Vierschanzen-Tournee

13. Dezember 2011 16:24; Akt: 13.12.2011 16:24 Print

Wer wird Millionär?

Nicht spielen, sondern springen. Gewinnt ein Athlet alle vier Wettbewerbe der Vierschanzen-Tournee, darf er sich über einen fetten Check freuen.

storybild

Auf Simon Amann und Co. wartet auf der Vierschanzen-Tournee eine Millionen-Prämie. (Keystone/AP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Noch nie gab es für die Sprungstars wie Simon Amman und Gregor Schlierenzauer soviel Geld zu gewinnen, wie an der diesjährigen Vierschanzen-Tournee (29. Dezember – 6. Januar). Die Veranstalter des tradionellen Skisprunganlasses zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag haben zum 60-jährigen Jubiläum eine besondere Prämie locker gemacht: Auf Simon Ammann und Co. wartet eine Million Franken - aber nur auf jenen Athleten, der alle vier Springen gewinnt. Bisher hat in der Geschichte der Tournee lediglich ein Überflieger alle vier Bewerbe in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen gewinnen können. Sven Hannawald in der Saison 2001/02.

«Mit der Millionen-Prämie wird die 60. Vierschanzen-Tournee so spannend wie noch keine zuvor. Für die Athleten wird es noch schwieriger, da sie noch mehr unter Druck stehen als bisher», sagt Tournee-Geschäftsführer Stefan Huber gegenüber «Krone.at». Huber ist überzeugt, dass die Zuschauer deshalb 2011/12 noch mehr auf ihre Kosten kommen werden, als in den letzten Jahren. Die Vorverkaufszahlen nähren die Zuversicht des Organisations-Komitees zusätzlich. Die Tickets sind heiss begehrt – obwohl sich die Austragungsorte zwei Wochen vor dem Tournee-Start (29. Dezember in Oberstdorf) noch in Grün präsentieren und kein Flöckchen Schnee liegt.

Der Vorverkauf rockt

Bisher mehr Karten als im Vorjahr abgesetzt haben Oberstdorf und Garmisch. Auch Innsbruck vermeldet rasanten Absatz. Für das «Finale» in Bischofshofen könnte es bald eng werden, zumal in diesem Jahr weniger Zuschauer in der Arena Platz finden. Nach dem letztjährigen «Ausverkauft» (30 000 Zuschauer) musste der Skiklub aus Sicherheitsgründen die Platzzahl auf 26 000 reduzieren.

(ete)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.