Nach dem Horrorsturz

21. Februar 2011 13:59; Akt: 21.02.2011 14:02 Print

Erste Bilder von Hans Grugger veröffentlicht

Der in Kitzbühel verunfallte Hans Grugger macht auf den ersten Bildern aus dem Krankenhaus einen guten Eindruck. Er wurde in eine Privatklinik verlegt.

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Auf Grund seiner guten körperlichen Verfassung konnte Hans Grugger bereits am vergangenen Freitag von der Intensivstation der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck entlassen werden. Der Salzburger wurde zur weiteren Rehabilitation ins Landeskrankenhaus Hochzirl verlegt. «Wir freuen uns sehr über die gesundheitlichen Fortschritte von Herrn Grugger. Er hat sich rasch von der Operation vergangener Woche erholt, bisher sind keine Komplikationen aufgetreten, weshalb er auch früher als geplant in die Reha-Einrichtung verlegt werden konnte», so Professor Dr. Claudius Thomé.

In der neurologischen Abteilung des Landeskrankenhauses Hochzirl hat man Gruggers gesundheitlichen Zustand in den letzten Tagen genau evaluiert und einen entsprechenden Rehabilitationsplan erstellt. «Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen sind durchaus positiv, Herr Grugger hat ein sehr gutes Reha-Potenzial. Dementsprechend haben wir ein spezifisches Trainingsprogramm entwickelt, das genau auf Hans Grugger und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es umfasst physiotherapeutische und ergotherapeutische Massnahmen, aber auch Kognito-Therapie, also Therapieeinheiten im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration», sagt Professor Dr. Leopold Saltuari, Leiter der neurologischen Abteilung in Hochzirl.

Erstmals seit dem schlimmen Trainingssturz am 20. Januar in Kitzbühel hat der ÖSV zudem vier Fotos von Hans Grugger veröffentlicht. Diese zeigen den Skiprofi bei therapeutischen Massnahmen sowie gemeinsam mit Freundin Ingrid Rumpfhuber. Der 29-Jährige macht auf den Bildern einen erstaunlich guten Eindruck, er scheint allerdings massiv an Gewicht verloren zu haben. Mit der Veröffentlichung der Bilder weist der Österreichische Verband darauf hin, dass auf Wunsch des Athleten und dessen Familie Foto- und Interviewmöglichkeiten in den nächsten Tagen und Wochen nicht möglich sein werden.

(mon)