Horrorsturz von Kitzbühel

16. Februar 2011 10:14; Akt: 21.02.2011 14:05 Print

Grugger in Reha-Klinik verlegt

Der in Kitzbühel verunfallte Hans Grugger hat die Intensivstation der Uni-Klinik Innsbruck verlassen. Er setzt die Rehabilitation in einem anderen Krankenhaus fort.

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21. Februar
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Auf Grund seiner guten körperlichen Verfassung konnte Hans Grugger bereits am vergangenen Freitag von der Intensivstation der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck entlassen werden. Der Salzburger wurde zur weiteren Rehabilitation ins Landeskrankenhaus Hochzirl verlegt. «Wir freuen uns sehr über die gesundheitlichen Fortschritte von Herrn Grugger. Er hat sich rasch von der Operation vergangene Woche erholt, bisher sind keine Komplikationen aufgetreten, weshalb er auch früher als geplant in die Reha-Einrichtung verlegt werden konnte», so Univ.- Prof. Dr. Claudius Thomé.

In der neurologischen Abteilung des Landeskrankenhauses Hochzirl hat man Gruggers gesundheitlichen Zustand in den letzten Tagen genau evaluiert und einen entsprechenden Rehabilitationsplan erstellt. «Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen sind durchaus positiv, Herr Grugger hat ein sehr gutes Reha-Potenzial. Dementsprechend haben wir ein spezifisches Trainingsprogramm entwickelt, das genau auf Hans Grugger und seine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Es umfasst physiotherapeutische und ergotherapeutische Massnahmen, aber auch Kognito-Therapie, also Therapieeinheiten im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration», sagt Univ.-Prof. Dr. Leopold Saltuari, Leiter der neurologischen Abteilung in Hochzirl.
16. Februar
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Die Ärzte haben gestern Hans Grugger den Teil seiner Schädeldecke wieder eingesetzt, der in der Notoperation nach seinem Unfall zur Druckminderung entnommen worden war. Die Entfernung eines Teils des Schädelknochens ist bei schweren Schädelhirntraumen notwendig, um einen steigenden Hirndruck zu vermeiden. In vielen Fällen kann das Wiedereinsetzen des Knochens erst mehrere Monate nach der Verletzung erfolgen. Aufgrund der guten körperlichen Verfassung von Hans Grugger haben sich die Mediziner bereits jetzt zu dem Eingriff entschieden.

«Die Operation ist gut verlaufen, Komplikationen kann man nach solchen Eingriffen aber nie ganz ausschliessen. Derzeit deutet jedoch alles auf einen problemlosen Heilungsprozess hin», sagt Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé. Zur genauen Überwachung wird der Patient weiterhin vom Team der Intensivstation an der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck versorgt.
8. Februar
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Der Genesungsprozess von Hans Grugger ist weiterhin erfreulich, wie die Ärzte der Uni-Klinik Innsbruck mitteilen. Der Salzburger befindet sich bereits in der Rehabilitationsphase. Insgesamt ist der Behandlungsverlauf als sehr positiv zu beurteilen. «Herr Grugger atmet weiterhin ohne technische Hilfsmittel und er kann bereits selbstständig essen. Die ursprünglich stärker beeinträchtigte rechte Körperhälfte gewinnt zunehmend an Kraft», beschreibt Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé die Fortschritte des Athleten. Mit Hilfe der Therapeuten konnte Grugger auch bereits erste Schritte machen. Er wird nach wie vor vom Team der Intensivstation an der Universitätsklinik für Neurochirurgie Innsbruck versorgt.
2. Februar
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Nachdem gestern die Aufwachphase beendet wurde, treten die Ärzte vor die Medien. Neurochirurgin Alexandra Kofler spricht von «wirklich erfreulichen Nachrichten». Der Gesundheitszustand von Hans Grugger berbessere sich kontinuierlich.

Ihr Kollege Univ.-Prof. Dr. Claudius Thomé weist noch einmal auf die Schwere der Verletzung hin. «Herr Grugger hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, bei dem es auch zu einer Blutung zwischen Gehirn und Schädelknochen kam. Deshalb wurde der Patient gleich notoperiert. Das Risiko zu sterben liegt laut Erfahrungswerten bei 40 bis 50 Prozent.» Er gibt zudem bekannt, dass der Österreicher auch zwei Brüche an der Halswirbelsäule erlitten hat, die aber ohne Operation verheilen sollten. Weiter erlitt Grugger Rippenbrüche, eine Lungenquetschung und eine Gefässverletzung an der Halsschlagader.

