Lara Gut-Behrami

14. Dezember 2019 08:05; Akt: 14.12.2019 08:05 Print

Trainer kann ihre Kritik nicht nachvollziehen

Vor dem Weltcuprennen in St. Moritz äussert sich Cheftrainer Beat Tschuor zur Kritik der Skirennfahrerin. Er sagt, eine vollständige Integration ins Team sei vielleicht gar nicht mehr möglich.

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Lara Gut-Behrami ist aus dem Friaul nach St. Moritz gereist, ohne Ehemann Valon, der daheim in Udine geblieben ist. Die Tessinerin spricht vor dem Super-G vom Samstag vom Flow-Zustand, den sie herbeisehne, «weil Flow Vertrauen bedeutet», wie sie sagt. Dieses braucht sie, um voll attackieren zu können. «Sonst studiere ich zu viel. Und das macht langsam.»

Alles gut und recht. Aber nach der Kritik an Swiss-Ski, die Gut-Behrami in Lake Louise geäussert hatte, wird alles andere zur Nebensächlichkeit. Letzte Woche meinte sie, der Verband dürfe die Athletinnen nicht ausnutzen, schliesslich existiere er nur dank diesen. Sie monierte indirekt, die Verantwortlichen hätten zu geringe Ambitionen. Und sie sagte, dass ihr mehr geboten werde müsse, forderte etwa zusätzliche Physiotherapeuten.
Damit konfrontiert, wird die Miene von Cheftrainer Beat Tschuor ernster. Er sagt: «Unser Trainerteam gibt sein Bestes, wir setzen die Ressourcen bestmöglich ein. Diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen.»

Viel fordern, zu wenig liefern

Gut-Behrami ihrerseits sagt, der ständige Kampf mit dem Verband ermüde sie. Umso erstaunlicher mutet es an, entfacht sie immer wieder Wirbel. Tschuor erwähnt den gravierenden Energieverlust für die Athleten, den solche Possen mit sich ziehen würden, weist auf den zusätzlichen Druck hin, den sich die Tessinerin völlig unnötig selbst auferlegte. Tschuor meint, seine Einstellung sei immer «pro Lara» ausgerichtet, er will nichts anderes, als dass die 28-Jährige Erfolg hat. «Aber Lara muss lernen, dem Verband zu vertrauen und sich mit ihm zu arrangieren, lernen, aus gewissen Verhaltensmustern auszubrechen.» Klar ist: Gut-Behrami fordert sehr viel, liefert aber seit einiger Zeit zu wenig. Bei Swiss-Ski will das natürlich niemand so direkt sagen.

Vor dem Heimrennen in St. Moritz sagt Gut-Behrami, eine längere Aussprache zwischen ihr und dem Verband sei nicht nötig. Tschuor wiederum lobt den Trainingseifer der Athletin, sagt, die Zusammenarbeit sei nicht per se schwierig. «Das Problem ist, dass manchmal unvorhersehbare Dinge geschehen wie eben letzte Woche. Bei ihr resultiert daraus leider oft ein Paukenschlag – auch wenn sie das vielleicht gar nicht will.» Man dürfe Gut-Behrami nicht mit anderen Fahrerinnen vergleichen. «Bei Lara war immer alles auf sie ausgerichtet. Sie muss egoistisch denken, braucht sich nicht mehr voll ins Team zu integrieren – vielleicht ist das auch gar nicht mehr möglich. Solange sie offen ist für Inputs, stimmt es für beide Seiten.»

Wintersport

(phr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A.nalyst am 14.12.2019 09:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diva

    Bitte einfach nicht mehr beachten diese Diva. Sie wirds nicht lernen, dass sie liefern muss bevor sie wieder fordern kann. Und meist sind eh alle Anderen schuld.

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  • Tobi am 14.12.2019 12:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es wird sich nie ändern..

    Ja, liebe Lara, wieder einmal mehr. Wenn's nicht läuft sind die anderen Schuld, das kenne wir nur zu gut von Dir! Schlussendlich ist aber jede/r seines Glückes eigener Schmied!

  • Fritz am 14.12.2019 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Erfolg aber viel Gejammer

    In den letzten Jahren fährt sie erfolglos, kritisiert aber dauernd den Verband und die Öffentlichkeit. Sie sollte dankbar sein, dass sie trotz Erfolglosigkeit einen Startplatz hat. Ich denke es wäre besser man würde den einer Nachwuchsfahrerin geben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ingeborg am 14.12.2019 20:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte

    Diese Diva sollte in das Doppeladler Team wechseln. Da passt sie besser hin.

  • Franz K. am 14.12.2019 20:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir wollen den Nachwuchs sehen

    Ihr berater ist auch nicht der Hellste? Das würde erklären warum dauernd dieses gemorze obwohl sie die leistung nicht bringt. So ist sie schlecht beraten. Hoffe der verband macht nägel mit köpfen und macht den platz für eine junge fahrerin frei

  • T.M. am 14.12.2019 20:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zu schlecht

    Berahmi sollte aufhören und jüngeren den Platz räumen.

  • Gell Gut am 14.12.2019 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wegschauen ist gut

    Macht es wie ich wen sie kommt schaue ich was anderes

  • Chef am 14.12.2019 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich dieses Gejammer sehe und höre

    Wenn ich Miss Ragusa nur sehe, bin ich schon müde