Abfahrtstraining

15. März 2011 12:03; Akt: 15.03.2011 12:03 Print

Walchhofer mit Bestzeit - Cuche mit Torfehler

Michael Walchhofer und Klaus Kröll, die Gegner von Didier Cuche im Kampf um den Abfahrts-Weltcup, waren im einzigen Training beim Weltcup-Finale auf der Lenzerheide die Schnellsten.

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Didier Cuche fuhr im einzigen Training zur finalen Weltcup-Abfahrt auf der Lenzerheide an einem Tor vorbei. (Bild: Reuters)

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Michael Walchhofer verabschiedet sich auf der Lenzerheide vom Rennsport. Er könnte das als Gewinner der Saison-Wertung in der Königsdisziplin tun. Im einzigen Abfahrtstraining stellte der 35-jährige Hotelier aus Zauchensee Bestzeit auf. Walchhofer distanzierte seinen Landsmann Klaus Kröll um 0,21 Sekunden.

Für Didier Cuche wurde hinter Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer und Adrien Théaux die fünftbeste Zeit notiert. Allerdings liess der Neuenburger ein Tor aus. «Ich habe die Strecke trotzdem im Griff», sagte Cuche. Er liegt im Abfahrts-Weltcup 14 Punkte hinter Walchhofer und 65 Punkte vor Kröll an zweiter Stelle und kann die kleine Kristallkugel wie auch Walchhofer ein viertes Mal gewinnen.

Von weit grösserem Interesse als das Training ist eine Medienkonferenz am Abend. Cuche wird über seine Zukunftspläne orientieren. Setzt er seine Karriere fort oder tritt er zurück?

Unmittelbar hinter Cuche taucht Beat Feuz im Trainingsklassement auf. Der Überraschungssieger der ersten Abfahrt in Kvitfjell hatte auf der Piste Silvano Beltrametti vor vier Jahren als Junioren-Weltmeister seine erste Weltcup-Abfahrt bestreiten dürfen und auf Anhieb den 14. Platz belegt. Carlo Janka beendete das Training als Achter, Patrick Küng als 16. und Silvan Zurbriggen als 21.

Lara Gut in den Top 10

Im zweiten Training der Frauen stellte erneut Tina Maze die Bestzeit auf. Lara Gut klassierte sich als beste Schweizerin im 9. Rang, liess aber wie schon am Montag ein Tor aus. Die weiteren Swiss-Ski-Fahrerinnen Fabienne Suter, Dominique Gisin und Marianne Abderhalden belegten geschlossen die Ränge 16 bis 18. Lindsey Vonn (7.) und Maria Riesch (11.), die Duellantinnen im Kampf um den Gesamtweltcup, überzeugten beide nicht.

(sda)