Der Salzburger ist laut den Ärzten wach und ansprechbar. «Er kann kommunizieren, weiss bestimmte Dinge, zum Beispiel welchen Ski er fährt, und erkennt seine Freundin und seine Familie», so Thomé weiter. Die Kommunikation erfolge allerdings noch deutlich verlangsamt, was bei solch einer schweren Verletzung aber normal sei. In Gruggers rechten Körperhälfte machen sich derzeit zudem eine Art Lähmungserscheinungen bemerkbar, vor allem im rechten Bein. «Der rechte Arm hat sich in den letzten Tag fast normalisiert. Es bessert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit. Der Heilungsprozess dauert aber Wochen bis Monate. Es ist wichtig, dass er jetzt Ruhe hat und abgeschirmt wird», sagt der Arzt. Deshalb hat der ÖSV auch angekündigt, dass es per sofort kein tägliches Update zum Gesundheitszustand des Skirennfahrers mehr geben wird. Bei Bedarf werden die Informationen aber weiterhin fliessen.
2. Februar
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1. Februar
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Hans Grugger spricht. Auch wenn es noch nicht viel ist, der schwer verunfallte Österreicher begrüsste gemäss «oe24» seine Freundin Ingrid Rumpfhuber mit «Hallo». Die Partnerin besucht ihren Schatz jeden Tag zwei Mal in der Universitätsklinik Innsbruck. Für die bald 30-Jährige war dies ein vorgezogenes Geschenk. Rumpfhuber feiert am Donnerstag Geburtstag.

Von Seiten der Ärtze gab es noch keine News. Seit sie am Montag das Beatmungsgerät aber entfernen konnten und der Patient wieder selbständig atmet, sind auch sie verhalten optimistisch.
31. Januar
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Good News aus Innsbruck. Hans Grugger atmet wieder selbständig. «Bis in die Mittagsstunden hat sich die Atmung so gut entwickelt, dass das Beatmungsgerät entfernt werden konnte. Er ist aber noch sehr erschöpft und schläfrig», teilt die Universitätsklinik Innsbruck mit. Mit aussagekräftigen neurologischen Tests wird man aber frühestens morgen beginnen können.
31. Januar
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Der Zustand von Hans Grugger ist weiterhin stabil und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er wird zunehmend wacher und kann teilweise bereits reagieren. «Er öffnet immer wieder spontan die Augen und drückt gezielt mit den Händen, wenn man ihn dazu auffordert», so Dr. Alexandra Kofler, Neurochirurgin und Ärztliche Direktorin des Landeskrankenhauses Innsbruck. Die Phasen, in denen Hans Grugger reagiert, sind aber noch sehr kurz, der Aufwachprozess wird nach derzeitigen Einschätzungen noch andauern.
30. Januar
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Das Ärzte- und Pflege-Team der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie freut sich über den guten Verlauf der Aufwachphase bei Hans Grugger. Die Verabreichung der Medikamente, die ihn im künstlichen Tiefschlaf halten, wurde inzwischen fast gänzlich eingestellt. Der Patient wird zunehmend wacher und seine Bewegungen werden mehr. Im Laufe der nächsten Tage wird der Körper die Medikamente abbauen und die MedizinerInnen können dann mit aussagekräftigen neurologischen Tests beginnen. Vermutlich kann Anfang der Woche mit ersten Untersuchungsergebnissen gerechnet werden.
29. Januar
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Der Aufwachprozess bei Hans Grugger schreitet weiter gut voran. Der Zustand des Patienten ist nach wie vor stabil, alles verläuft planmässig und ohne Komplikationen. Die Bewegungen des Patienten werden mehr, zeitweise können erste Reaktionen auf Berührungen registriert werden. Der Patient ist aber noch immer nicht ansprechbar.
28. Januar
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Die Dosierung der Medikamente, die Hans Grugger im künstlichen Tiefschlaf halten, wird weiter herabgesetzt. Es können erste rein körperliche Reaktionen beim Patienten beobachtet werden, z.B. Blinzeln. Das Ärzte-Team betont jedoch, dass der Patient seine Umgebung noch in keinster Weise wahrnimmt und nicht realisiert, wo er ist. Wie lange die Aufwachphase noch dauern wird, ist weiterhin nicht abschätzbar.
27. Januar
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Nach wie vor verläuft bei der Aufwachphase alles wie geplant. Hans Grugger erlangt langsam immer mehr das Bewusstsein, was in dieser frühen Phase allerdings noch keine sichtbaren Auswirkungen hat. Die Dosierung der Medikamente, die den Patienten im künstlichen Tiefschlaf halten, wird vom behandelnden Ärzte-Team der Innsbrucker Universitätsklinik immer weiter verringert.
26. Januar
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Die gestern begonnene Aufwachphase verläuft bisher wie geplant. Der Patient ist weiterhin absolut stabil. Die Reaktionen des Körpers auf die erste Reduktion der Medikamente sind zufriedenstellend. Das behandelnde Ärzte-Team wird deshalb auch heute die Dosierung schrittweise zurücknehmen um den Aufwachprozess
weiter fortzusetzen. Es ist keine Prognose möglich, wie lange die Aufwachphase noch dauern wird.
10:50
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Erfreuliche Nachrichten aus Österreich: Das behandelnde Ärzteteam hat heute bei Hans Grugger die Aufwachphase eingeleitet. Konkret heisst das: Die Medikamente, die den Patienten im künstlichen Tiefschlaf halten, werden langsam reduziert und die Reaktionen des Körpers genau überwacht. Anhand der Ergebnisse dieser Überwachung entscheiden die Ärzte wie schnell die Medikation zurückgefahren wird. Diese Phase wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit erlangt der Patient immer mehr das Bewusstsein und zeigt zunehmend Reaktionen auf äußere Reize. Sobald ein ausreichender Bewusstseinszustand erreicht ist, wird mit genaueren neurologischen Untersuchungen begonnen.
25. Januar
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Obwohl die Ärzte gestern noch das Einleiten der Aufwachphase dementiert haben, vermeldet «oe24.at», dass Grugger noch diese Woche aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt werden soll. Gestern sei es noch zu früh gewesen, so Kliniksprecher Johannes Schwamberger zum österreichischen Newsportal. «Die Frage ist: Machen wir es heute, morgen oder übermorgen - es wird fix diese Woche geschehen.» Dann werden die Ärzte langsam die Narkosemedikamente reduzieren, die den Skirennfahrer im Tiefschlaf halten. Die Aufwachphase wird fünf bis sechs Tage dauern.
24. Januar
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Entgegen einer Meldung von Sonntag-Abend wird Hans Grugger noch nicht aus dem Tiefschlaf geholt. Der Patient hat die vergangene Nacht ruhig verbracht und wird weiter im künstlichen Koma gehalten.
23. Januar
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Endlich Good News aus Österreich. Hans Grugger, der seit seinem fürchterlichen Sturz auf der Streif am letzten Donnerstag auf der Intensivstation liegt, wird langsam ins Leben zurückgeholt. «Ich darf bestätigen, dass das Ärzteteam in der Innsbrucker Uni-Klinik am Montag bei Hans Grugger die Aufwachphase einleiten wird», zitiert der «Blick» ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. «So wie es im Moment aussieht, wird der Hansi wieder so gesunden, dass er ein normales Leben führen kann.»

