Slalom von Zagreb

06. Januar 2019 17:09; Akt: 06.01.2019 18:56 Print

Das kollektive Schweizer Scheitern im Video

Die Ausgangslage war top, das Resultat weniger. In Zagreb schafft es von sechs Schweizern im zweiten Lauf nur einer in die Top 10.

Der einzige Schweizer, der es in Zagreb unter die besten Zehn schafft: Daniel Yule. Video: SRF
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Sechs von 30. Was für eine Ausgangslage, sechs von 30 Fahrern im zweiten Lauf vom Slalom in Zagreb waren Schweizer. Ein Fünftel also aller für den zweiten Durchgang Qualifizierten. Mehr stellte niemand, nicht die Österreicher, nicht die Italiener und auch nicht die Franzosen. Die Chancen auf einen Podestplatz oder zumindest auf ein schönes Teamresultat waren gross: Ramon Zenhäusern (7), Daniel Yule (8), Luca Aerni (11), Loic Meillard (14), Tanguy Nef (28) und Marc Rochat (30) sollten dazu beitragen.

Den Anfang machte Rochat. Er hatte sich als 30. gerade so für den zweiten Lauf qualifiziert. Seine Fahrt dauerte 17 Tore, dann fiel ihm der Ski ab. Es war der Auftakt in einen missglückten zweiten Lauf der Schweizer.

Marc Rochat verliert einen Ski und kommt nicht ins Ziel. Video: SRF

Oder doch nicht? Nach Rochat war die Reihe an Tanguy Nef und damit schon am Highlight aus helvetischer Sicht. Der Genfer hielt sich als einer von zwei Fahrern schadlos und machte ganze 15 Plätze gut, landete schlussendlich auf Platz 13. Der zweite Lauf von Nef:

Nef fährt im zweiten Lauf die siebtbeste Zeit. Video: SRF

Die Hoffnung auf ein Top-Resultat des Teams war also wieder intakt, Nef zeigte, was da möglich war in diesem zweiten Lauf. Es kam anders. die Schweizer scheiterten der Reihe nach.

Zuerst Loic Meillard:

Der Shootingstar fädelt nach 20 Sekunden ein. Video: SRF

Dann Luca Aerni:


Er schaffte es immerhin noch ins Ziel, wurde aber Letzter. Video: SRF

Und zum Schluss mit der Aussicht auf ein Glanzresultat auch Ramon Zenhäusern:

Mit grossem Vorsrpung unterwegs und dann doch draussen. Video: SRF

Es ist – abgesehen von Nef und Yule – ein Nachmittag zum Vergessen für das Schweizer Team. Nichtsdestotrotz zeigte der erste Lauf, dass die Slalom-Truppe wohl so gut ist wie nie und man diesen zweiten Lauf in die Akte Ausrutscher einordnen kann. Schliesslich schieden im zweiten Lauf von Zagreb insgesamt neun Fahrer aus, darunter auch der nach dem ersten Durchgang führende Marco Schwarz aus Österreich.

Wintersport

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • MG am 06.01.2019 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon vergessen.....?

    Mein Gott, noch vor 2, 3 Jahren wären wir froh gewesen, wenn sich überhaupt ein Schweizer für den 2. Lauf qualifiziert hätte.

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  • rita studer am 06.01.2019 18:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    rita

    aber Daniel Yule ist momentan im Slalomweltcup Zweiter - woow wann gab's das zum letztenmal?

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  • rita studer am 06.01.2019 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    rita

    man muss aber auch sagen, dass es super ist dass die Jungs nach nicht so gutem 1. Lauf voll angreifen. Im Slalom geht's um Milimeter, da ist leider ein Einfädler möglich

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Linda die Echte am 07.01.2019 08:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo liegt das Problem wohl?

    Das Problem im Schweizer Skiverband ist nach wie vor U. Lehmann, wieviele sehr gute Trainer hat der schon vergrault und Sitz immer noch als Chef da. Dieses Trainer haben heute im Ausland gute Jobs gefunden, die Resultate dieser Fahrer/innen zeigen es jedesmal deutlich auf.

    • Hubi am 07.01.2019 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Linda die Echte

      Gratuliere eine die das Problem erkannt hat Urs Lehmann kommentiert lieber bei Eurosport Skirennen anstatt das seine Arbeit machen würde und da würde es einen ganzen Haufen Arbeit geben

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  • Cydious am 06.01.2019 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nur...

    Aber im unnötigen Gehype von mittelmässigen Sportlern sind die Schweizer Weltklasse.

  • Peter am 06.01.2019 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Skifahrer

    Die grosse Zeiten von der Schweizer Skifahrer Nation ist vorüber. Das weiss man schon lange. Da hätte man früher aufstehen sollen. Jetzt ist es zuspät

    • Benny am 06.01.2019 19:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Heute rennt man halt lieber einem Ball hinterher..

    • Warum am 06.01.2019 19:41 Report Diesen Beitrag melden

      @ Peter - sollte es zu spät sein ?

      Wie überall braucht der Generationenwechsel auch im Skisport Zeit. Lassen wir also den jungen Sportlern und Sportlerinnen Zeit ihre Erfahrungen zu sammeln. Schliesslich hat auch Didier Chuche seine besten Fahrten erst im sogenannte reiferen Alter runtergebracht.

    • Patricl am 07.01.2019 06:41 Report Diesen Beitrag melden

      @warum

      Welche generation soll denn folgen? Lachhaft.

    • Trudi am 07.01.2019 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Und eine Infrastruktur aufbauen und einmal im Sommer nach Stams Reisen schauen wie der Nachwuchs betreut wird und in der Schweiz sollte man auch Talente fördern wo die Eltern auch kein Geld haben

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  • Frage am 06.01.2019 18:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Darf man eine Vertikale eigentlich von der anderen Seite fahren, wie Ramon es gemacht hat?

    • joe am 06.01.2019 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Frage

      Ja darf man, geht aber meist nicht auf weil dann das aussentor der Kombination gefahren werden muss und da die abstände meist zu eng werden um die nächsten tore zu erwischen.

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  • Vom Jäck am 06.01.2019 18:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meh Dräck

    Aiaiai Leute, ist das mit dem "Grossen Schnee" schon durch oder ists sonst einfach langweilig. Sonst interessiert sich sich doch niemand für das CH Slalom Team. Meh Dräck passt nid immer!