Skimarathon

11. März 2011 12:39; Akt: 11.03.2011 15:27 Print

Gegen 12'000 Teilnehmer am Engadin Skimarathon

Beim Engadin Skimarathon von morgen Sonntag wird der Nachfolger von Dario Cologna gesucht.

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Er könnte Remo Fischer, Toni Livers, Fabio Santus (It) oder Martin Koukal (Tsch) heissen.

Auch Dario Cologna hätte gerne erneut die 42 km zwischen Maloja und S-Chanf zurückgelegt. Doch nach der für ihn enttäuschend verlaufenen WM in Oslo jagt der Münstertaler sein letztes grosses Ziel. Er will zum zweiten Mal in seiner Karriere Gesamtweltcupsieger werden und startet deshalb an diesem Wochenende in Lahti (Fi).

So fällt in erster Linie Remo Fischer und Toni Livers die Aufgabe zu, ihren Landsmann würdig zu vertreten. Dritter im Bunde wäre Curdin Perl. Doch der Athlet aus Pontresina hat wegen Leistenbeschwerden die Saison abgebrochen, um sich einem Eingriff zu unterziehen.

Neben Koukal und Santus (ESM-Sieger 2009) umfasst die ausländische Gegnerschaft im weiteren den zweifachen Wasalauf-Sieger Daniel Tynell (Sd), den früheren Sprint- und Staffel-Olympiasieger Cristian Zorzi (It), dessen Landsmann Marco Cattaneo, den Transjurassienne-Ersten Benoît Chauvet (Fr) und Jerry Ahrlin (Sd), den Leader im FIS-Marathon-Cup.

Die Elite der Frauen wird von den beiden Schweizer WM-Teilnehmerinnen Silvana Bucher und Laurien Van der Graaff angeführt. Assistiert werden sie von Seraina Boner und der nimmermüden Natascia Leonardi Cortesi (Erste der Transjurassienne). Aspirationen auf das Podest hegen auch die ESM-Vorjahressiegerin Susanne Nyström (Sd), deren Landsfrau Sandra Hansson (Leaderin im FIS-Marathon-Cup) sowie die beiden Italienerinnen Sabina Valbusa und Antonella Confortola.

Doch der Engadin Skimarathon lebt in erster Linie von der Masse. Die Veranstalter rechnen mit etwas über 12'000 Teilnehmern, womit der leichte Rückgang der vergangenen Jahre gebrochen würde. Zwar gilt dieser Winter als schneearm. Gute Schneeverhältnisse zu Beginn der kalten Jahreszeit erlaubten den Langläufern indessen auch in tiefen Lagen ein gutes Training. Dieser Effekt hielt offenbar bis zum populärsten Skisportanlass unseres Landes an. An der Spitze des Engadin Skimarathons steht mit Iva Damaso ein neuer OK-Chef. Der Sportlehrer trat die Nachfolge von Emil Tall an.

(sda)

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