ÖSV-Pressesprecher Markus Aichner konnte dies auf Anfrage von 20 Minuten Online nicht direkt bestätigen. Er verwies auf das tägliche Medien-Communiqué, das die Uni-Klinik jeweils gegen Mittag versendet.
23. Januar
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Auch die dritte Nacht auf der Intensivstation ist für Hans Grugger ruhig und ohne Komplikationen verlaufen. Der Hirndruck sowie Kreislauf sind weiterhin stabil und aufgrund der aktuellsten Tests haben die Ärzte Grund zu «vorsichtigem Optimismus». Prognosen über den weiteren Verlauf sind nicht möglich, da der Salzburger weiterhin im künstlichen Tiefschlaf gehalten wird.
22. Januar
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Grugger befindet sich weiterhin «in absolut stabilem Zustand». Sein Hirndruck sei nicht gestiegen. Das sei in der aktuellen Phase die wichtigste Nachricht, teilt das Ärzte-Team mit. Auch heute laufen wieder engmaschige Untersuchungen, deren Ergebnisse über den weiteren Behandlungsverlauf entscheiden. Etwaige Prognosen
sind derzeit nicht möglich, der Patient bleibt weiterhin im künstlichen Tiefschlaf.
21. Januar
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In der Uniklinik Innsbruck informieren die Ärzte erstmals vor den Medien über den Gesundheitszustand des am Mittwoch verunglückten Österreichers Hans Grugger. «Es ging bei der Not-OP ums Überleben», so Neurochirurgin Alexandra Kofler. Der Skirennfahrer befinde sich nun aber nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Allerdings könne sein Zustand jederzeit wieder kippen, da Komplikationen immer noch möglich seien. Ob Grugger von seinem Trainingssturz bleibende Schäden davontragen wird, ist noch unklar. Kofler: «Derzeit können wir keine Prognose abgeben.»
Der Patient befindet sich wohl noch für längere Zeit im künstlichen Tiefschlaf. In den nächsten Tagen sind weitere Untersuchungen geplant. Desweiteren wurde bekanntgegeben, dass Grugger beim Sturz auch mehrere Rippenbrüche und eine Lungenquetschung erlitt. Diese Verletzungen stehen laut der Ärztin aber nicht im Vordergrund.
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