Zeitchaos in Crans-Montana

23. Februar 2019 14:14; Akt: 23.02.2019 19:36 Print

Jetzt ist auch Gut-Behrami auf dem Podest

Die Kapriolen mit der Zeitmessung bei der Abfahrt gehen auch nach dem Rennen weiter. Die Zeit der Tessinerin wurde korrigiert.

Joana Hählen kommt im Ziel an, weiss aber nicht wie schnell sie war. Das gleiche passiert bei Jasmine Flury, Lara Gut-Behrami und Priska Nufer. Video: SRF
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Was für ein Rennen in Crans-Montana. Da fährt Joana Hählen die vorübergehend schnellste Zeit und sie weiss es nicht einmal. Denn die Zeitmessung macht Probleme im Wallis, Hählen muss sich gedulden, bis feststeht, dass sie in Führung liegt. Danach wird sie nur noch von der Italienerin Sofia Goggia überholt, die Simmentalerin schafft es erstmals in ihrer Karriere auf das Podest.

Gedulden muss sie sich nach dem Rennen aber weiterhin. Denn wegen dem Chaos mit der Uhr sind die Zeiten lange nicht offiziell, die Fahrten müssen rekonstruiert werden. Und tatsächlich gibt es Änderungen. Diese betreffen auch Hählen, ihr Rückstand wird verringert, sie bleibt damit auf Platz 2. Hinter ihr aber, da kommt eine andere Schweizerin, bei der die Zeitmessung versagte, aufs Podest: Lara Gut-Behrami erbt den dritten Platz von Nicole Schmidhofer und darf so doch noch ihren dritten Podestplatz dieser Saison feiern.

Und auch für die zwei weiteren Schweizerinnen hat das Zeitchaos ein gutes Ende. Jasmin Flury, davor Neunte, ist neu auf Platz Sieben, Priska Nufer rutscht von 13 auf zwölf, besser klassiert war sie in einer Abfahrt erst einmal. Eben: was für ein Rennen in Crans-Montana.

Wintersport

(mro)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Urshuber am 23.02.2019 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    peinlich

    Die Zeitmessung war wirklich peinlich. und das im Land der Uhrenmacher

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  • Fritzli Müller am 23.02.2019 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stellungnahme Longines

    Ich hätte gerne mal eine Stellungnahme von Longines. Mich nimmt es wunder, was genau falsch gelaufen ist, dass beide Lichtschranken ausgefallen sind.

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  • Urs Roth am 23.02.2019 15:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da fehlen die Worte

    "O Kommentare" steht momentan noch am Ende dieses Berichts. Tatsächlich, da gibt es tatsächlich keine Worte für dieses Ereignis. Ausser vielleicht: Peinlich.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Verteidiger am 24.02.2019 20:19 Report Diesen Beitrag melden

    An die vielen lässter Mäuler

    Die Schweizer Zeitmessung wurde vermutlich von den guten Schweizer produziert die immer gegen Shaqiri und Co lästern oder auch gegen Lara Gut, anstatt über unser Sportler zu lässten besser an die Arbeit und dort mindestens halb so viel Arbeiten wie unser Sportler

  • schweizer filz am 24.02.2019 20:03 Report Diesen Beitrag melden

    Schon komisch

    Ein defektes Kabel, das nur dann wackelt, wenn schweizerinnen über die Zielline fahren. Ja klar! Die SRF und ORF TV Bilder zeigen alle: 2. nicole schmidhofer 3. Corinne Suter. Auf diese Podestplätze wäre ich als Hählen und Gut nicht besonders stolz.

  • KvB am 24.02.2019 00:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Habe kein Vertrauen mehr

    Was war bei all den knappen Zeitdifferenzen in diesem Winter? Aber nicht im Ernst, dass die Alternative mit Hand gemessen wurde. Es sollte bei der heutigen Technik mit wenig Aufwand eine zweite und dritte elektronische(Digital)Messung möglich sein. Ja, auch die Schweizer Uhrenindustrie blutet.

  • Reto am 23.02.2019 21:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    einfach krank

    Immer noch amüsant (und tragisch), wieviele Psy.... meinen es gehe sie etwas an, wie sich Lara Gut nennt.

  • payassli am 23.02.2019 21:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ärgerlich aber möglich

    So wie in einem Fussball- oder Eishockeystadion das Licht ausfallen kann, kann beim Tennis die Challenge aussteigen oder beim Skirennen die Zeitmessung versagen. Bei aller Professionalität.