Doch kein Besuch im «Sportpanorama»

15. März 2020 21:03; Akt: 16.03.2020 10:15 Print

Feuz und die Angst vor dem Einreiseverbot

Eigentlich hätte Beat Feuz bei SRF zu Besuch sein sollen. Weil die Schweiz ein Corona-Hochrisikoland ist, war das aber nicht möglich.

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Es hätte die grosse Kugel-Party werden sollen. Die vier Schweizer Disziplinensieger Corinne Suter (Super-G und Abfahrt), Loïc Meillard (Parallelrennen), Mauro Caviezel (Super-G) und Beat Feuz (Abfahrt) waren am Sonntagabend vom Schweizer Fernsehen ins «Sportpanorama» eingeladen, hätten ihre kleinen Kristallkugeln präsentieren sollen. Das Quartett erschien allerdings nicht komplett – Feuz musste zuhause bleiben, und wurde zeitweise zugeschalten.

Der Schangnauer lebt in Innsbruck, gemeinsam mit seiner Familie, und fürchtete, dass er aufgrund der neuen Einreisebestimmungen Österreichs nicht hätte heimkehren können. Offenbar war diese auch für Ausländer mit österreichischem Wohnsitz nicht garantiert. «Das Risiko war mir einfach zu gross», sagte Feuz in einer Liveschaltung zur Sendung.

Inside-Bericht der Ausgangssperre

Das SRF und der Skifahrer beide hätten zwar Abklärungen getroffen, doch eine klare Antwort habe niemand erhalten. «Gerade jetzt, wo die Skisaison früher zu Ende ist, war mir die Zeit mit meiner Familie doch zu wichtig, um das aufs Spiel zu setzen», so Feuz.

Er berichtete auch von der Ausgangssperre in Österreich: «Nur noch fürs Nötigste nach draussen. Einkaufen, Apotheke-Besuch, sonst sollte man es unterlassen.» Er sei gespannt wie lange es geht, bis in der Schweiz die gleichen Massnahmen getroffen werden: «Es ist traurig, aber ich hoffe, dass es schnell wieder vorbeigeht.»

Wintersport

(fas)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kurt am 15.03.2020 21:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Familie first!!

    Hätte gleich gehandelt wie Feuz. Familie hat eindeutig Vorrang. Schliesslich sind die Skifahrer schon genug weg von der Familie!!

  • Corinne Kobelt am 15.03.2020 21:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Familie for ever

    Er hat recht, Familie ist das wichtigste und kostbarste auf dieser Welt das man hat! Also, geniesst die Zeit mit euren liebsten.

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  • E.Nzian am 15.03.2020 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Bravo Feuz. In dieser Situation würde ich für ein paar Minuten SRF auch nicht von Innsbruck nach Bern reisen für die ewig dummen Fragen: was nämed sie mit vo dere saison?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ganjaflash am 22.03.2020 00:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden
    Giphy Giphy
  • susi am 17.03.2020 05:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der wahre Held BEAT FEUZ

    da könnten sich einige Sportler ein grosses Beispiel wie mann sich richtig verhält! vorallem ein sogenannter ch tennisspieler ein grosses Lob an Beat FEUZ

  • Fritz Schneider am 16.03.2020 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Feuz/ Einreiseverbot

    Das gefällt. Ein Sportler dem das Leben mit der Familie wichtiger ist als ein Bla Bla mit SRF. Ein Weiteres Bravo an Feuz .

  • Chris am 16.03.2020 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Auch so gefährlich

    Mit Engstirnigkeit, Ignoranz und Langeweile konnte man sich hier schon immer gut anstecken.

    • TMB am 16.03.2020 21:03 Report Diesen Beitrag melden

      Sportblablabla

      Was bringt Feuz dieses Sportpanorama? Nichts aber gar nichts, daher richtiger Entscheid von ihm.

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  • Chili am 16.03.2020 08:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr sympathisch

    Alles richtig gemacht. Familie geht vor und solange man es technisch richten kann, dass man zu einer Sendung zugeschaltet wird, erst recht. Da ich es hier nirgends schreiben kann: Was die Titlis-Bahn sich geleistet hat, ist unterste Schublade. Ein Frechheit gegenüber alle die sich Mühe geben die Einschränkungen einzuhalten. Sie hätten keine Angst eine Busse zu erhalten - und jetzt erst recht würde ich denen mind. 5000. aufbrummen. Egoistisch, dekadent und Arrogant.

    • Jan U. am 16.03.2020 13:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Chili

      Was sind schon 5000 Franken Busse für die Titlis-Bahnen. Die lachen sich ja kaputt. Wenn sie den Betrieb einstellen, kostet die das Milionen, da nehmen die gerne die 5000 Franken Busse in Kauf.

    • Lusbueb am 16.03.2020 14:46 Report Diesen Beitrag melden

      @Chili

      Ich sehe nicht ein, warum eine Titlis-Bahn schliessen soll, wenn immernoch italienische Grenzgänger in die CH kommen...

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