Abfahrt Bormio

28. Dezember 2018 11:27; Akt: 28.12.2018 13:40 Print

Feuz wird Dritter bei italienischem Doppelsieg

Auf der «Pista Stelvio» fährt Beat Feuz auf das Podest. Nur Dominik Paris und Christof Innerhofen waren schneller.

Beat Feuz fährt in Bormio auf den dritten Rang in der Abfahrt. (Video: SRF)
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Beat Feuz schafft es auch in der Weltcup-Abfahrt von Bormio aufs Podium. Hinter den beiden routinierten Italienern Dominik Paris und Christof Innerhofer wird der Emmentaler Dritter.

Die vereiste Piste Stelvio, welche die Abfahrer fast auf jedem Meter durchschüttelt, stellte diesmal besonders hohe Anforderungen. Feuz hatte schon im Training gesagt, die Strecke sei so schwierig wie kaum eine andere. Nach dem Rennen war Feuz doppelt zufrieden. Einerseits durfte er sich über seinen ersten Podiumsplatz im Veltlin freuen und andererseits war der Berner froh, die Aufgabe unfallfrei überstanden zu haben. 52 Hundertstel verlor Feuz auf den Sieger, 16 Hundertstel waren es auf Innerhofer.

Erster Schweizer Podestplatz seit 2011

Bormio hatte sich die letzten Jahren zu einer zähen Strecke für die Schweizer entwickelt. Letztmals war Swiss-Ski vor sieben Jahren auf einem Podium vertreten. Damals, im Dezember 2011, gewann Didier Défago vor Patrick Küng.

Schon zwei Wochen zuvor in Val Gardena hatte es Feuz als Dritter ein erstes Mal aufs Podium gereicht. «Die für mich zwei schwierigsten Abfahrten habe ich nun hinter mir», hielt Feuz fest. Danach darf er sehr zuversichtlich in die Zukunft schauen. Zum nächsten Rennen, der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen, wird er nun als alleiniger Leader der Disziplinen-Wertung antreten können.

Kampf und Krampf bei Caviezel, Hintermann guter Dinge

Feuz war letztlich der einzige Schweizer in den Top 10. Die zeitgleichen Mauro Caviezel und Niels Hintermann klassierten sich als zweitbeste Fahrer ihrer Mannschaft auf Platz 13. Als Kampf und Krampf bezeichnete der Bündner hinterher seinen Auftritt. Hintermann dagegen, der vor im Finale noch zulegen konnten, war guter Dinge. 14. war der Zürcher in Lake Louise und in Val Gardena, nun steigerte er seine Abfahrts-Bestmarke erneut.

Paris mit drittem Bormio-Sieg

Noch bessere Stimmung herrschte logischerweise bei den Italienern, die ihr Heimrennen zum grossen Triumph nutzten. Dominik Paris gewann zum bereits dritten Mal in Bormio. 2012 hatte er sich Platz 1 mit dem zeitgleichen Österreicher Hannes Reichelt geteilt, letzten Winter siegte er vor den Norwegern Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud. Inzwischen steht der 29-jährige Paris mit 10 Weltcupsiegen zu Buch, neun davon in der Abfahrt.

Um 36 Hundertstel setzte sich Paris vor seinen Teamkollegen Christof Innerhofer, der ziemlich genau vor zehn Jahren in Bormio seinen ersten Weltcupsieg errungen hatte. Inzwischen ist Innerhofer 34 Jahre alt, auf vereisten Strecken aber noch immer furchtlos und schnell unterwegs.

Wintersport

(var/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • m.s.h. am 28.12.2018 13:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    MIT GENUG "SPEUZ" -- RANG 3 FÜR FEUZ!!

    Ohne Beat Feuz sähe es für die Schweizer in der heutigen Abfahrt sehr düster aus! -- Feuz legte eine optisch saubere Fahrt hin; diese Strecke in Bormio ist "brutal"... BRAVO BEAT!!

  • Offenheitff am 28.12.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Top

    Sensationell was die Fahrer hier leisten

  • Maler50 am 28.12.2018 15:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Swiss-Ski Team

    Hopp Swiss-Ski Team,jedoch zur Zeit ist nur bei Beat Feuz mit regelmässigen Spitzenplätzen zu rechnen.Gratuliere Feuz zum 3.Platz,super gefahren!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Alma am 31.12.2018 14:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Janka mach endlich die Fliege Altersheim wär besse

    Janka soll enlich gehen ausreden immer mit seinen Knien adere haben auch probleme

  • mega am 29.12.2018 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bedeutungslos

    Zum Glück weiss man das eure Kommentare nichts zu bedeuten haben. Die kann, muss und soll man nicht ernst nehmen. Zum Teil sehr, sehr primitiv!

  • Mimo am 29.12.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Passt auf swiss ski stars

    Die Swisscom entlässt Leute die Jahre lang besser leistungen erbracht habt als ihr.

    • Trudi am 29.12.2018 08:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mimo

      Freuen wir uns am guten Skifahrer Beat Feuz weil bald ist die Zeit auch vorbei und dann ist es vorbei

    einklappen einklappen
  • Daniel Huber am 28.12.2018 17:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    Wielange wird Patrick Küng noch zum Start zugelassen? Als Vorfahrer wäre er in besserer Position

    • Hubi am 29.12.2018 08:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Daniel Huber

      Es ist nicht nur Küng sondern noch viele andere auch noch und der Präsident der im Privatsender kommentiert anstatt seiner Aufgabe nachkommt wäre schön Jahre lang fällig aber bis in ein paar Jahre fahren uns dann die Chinesen um die Ohren

    einklappen einklappen
  • J. Hess am 28.12.2018 17:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jh

    Einfach super der Beat Feuz! Auch die Jungen sind am Kommen, prima