Eishockey

20. Dezember 2008 22:31; Akt: 20.12.2008 22:36 Print

Schweizer U20-Nati schafft den Aufstieg

Die Schweizer U20-Auswahl hat den direkten Wiederaufstieg geschafft. Im entscheidenden Spiel gegen Weissrussland setzte sich das Team von Köbi Kölliker in Herisau 2:1 durch und nimmt nächste Saison wieder an der A-WM (in Kanada) teil.

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Die Tore für die Schweizer in der abschliessenden Partie erzielten die beiden Berner NLA-Spieler Etienne Froidevaux und Roman Josi. Froidevaux schoss die Schweiz vor 2625 Zuschauern bereits nach 20 Sekunden in Führung. Nach dem Ausgleich durch Igor Rewenko (16.) dauerte es bis zur 57. Minute, ehe Verteidiger Josi mit einem Weitschuss und unter gütiger Mithilfe des weissrussischen Goalies Witali Belinski zum umjubelten Siegtreffer traf. Bereits zuvor hatten die Schweizer mehrere gute Möglichkeiten vergeben.

Damit hat die Schweizer Auswahl das Ziel Wiederaufstieg erreicht, nachdem sie vor Jahresfrist aus dem Elite-Zirkel abgestiegen war. Die letzte Partie war noch einmal ein hartes Stück Arbeit. Die Weissrussen waren spielerisch und läuferisch überlegen, die Schweizer hielten aber mit einer guten defensiven Organisation dagegen und setzten sich letztlich verdient durch.


Telegramm:

Schweiz - Weissrussland 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)
Sportzentrum Herisau. - 2625 Zuschauer. - SR Olenin (Russ), Deweerdt/Kavanagh (Be/Gb).
Tore: 1. (0:20) Froidevaux (Sciaroni) 1:0. 16. Rewenko (Martschenko) 1:1. 57. Josi (Zigerli) 2:1.
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Weissrussland.
Schweiz: Ciaccio; Müller, Josi; Blaser, Fischer; Geering, Stoop; Sciaroni, Froidevaux, Pascal Berger; Moser, Schlagenhauf, Zigerli; Schommer, Füglister, Alain Berger; Jörg, Schirjajev, Wolf.
Bemerkungen: Timeout Weissrussland (59:28), danach ohne Torhüter Belinski.


Eishockey, U20-WM Division I, Gruppe A in Herisau:
Schweiz - Weissrussland 2:1 (1:1, 0:0, 1:0).
Frankreich - Estland 19:0 (5:0, 8:0, 6:0).
Slowenien - Polen 4:0 (2:0, 0:0, 2:0).

Schlussrangliste (je 5 Spiele): 1. Schweiz 15. 2. Weissrussland 12. 3. Frankreich 9. 4. Slowenien 6. 5. Polen 3. 6. Estland 0.


(sda)

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