Ski alpin

23. März 2011 16:32; Akt: 23.03.2011 16:55 Print

Erste Meistertitel für Feuz und Abderhalden

Beat Feuz und Marianne Abderhalden heissen die ersten Sieger an den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz. Der Berner triumphierte in der Super-Kombination, die St. Gallerin in der Abfahrt.

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Beat Feuz ist Schweizer Meister in der Super-Kombination. (Bild: Reuters)

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Für den 24-jährigen Beat Feuz war es die erste Goldmedaille an nationalen Titelkämpfen der "Grossen". Den Grundstein zum Erfolg legte der Sieger der Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell am Morgen als überlegener Schnellster in seiner bevorzugten Disziplin, als er auf der Piste Corviglia bei besten Bedingungen allen Konkurrenten 0,64 Sekunden und mehr abknöpfte. "Ich wusste, dass ich eine gute Abfahrt zeigen muss. Im Slalom dann habe ich voll angegriffen und gehofft, dass der Vorsprung ausreicht. Dennoch kommt der Titel für mich eher überraschend", so Feuz, der zuvor erst einmal auf einem SM-Podest stand, im vergangenen Jahr auf dem Stoos als Abfahrts-Zweiter.

Bei den Frauen sicherte sich die bald 25-jährige Marianne Abderhalden - auf dem exakt gleichen Kurs wie die Männer - ebenfalls ihren ersten SM-Titel. "An den Schweizer Meisterschaften zu triumphieren, war nicht unbedingt mein Hauptziel für diesen Winter. Aber natürlich freue ich mich über die Goldmedaille. Diese ist für mich das i-Tüpfelchen nach meinen guten Leistungen zuletzt", sagte die Toggenburgerin. Für Abderhalden, 2006 in Kanada Junioren-Weltmeisterin in der Abfahrt, war es die fünfte SM-Auszeichnung nach zuvor je zweimal Silber und Bronze.

Trotz nur zwei Hundertsteln Rückstand zeigte sich auch Wendy Holdener zufrieden über ihre erste Medaille an Schweizer Meisterschaften. "Ich hoffte auf einen Platz auf dem Podest, das ist mir gelungen. Der knappe Rückstand trübt meine Freude nicht", so die erst 17-jährige Schwyzerin. Bronze ging an die Walliserin Fränzi Aufdenblatten, die ebenfalls nur 0,16 Sekunden auf Abderhalden einbüsste. Mit Dominique Gisin, Lara Gut, Fabienne Suter sowie Titelverteidigerin Nadja Kamer war in St. Moritz ein prominentes Quartett nicht am Start.

(sda)