Carlo Janka

15. März 2011 23:59; Akt: 15.03.2011 23:40 Print

Schwere Saison mit Podest abschliessen

von Marcel Allemann - Auf der Lenzerheide dreht sich fast alles um Didier Cuche. Aber auch Carlo Janka und Beat Feuz wollen sich nochmals von ihrer besten Seite zeigen.

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Carlo Janka geht heute mit der Startnummer 17 ins letzte Abfahrtsrennen der Saison. (keystone)

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Für Carlo Janka sind die Weltcuprennen auf der Lenzerheide der Abschluss einer schwierigen Saison, die von seinen gesundheitlichen Problemen geprägt war und in einem operativen Eingriff am Herzen nach der erfolglosen WM in Garmisch gipfelte. «Ich fühlte mich gut, bewege mich körperlich auf demselben Niveau wie bei meinem Sieg beim Riesenslalom in Kranjska Gora vor knapp zwei Wochen», sagt der Bündner zu seiner aktuellen Verfassung. «Nach der Saison werden weitere Checks stattfinden, da werden wir dann auch sehen, ob die Blutwerte in Ordnung sind. Und dann hoffe ich, dass ich beruhigt die nächste Saison in Angriff nehmen kann.»

Doch das ist Zukunftsmusik. Fürs erste hat sich Janka vorgenommen, auf der Lenzerheide «gute Rennen zu zeigen. Ich möchte hier schon gerne noch einmal auf dem Podest stehen.» Theoretisch kann der Obersaxner morgen auch noch den Super-G-Gesamtweltcup gewinnen, doch er winkt wegen dem Rückstand von 86 Punkten auf Leader Cuche ab: «Mit der kleinen Kristallkugel habe ich nicht viel zu tun, das werden andere unter sich ausmachen.»

Der Mann der Stunde im Schweizer Team ist nach seinem ersten Weltcupsieg in der Abfahrt von Kvitfjell zweifellos Beat Feuz. «Es ist ein tolles Gefühl, mit den Erinnerungen an das letzte Wochenende hier an den Start zu gehen – ich könnte mich nicht besser fühlen.» Dass der Emmentaler trotzdem den Boden unter den Füssen nicht verloren hat, beweist er mit seiner Zielsetzung für die heutige Abfahrt: «Die Top Ten sind für mich noch immer ein gutes Resultat.»