Handball

13. März 2011 16:20; Akt: 13.03.2011 16:22 Print

Schweiz nach 24:26 in Minsk ausgeschieden

Das Schweizer Handball-Nationalteam ist in der EM-Qualifikation frühzeitig gescheitert. In Minsk unterliegt die punktelose SHV-Auswahl Weissrussland 24:26 und bezog die vierte Niederlage in Serie.

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Damit steht noch vor den beiden Partien gegen die topklassierten Russen und Dänen nun auch theoretisch fest, dass die Schweizer zum dritten Mal in Folge nicht an einer EM-Endrunde vertreten sind. Mit der Heimniederlage (31:34) gegen die Weissrussen hatten sie sich schon Mitte Woche in eine ausweglose Situation manövriert.

Chancenlos war die Equipe von Goran Perkovac auch im zweiten Vergleich mit den Osteuropäern innerhalb von vier Tagen keinesfalls. Nach einer ausgezeichneten ersten Hälfte führten die Schweizer verdientermassen 14:12. Unmittelbar nach der Pause funktionierte das Defensiv-System aber während Minuten nicht mehr. Bis zur 38. handelten sich die Gäste eine 2:6-Bilanz ein.

Mangelnde Effizienz als Hauptproblem

In der Schlussphase lehnte sich Perkovacs Mannschaft nochmals auf. Florian Goepfert, der am linken Flügel wesentlich mehr überzeugte als die eigentliche Nummer 1 Manuel Liniger, erzwang mit seinem fünften Treffer in der 53. Minute das 22:22. In der Folge gestanden die Weissrussen den Schweizern zwei Gegenstösse zu; in beiden Fällen scheiterten sie aber solo vor dem weissrussischen Keeper Kotlinski.

Die mangelnde Effizienz - in dieser Sparte leistete sich Kreisläufer und Captain Iwan Ursic einen Fehlschuss nach dem anderen - kostete Perkovacs Team den durchaus möglichen Sieg. Der Nationalcoach kommentierte die Partie entsprechend enttäuscht: "Wir vergaben erneut derart viele hundertprozentige Möglichkeiten, dass ein Erfolg fast nicht möglich war. Defensiv waren wir stark, aber vorne reichte es einfach nicht."

(sda)

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