vorbild.

    • Durchblick am 31.05.2011 22:47 Report Diesen Beitrag melden

      Maroder Fussball

      Ein reiches Land wie die Schweiz kann sich finanziell nicht selbst für den Sport Fussball einsetzen. Fussball wiederspiegelt ebenfalls die Gesellschaft dieses Landes und ist wie England vor unlauteren Investoren nicht zu retten. Man kann sich nicht durch Regeln schützen, ein Umdenken der Gesellschaft sollte einsetzen.

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