Slalom am Chuenisbärgli

11. Januar 2015 14:26; Akt: 11.01.2015 14:28 Print

Stefano Gross gewinnt Hundertstel-Krimi

Der Italiener Stefano Gross gewinnt den Slalom am Chuenisbergli hauchdünn vor Fritz Dopfer und Marcel Hirscher. Es ist sein erster Weltcup-Sieg. Luca Aerni fährt in die Top 20.

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Als einziger Schweizer schaffte Luca Aerni den Sprung ins Final-Feld der besten 30. Der Berner, der während der Vorbereitungsphase wegen eines Anfang August erlittenen Bandscheibenvorfalls mehrere Wochen hatte pausieren müssen, sicherte sich mit Platz 19 zum zweiten Mal in diesem Winter Weltcup-Punkte. Daniel Yule, in der laufenden Saison bisher der beständigste Schweizer Slalom-Fahrer, schied wie Bernhard Niederberger aus. Die restlichen Fahrer von Swiss-Ski, Ramon Zenhäusern, der lediglich zwei Hundertstel zu langsam war, Reto Schmidiger, Justin Murisier, Markus Vogel und Anthony Bonvin, verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang.

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Gross, der nach dem ersten Durchgang an fünfter Stelle gelegen hatte, hatte das Glück in der hauchdünnen Entscheidung auf seiner Seite. Der zweitplatzierte Deutsche Fritz Dopfer, der das Klassement nach halbem Pensum angeführt hatte, musste sich als Zweiter um zwei Hundertstel geschlagen geben, Marcel Hirscher lag als Dritter drei Hundertstel zurück. Der Österreicher verpasste damit seinen vierten Sieg in Folge im Slalom von Adelboden, durfte sich aber damit trösten, in der Disziplinen-Wertung die Führung übernommen zu haben. Der bisherige Leader, Dopfers Teamkollege Felix Neureuther, war schon im ersten Lauf ausgeschieden.

Gross, der zu Beginn des Winters mit Rückenproblemen zu kämpfen gehabt hatte, wies bislang den zweiten Rang im Januar 2012 in Schladming als Bestergebnis aus. Erstmals den Sprung aufs Podest hatte der Südtiroler gut zwei Wochen davor in Adelboden geschafft, als er Dritter wurde. Nicht aus der Krise findet Olympiasieger Mario Matt. Der Österreicher schied auch im fünften Slalom des Winters aus.

Adelboden (Sz). Weltcup-Slalom der Männer:
1. Stefano Gross (It) 1:56,70.
2. Fritz Dopfer (De) 0,02 zurück.
3. Marcel Hirscher (Ö) 0,03.
4. Giuliano Razzoli (It) 0,55.
5. Henrik Kristoffersen (No) 0,56.
6. Jean-Baptiste Grange (Fr) 0,57.
7. Markus Larsson (Sd) 0,67.
8. André Myhrer (Sd) 0,80.
9. Julien Lizeroux (Fr) 0,86.
10. Alexander Choroschilow (Russ) 0,89.
Ferner: 19. Luca Aerni (Sz) 1,70.

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans Schwyz am 11.01.2015 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    unfähig!

    Wie sollen sich unsere Athleten weiterentwickeln wen sie jedes Jahr ein neuer Trainer bekommen , Herr Lehmann soll endlich abtreten!!!!!!

    einklappen einklappen
  • hans am 10.01.2015 22:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    klar

    unter die ersten 30 wird schon ein Schweizer fahren :-)

  • Ruedi Zickzack am 11.01.2015 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Misserfolg ist Programm

    Jahr für Jahr fährt die Schweiz im WC hinterher, häufige Trainer Wechsel und Chaos inklusive. Ein Top Resultat auch der größten Talente hat nur noch Seltenheitswert. Nur einer hält sich beständig, der Chef Ski. Er findet auch noch Musse zur Selbstdarsellung, zB als Co Kommentator im Fernsehen. Dabei beginnt doch der Fisch am Kopf zu stinken, nicht wahr, Herr Lehmann!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Michael Ende am 11.01.2015 19:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grosser Tag

    Wahrlich ein Grosser Tag für die Schweizer;)

  • Hit am 11.01.2015 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Andere Sportart

    Unsere Skifahrer sollen sich eine andere Sportart suchen so wie die abschneiden werden bald Jamaika uns überholen

  • los sombreros am 11.01.2015 17:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    talente fördern

    tja,die vetterliwirtschaft lässt grüssen!!! solange das anhält wirds auch so bleiben...

  • Jean-Pierre am 11.01.2015 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uninteressant

    Die Moderatoren Hüppi und Russi müssen immer eine enorme Begeisterung aufbringen um solche Rennen motiviert zu kommentieren, da unsere Schweizer zumindest in den technischen Disziplinen schon lange nicht mehr vorne mitfahren. Mich persönlich interessieren die technischen Disziplinen momentan überhaupt nicht. Ich würde diese Rennen erst wieder live ausstrahlen wenn unsere vermeintlichen Talente wieder Leistung bringen.

  • Anneliese Hofer am 11.01.2015 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Skifahren?

    Woher sollen unsere Skifahrer kommen .?chillen herumsaufen,am gamen sitzen so gibt's keine sportler mehr.klar draußen ist's kalt und trainieren sollten unsere bequemen Jugendlichen auch.

    • Gianchen Hitch am 11.01.2015 15:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      2 haben es in der Hand

      Das müssen uns die Mütter und Väter beantworten. Nicht die Lehrer oder eine Institution.

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