Eisschnelllauf

08. Februar 2011 14:03; Akt: 08.02.2011 14:15 Print

Pechsteins Rückkehr nach Doping-Sperre

Die zweijährige Doping-Sperre von Claudia Pechstein ist beendet. Die Deutsche will am Samstag in Erfurt ihr Comeback geben und 2014 bei den Olympischen Spielen in Sotschi starten.

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Pechstein will in Ostdeutschland versuchen, sich für den Weltcup in Salt Lake City zu qualifizieren. Bei der fünffachen Olympiasiegerin waren abnormale Blutwerte festgestellt worden, sie hatte aber stets ihre Unschuld beteuert. «Heute um Mitternacht hat mein zweijähriger Albtraum geendet. Ich kann nie vergeben, aber heute ziehe ich einen Schlussstrich.»

Pechstein plant langfristig: Sie teilte mit, dass der Hämatologe Klaus Eber für sie beim IOC eine Petition eingereicht habe, mit deren Hilfe die so genannte Osaka-Regel ausser Kraft gesetzt und Pechstein ein Start bei den Winterspielen 2014 in Sotschi ermöglicht werden soll. «Mein Comeback soll nicht nach dieser Saison enden. Man hat mir durch die Sperre die Teilnahme an Olympia 2014 zunächst genommen. Jetzt kämpfe ich darum und will bei den nächsten Olympischen Spielen meine zehnte olympische Medaille gewinnen», sagte Pechstein.

Die Osaka-Regel besagt, dass ein wegen Dopings für mehr als sechs Monate gesperrter Sportler bei den folgenden zwei Olympischen Spielen nicht teilnehmen darf. Pechstein wurde für zwei Jahre gesperrt. Die Läuferin begründet die Petition damit, dass mehrere anerkannte Hämatologen eine vererbte Anomalie als Ursache für ihre schwankenden Blutwerte ausgemacht hätten und Doping als Grund nicht infrage käme.

(sda)

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