Leichtathletik

13. Juni 2011 19:25; Akt: 13.06.2011 20:15 Print

Zihlmann mit Schweizer Rekord

Beim Swiss Meeting in Basel erzielte die Schweizer Hammerwerferin Nicole Zihlmann eine neue Schweizer Bestmarke.

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Die Hammerwerferin Nicole Zihlmann stellte am Swiss Meeting in Basel einen Schweizer Rekord auf. Mit 59,98 m übertraf sie die acht Jahre alte Bestmarke von Céline Neuenschwander um 92 Zentimeter. Die Stabspringerin Nicole Büchler erfüllte derweil die WM-Limite.

Die Frage war nicht, ob, sondern wann der Schweizer Rekord im Hammerwerfen der Frauen fällt. Mit der U23-Rekordhalterin Nicole Zihlmann (LC Luzern/bisher 58,25 m), der erst 21-jährigen Lydia Wehrli (Stade Genève/57,71 m) und Rebecca Bähni (LC Zürich/54,17 m) hatten sich dieses Jahr bereits drei Athletinnen der 60-m-Marke genähert. Diese zu knacken, ist nach wie vor Zihlmanns feste Absicht.

«Da sollte noch mehr kommen», ist die bald 25-jährige Luzernerin überzeugt. Umso mehr, als ihr Rekordwurf nicht perfekt war: Bei der Abgabe hatte das vier Kilogramm schwere Wurfgerät noch den Boden touchiert. Gelegenheit zur Korrektur hat Zihlmann bereits nächstes Wochenende an der Team-EM in Izimir (Tür).

Nicole Büchler kratzt am Schweizer Rekord

Im Stabhochsprung der Frauen war Nicole Büchler nicht zu schlagen. Nach übersprungenen 4,30 m am Final der Schweizer Vereinsmeisterschaften vor zehn Tagen erfüllte sie beim zweiten Saisonstart bereits die B-Limite (4,40 m) für die WM in Daegu (SKor). Im Anschluss daran liess sie die Latte auf der neuen Schweizer Rekordhöhe von 4,51 m auflegen, wobei im letzten Versuch wenig zum zweiten Landesrekord auf der Basler Schützenmatte fehlte. Büchlers Ziel für die nächsten Wettkämpfe ist die A-Limite von 4,50 m. So würde ihrer Trainingspartnerin und Klubkollegin Anna Katharina Schmid der B-Wert für die WM bereits reichen. Die 21-jährige Medizinstudentin gab mit 4,20 m ihren Saisoneinstand, womit sie sich auf Anhieb für die U23-EM in Ostrava (Tsch) und die Universiade in Shenzhen (China) qualifizierte.

Die Sprintwettbewerbe litten etwas unter den wechselhaften Windverhältnissen. Über 100 m entschied Amaru Schenkel (LC Zürich) beide ausgetragenen 100-m-Läufe jeweils bei Gegenwind für sich; den ersten in 10,46 und den zweiten in 10,58 Sekunden. Hürdensprinter Andreas Kundert (LC Brühl) bestätigte in 13,84 die Universiade-Norm.

Zum ersten Mal nach 47 Jahren waren am «Susanne Meier Memorial» in Basel auch Männer zugelassen. Die mit dem Swiss Meeting in Zofingen kombinierte «Pfingst-Challenge» wurde von Clélia Reuse (CABV Martigny) gewonnen. Ihre Leistungen: 11,84 (100 m), 13,53 (100 m Hürden) und 6,03 m (Weit). Bei den Männern setzte sich 100- und 200-m-Starter Aron Beyene (Stade Genève) durch.

(sda)

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