Tennis

19. Juli 2014 20:39; Akt: 19.07.2014 20:41 Print

Losglück für Marti und Laaksonen in Gstaad

Der zweiten Schweizer Garnitur in Gstaad lacht zumindest in der Auslosung das Glück. Yann Marti und Henri Laaksonen dürfen hoffen, die Startrunde zu überstehen.

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Yann Marti (ATP 216) bekommt es mit dem Spanier Daniel Gimeno-Traver (ATP 94) zu tun, der nur dank der Absagewelle (Wawrinka, Almagro, Bautista Agut, Lopez, Kubot, Robert, Mathieu) noch ins Hauptfeld nachgerückt ist. Auch Henri Laaksonen (ATP 295) dürfte nicht chancenlos sein; er trifft zum Auftakt auf einen Qualifikanten und demzufolge auf einen Akteur, der in der Weltrangliste nicht unter den Top-100 figuriert.

Mit Marti und Laaksonen figurieren vorerst bloss zwei Schweizer im Hauptfeld, so wenige wie noch nie. Die dritte Wildcard ging an den Serben Viktor Troicki (ATP 842), dessen (umstrittene) Dopingsperre letzte Woche auslief. Der 28-jährige Troicki trifft in der Startrunde auf den als Nummer 8 gesetzten Österreicher Dominic Thiem (ATP 55), einen der Aufsteiger der letzten Monate.

In der Qualifikation befindet sich noch ein Schweizer im Rennen: Der 27-jährige Zürcher Alexander Sadecky, der vor Gstaad über keinen Weltranglistenpunkt mehr verfügte, besiegte zwei Franzosen - zuerst den als Nummer 5 gesetzten Grégoire Burquier (6:4, 6:2), dann den 34-jährigen Thierry Roggi (6:4, 6:4). Am Sonntag spielt Sadecky gegen den 25-jährigen Brasilianer Fabiano De Paula (ATP 442) um einen Platz im Hauptfeld. Von den übrigen sechs Schweizern gelang nur dem 21-jährigen Jessy Kalambay (ATP 1326) mit dem 6:4, 7:5-Sieg über den Argentinier Facundo Bagnis (ATP 115) ein Exploit. Kalambay, der von Jonathan Wawrinka betreut wird, Stans Bruder, scheiterte indessen in der zweiten Qualifikationsrunde.

(sda)

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