Nach der Super-Kombination

14. Februar 2011 15:36; Akt: 14.02.2011 16:52 Print

Zurbi und Feuz tief enttäuscht

So schnell zerplatzen Träume. Nach den Einfädlern im Kombi-Slalom rangen die beiden Schweizer Silvan Zurbriggen und Beat Feuz um die richtigen Worte.

Zurbriggen und Feuz zur Kombi-Pleite. (Video: 20 Minuten Online)
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«Mir fehlen die Worte, ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal eingefädelt habe. Gerade bricht für mich eine Welt zusammen. Mehr kann ich jetzt nicht sagen», sagte der betrübte Silvan Zurbriggen nach dem Rennen. «Im Moment ist die Enttäuschung einfach enorm.» Der Walliser hatte sich in der Abfahrt mit Rang 6 eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen, konnte aber genauso wenig profitieren wie Beat Feuz. Der Berner war nach der Abfahrt gar auf Rang 2, fädelte aber ebenfalls ein.

Auch Feuz zeigte sich danach äusserst enttäuscht. Trotzdem fand er positive Worte: «Ich habe beherzt angegriffen. Dies war seit Jahren mein bester Slalomlauf – bis zum Einfädler.» Auf die Frage, ob er nervös gewesen sei, meinte er: «Nein, ich fühlte mich gut, ich war vorbereitet und fast perfekt unterwegs. Deshalb schaue ich auch positiv nach vorne, ich kann auf meinen Leistungen an den Ski-Weltmeisterschaften aufbauen.»

(bol)