Super-G Herren

08. Februar 2011 23:36; Akt: 09.02.2011 09:50 Print

Dank Fondue zu Gold?

von Herbie Egli, Garmisch - Auch die Herren starten mit dem Super-G ihr WM-Abenteuer. Didier Cuche hat sich mit «einheimischer Kost» gestärkt und will so seinen Titel verteidigen.

Didier Cuche und Carlo Janka wollen im WM-Super-G angreifen. (Video: 20 Minuten Online)
Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Schweiz hat am Mittwoch gleich drei heisse Eisen im Feuer. Didier Cuche ist als Weltmeister von Val d'Isère 2009 der Titelverteidiger und in Top-Form. Auch Carlo Jankas Formkurve zeigt nach seiner Pause wieder nach oben. Der Dritte im Bunde ist Tobias Grünenfelder. Der Glarner gewann in Lake Louise mit dem Super-G sein erstes Weltcuprennen und will auch in Garmisch um die Medaillen fahren. Silvan Zurbriggen und Sandro Viletta komplettieren das Schweizer Feld auf der Startliste.

Umfrage
Wieviele Medaillen holt die Schweiz an der Ski-WM in Garmisch?
21 %
46 %
26 %
7 %
Insgesamt 4029 Teilnehmer

«Ich hoffe, dass es hilft»

Die Schweizer Herren kamen am letzten Sonntag direkt vom Riesenslalom in Hinterstoder nach Garmisch-Partenkirchen. Cuche begab sich gleich ins Swiss House und liess es sich nicht nehmen, ein Fondue zu essen. «Ich hoffe, dass es hilft. Ich habe schon lange kein Fondue mehr gegessen und es war sehr fein.» Bis zum Start des Super-G hat Cuche den Käse im Magen sicher verdaut. Der 36-jährige Neuenburger empfiehlt die Schweizer Spezialität sogar weiter. «Ihr müsst das auch probieren.» Danke für den Tipp, Didier. Werden wir sicher noch machen.

Über das bevorstehende Rennen verlor Cuche nicht all zu viele Worte. «Laut Statistik habe ich in der Abfahrt die besten Medaillenchancen. Ich bin aber offen für alles», so der Titelverteidiger. Gesprächiger zeigte sich Carlo Janka. Auch wenn das erste WM-Rennen nicht gerade sein liebstes ist. «Der Super-G ist bei mir die Überraschungs-Disziplin. Es ist sehr schwierig, konstant zu fahren, um vorne dabei zu sein. Ich hoffe, dass es in Garmisch gelingt.» Beim Weltcup-Finale vor einem Jahr war dies mit dem 11. Platz weniger der Fall. Doch dies hatte mit den äusseren Bedingungen zu tun. «Letztes Jahr spielte das Wetter nicht mit. Nun sieht es ja gut aus», sagt der 24-jährige Bündner. Man wünscht es den Schweizern, dass die Sonne nach dem Rennen auch noch scheint, was die Medaillen betrifft.

Der Super-G der Männer startet um 11 Uhr. 20 Minuten Online berichtet live.