Ski-WM

02. Februar 2011 20:27; Akt: 04.02.2011 14:03 Print

14 Namen im ersten Swiss-Ski-Aufgebot

Swiss-Ski hat ein erstes Aufgebot für die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen kommuniziert.

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Über die Wackelkandidatinnen und -kandidaten wird nach den Weltcup-Rennen in Hinterstoder (Männer) und Zwiesel (Frauen) befunden. Zehn Männer und vier Frauen haben die Selektionskriterien vollumfänglich erfüllt und das WM-Ticket auf sicher. Es sind dies Marc Berthod (Riesenslalom), Didier Cuche (Abfahrt, Super-G und Riesenslalom), Beat Feuz (Abfahrt und Super-Kombination), Marc Gini (Slalom), Tobias Grünenfelder (Super-G), Carlo Janka (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Super-Kombination), Patrick Küng (Abfahrt), Sandro Viletta (Riesenslalom), Markus Vogel (Slalom) und Silvan Zurbriggen (Abfahrt, Super-G, Slalom und Super-Kombination) sowie Dominique Gisin, Lara Gut, Nadja Kamer und Fabienne Suter (alle Abfahrt und Super-G).

Vor der Männer-Abfahrt wird eine interne Ausscheidung nötig sein. Lara Gut und Fabienne Suter werden im Riesenslalom sehr wahrscheinlich auch dann eingesetzt, wenn sie das fehlende Top-15-Resultat am Samstag in Zwiesel nicht erreichen. Das Duo sowie Dominique Gisin werden voraussichtlich auch in der Super-Kombination dabei sein.

Spannender als die Vollzugsmeldung mit diesen 14 Namen wird sein, wer sonst noch berücksichtigt wird. Von jenen Cracks, welche die Kriterien zur Hälfte erfüllt haben, darf Youngster Justin Murisier (Slalom) mit einem Aufgebot rechnen. Die Speed-Spezialisten Marc Gisin und Ambrosi Hoffmann können mit einem guten Super-G-Auftritt am Samstag in Hinterstoder noch einmal Werbung in eigener Sache machen.

Das Gleiche gilt für Denise Feierabend und Juniorin Wendy Holdener am Freitag in Zwiesel im Slalom. Feierabend, die Junioren-Weltmeisterin von 2009, hat die Kriterien im Slalom und in der Super-Kombination je zu 50 Prozent erfüllt. Holdener kann zwar kein Top-15-Resultat, aber zwei 18. Plätze im Slalom vorweisen. Beide haben sehr gute Selektionschancen, weil sie auch von einem Jugend-Bonus profitieren können.

Reto Schmidiger dagegen hat im Weltcup noch nichts Zählbares erreicht. Der alte und neue Junioren-Weltmeister im Slalom ist deshalb im Vergleich mit Justin Murisier klar im Nachteil, obwohl er am Montag in Crans-Montana anderthalb Sekunden schneller war als der zweitklassierte Walliser.

(sda)